HEIDELBERG

Falscher Bankmitarbeiter erbeutet fünfstelligen Betrag

Heidelberg Von Lothar Binder 1 Min. Lesezeit

KI-generiertes Bild

Eine 89-jährige Heidelbergerin folgte den Anweisungen eines falschen Bankmitarbeiters. Von ihrem Konto wurde anschließend ein niedriger fünfstelliger Betrag abgebucht.

Veröffentlicht am 4. September 2026 um 12:02 Uhr | Quelle: Polizeipräsidium Mannheim

Eine 89 Jahre alte Frau hat am Donnerstag beim Polizeirevier Heidelberg-Mitte Anzeige wegen eines mutmaßlichen Betrugs erstattet.

Die Seniorin war am Mittwoch, 2. September 2026, im Internet unterwegs, als sich in ihrem Browser ein Fenster öffnete. Darin wurde behauptet, ihre Bankkonten seien gesperrt und sie müsse eine angegebene Festnetznummer anrufen.

Unter dieser Nummer meldete sich ein vermeintlicher Bankmitarbeiter. Er brachte die Frau dazu, Informationen weiterzugeben, die sie zuvor auf ihrem Mobiltelefon erhalten hatte.

Nach einem längeren Gespräch zweifelte die 89-Jährige an der Glaubwürdigkeit des Anrufers und beendete das Telefonat. Am folgenden Tag stellte ihre Bank fest, dass ein niedriger fünfstelliger Betrag von ihrem Konto abgebucht worden war.

Banken fordern Kunden nicht telefonisch oder per SMS dazu auf, vertrauliche Daten preiszugeben oder Geld zu überweisen. Betroffene sollten auflegen und ihre Bank ausschließlich über eine selbst recherchierte offizielle Telefonnummer kontaktieren.

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