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Rhein-Neckar-Verkehr setzt die Zukunft in Szene

RNT2020 30 Meter Perspektive

Rhein-Neckar-Tram 2020  Die neue Bahn der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH

 

Montag, 8. Oktober 2018

Modell der neuen Rhein-Neckar-Tram vorgestellt: RNT2020

Am Abend des 8. Oktober wurde in Anwesenheit geladener Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Fach-Verbänden und hochrangigen diplomatischen Gästen sowohl aus dem In- und Ausland in Mannheim das Teilmodell eines neuen Bahntyps enthüllt und damit das Design der neuen Wagen erstmals öffentlich vorgestellt.
Somit setzt die rnv durch ihre kunstvoll inszenierte Präsentation auf dem Weg zur Beschaffung der neuen Rhein-Neckar-Tram 2020 (RNT2020) einen weiteren Meilenstein. Bereits im Juni 2018 hatte das kommunale Nahverkehrsunternehmen nach einer europaweiten Ausschreibung den Zuschlag für die Produktion 80 neuer Schienenfahrzeuge an Skoda Transportation erteilt sowie eine Option auf 34 weitere Fahrzeuge unterschrieben. Dabei wurde das Vorhaben erstmals als die bislang größte Investition in der jungen Geschichte des Unternehmens rnv GmbH vorgestellt.

Mit der Präsentation eines Teilstücks des RNT2020-Modells im Maßstab 1:1 eröffnet die rnv nun auch eine bisher in ihrem Verkehrsgebiet einmalige Möglichkeit: Denn in den kommenden Wochen wird direkt an diesem realitätsgetreuen und begehbaren Modell, einem sogenannten „Mock-Up“, das echte Potential des neuen Fahrzeugs nicht nur visualisiert, sondern zugleich sinnvoll weiterentwickelt. Im Interesse der Kunden, im Interesse eines attraktiven Schienenverkehrs in der Metropolregion Rhein Neckar und im Hinblick auf eine moderne, zuverlässige und ökologische Mobilität sind zunächst die Vertretungen besonderen Bedarfsträgergruppen, wie beispielsweise der Behindertenverbände und der Fahrgastvertretungen, eingeladen, ihre Sichtweisen in den weiteren Planungsprozess noch vor Fertigungsbeginn der Serie RNT2020 einzubringen. In einem intensiven Dialogverfahren werden sich deshalb in den nächsten Tagen und Wochen diverse Gruppen aus dem gesamten Verkehrsgebiet der rnv mit dem Mock-Up der Rhein-Neckar-Tram 2020 auseinandersetzen. Die Einladungen hierzu sind bereits allesamt versendet, der Prozess startet nun unmittelbar in den kommenden Tagen. Zudem erhalten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der rnv, hierbei insbesondere die Teams des Fahrbetriebs, ebenfalls umgehend die Möglichkeit, sich am Modell mit der neuen Flotte vertraut zu machen und also die Bedingungen, die künftig die Arbeitsroutinen prägen werden, bereits sehr früh und direkt kennenzulernen.

Für die breitere Öffentlichkeit wird das Mock-Up der Rhein-Neckar-Tram deshalb zunächst am Tag der offenen Tür bei der rnv am 20. Oktober 2018 mit geführter Begleitung sichtbar, ansonsten können alle Interessierten den eigenen Blick auf das Fahrzeug der Zukunft rund um die Uhr durch die bodentiefen Fenster des Rhein-Neckar-Tram-Infocenters richten. Bislang gibt es für dieses Infocenter noch keine allgemeinen Öffnungszeiten, solche können erst nach Erlangen aller Ergebnisse, die relevant für die Flotten-Produktion sind, definiert werden.

Zeitgleich zu diesem wertvollen Prozess ist die rnv auch in den großen Einkaufscentern zwischen Rhein und Neckar mit einer aufwändigen mobilen Präsentation präsent und bietet zahlreiche Informationsmöglichkeiten zum Projekt sowie einen optischen Eindruck der neuen Bahnen an. Seit  9. Oktober besteht deshalb im Mannheimer Quartier Q6/Q7 für alle Kundinnen und Kunden des Hauses die Möglichkeit, umfassende Informationen zur Rhein-Neckar-Tram zu erhalten und vielleicht auch schon einmal Platz zu nehmen auf den Sitzen der Zukunft. Denn bei der Abstimmung über die bevorzugte Farbe der Sitzbezüge ist selbstverständlich auch die Meinung der Besucher gefragt –  

L.Binder
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Martin in der Beek,  Technischer Geschäftsführer bei rnv, und Hendrik Hoffman, Geschäftsführer von Q 6 Q 7 im 1:1 – Modell der neuen Rhein-Neckar-Tram 2010 (RNT2020).

welches Polster darf´s denn sein im Fahrzeug der kommenden 2020er Jahre? Das Viernheimer Rhein-Neckar-Zentrum und die Ludwigshafener Rhein-Galerie schließen sich der Ausstellung in Q 6 Q 7 zeitgleich bzw. unmittelbar an, so dass möglichst viele Menschen die Rhein-Neckar-Tram noch in diesem Jahr kennen lernen können. Weitere Termine und Ausstellungsflächen werden folgen!
Sämtliche Informationen zur Rhein-Neckar-Tram sind zudem jetzt bereits im Internet unter www.rnt2020.de veröffentlicht und werden ständig aktualisiert.

