Grünes Licht fürs Hallenbad Ausschuss traf Grundsatzentscheidung zur Sanierung in Hohensachsen - Knapp fünf Millionen in drei Jahren

Stadt Weinheim
Hohensachsenbad

Weinheim. Für die Mehrheit der politischen Gremien in Weinheim ist klar: Ein Hallenbad ist kein Luxus, sondern ein wichtiges Angebot für alle Generationen, eine Freizeitanlage, die gesund erhält und den Menschen Bewegung ermöglicht, in erster Linie natürlich Kindern. Der Ausschuss für Technik, Umwelt und Stadtentwicklung hat am Mittwochabend ein klares Bekenntnis für das Hallenbad in Hohensachsen abgelegt und einen Grundsatzbeschluss für eine Sanierung und Erhaltung getroffen. Zuvor hatten sich Oberbürgermeister Manuel Just und Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner deutlich in dieselbe Richtung positioniert.
Der Hirschberger Architekt Bernd Kopp hatte die Pläne erläutert. In einer ersten Planungsstudie wird an ein Edelstahlbecken gedacht; die Technik muss komplett erneuert werden. Im Zuge der weiteren Planung seien Veränderungen möglich.
Vertreter aller Fraktionen betonten, dass die Investition in Höhe von knapp fünf Milionen vertretbar sei, weil das Bad der kompletten Bevölkerung zur Verfügung steht. Zahlreiche Schulen aus dem ganzen Stadtgebiet besuchen das Bad zum Schwimm-Unterricht. Dazu kommt, dass das Victor-Dulger-Bad schon jetzt sehr viel ehrenamtliches Engagement benötigt – und rekrutiert. Für den Betrieb ist der Verein Aquafun zuständig. Der Club war bislang ganz wesentlich an der Erhaltung des Bades beteiligt.
Nach einer ersten Schätzung wird die Sanierung des Hallenbades rund 4,7 Millionen Euro kosten. Nach einer Planungsphase in diesem Jahr, könnte es im Jahr 2023 in drei Abschnitten mit der Sanierung losgehen, die 2025 abgeschlossen sein könnte.