 

Martin in der Beek, Technischer Geschäftsführer der rnv GmbH:
„Die Verkehrswende in den Städten kann nur mit einem leistungsfähigen und attraktiven Öffentlichen Personennahverkehr gelingen. Für die rnv als Gemeinschaftsunternehmen der Städte Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen bedeutet dies, dass wir künftig für noch für viel mehr Kunden ein noch besseres Angebot im Rhein-Neckar-Dreieck bieten müssen. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor wird dafür unsere neue Rhein-Neckar-Tram sein. Im Mittelpunkt für die Konzeption unserer neuen Tram muss dabei vor allem der Kunde stehen. Deshalb wollen wir mit dem heute präsentierten 1:1 Modell der neuen Bahn mit unseren Fahrgästen ins Gespräch kommen. Und das gilt natürlich auch für unser
Fahrpersonal, die unsere neue Bahn sicher an das Ziel unserer Fahrgäste steuern müssen. Was ist gut? Was müssen wir verändern? Dies wollen wir in den kommenden Wochen diskutieren. Und natürlich gibt es auch technische Restriktionen, die wir im Gespräch erklären können.
Denn, wenn die erste Bahn im Jahr 2021 dann auf den Schienen durch Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen sowie die Region rollt, soll unsere Rhein-Neckar-Tram identitätsstiftend für zukunftsorientierte Mobilität in unserer gemeinsamen Region stehen.“

Gerd Hickmann, Leiter der Abteilung Öffentlicher Verkehr, Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg:
„Das Land Baden-Württemberg hat ehrgeizige Ziele zur Steigerung der Bedeutung des Öffentlichen Verkehrs in Stadt und Land. Die Modernisierung und Erweiterung der Fahrzeugflotte wie mit der Rhein-Neckar-Tram ist dabei ein ganz wichtiger Baustein. Das unterstützen wir gerne.“

Gesandter Dr. Antti Kaski, stellvertretender Botschafter, Finnland:
„Der öffentliche Verkehr ist in vielen Hinsichten die Visitenkarte einer Stadt. Er hat großen Einfluss auf das Bild, das eine Stadt von sich gibt. Welche Art Visitenkarte werden die Straßenbahnfahrzeuge für diesen Raum sein? Eine Antwort darauf liefern die Erfahrungen aus Helsinki. Die neuen Arctic-Straßenbahnfahrzeuge von Transtech wurden im Jahre 2013 in Betrieb genommen. Das Feedback der Fahrgäste ist sehr positiv. Die effizienten, komfortablen, umweltfreundlichen und barrierefreien Fahrzeuge berücksichtigen die Bedürfnisse unterschiedlichster Fahrgäste. Sie stehen auch für die Werte der Stadt, dafür, was wir den Bewohnern und Gästen an Qualität und Komfort bieten möchten.“

Petr Brzezina, CEO ŠKODA TRANSPORTATION:
“We introduced the ForCity Smart mock-up tram for our significant German customer. Thanks to this unique model we can show the exterior design and interior of the vehicles not only to the transport company, but also to the public. We look forward to the public's response, which we will evaluate together with rnv and the final results will influence the final design before the production of the vehicles,” says Petr Brzezina the Chairman of the Board and CEO of Skoda Transportation.

Christian Specht, Erster Bürgermeister der Stadt Mannheim:
„Die Rhein-Neckar-Tram 2020 ist ein Symbol für die gute Zusammenarbeit der Städte Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg für eine nachhaltige Verkehrspolitik durch Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs.“

Hans-Jürgen Heiß, Bürgermeister der Stadt Heidelberg:
„Mit dem Mobilitätsnetz Heidelberg wollen wir mittelfristig 10.000 neue Fahrgäste pro Tag hinzugewinnen. Erste neue Streckenabschnitte sind bereits fertig gestellt, so sind neue Stadtviertel wie die Bahnstadt angebunden. Wir wollen die umweltfreundliche und komfortable Mobilität für unsere Bürgerschaft weiter ausbauen. Dafür braucht die rnv einen Fuhrpark, der auf dem neuesten technischen Stand fit für die Zukunft und attraktiv für die Fahrgäste ist.“

Christian Volz, Kaufmännischer Geschäftsführer der rnv GmbH:
„Größtmögliche Wirtschaftlichkeit für die rnv GmbH und bester Komfort für unsere Fahrgäste sind für uns die beiden herausragenden und unbedingt gleichwertig berücksichtigten Merkmale bei der Aufrüstung unseres eigenen Fuhrparks. Die Beschaffung der Rhein-Neckar-Tram ist deshalb ein intensiver und über lange Planungsphasen sorgfältig vorbereiteter Prozess, der seine Wirkung jetzt zu entfalten beginnt. Die Einbeziehung der Kunden liegt uns auch deshalb so besonders am Herzen, weil wir hierdurch möglichst früh die richtigen Entscheidungen miteinander treffen und diese gemeinsamen Ergebnisse dann auch im Interesse aller Belange in die Produktion einbringen können. Das ist praktizierte Effizienz, im Interesse des Unternehmens und im Interesse des Fahrgastes.“