Christopher Street Day 2022 (CSD) in Stuttgart

Diana Rasch
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Am 30.07.2022 fand in Stuttgart die diesjährige CSD-Parade statt, um für die Gleichberechtigung und gesellschaftliche Akzeptanz von lesbischen, schwulen, bisexuellen, transgender, transsexuellen, intersexuellen und queeren Menschen, der „LSBTTIQ-Community“, in Stuttgart und der Region zu demonstrieren.

Bei der Polit-Demonstration am Samstagnachmittag waren 100 Formationen mit insgesamt rund 25.000 angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmern in ihrer ganzen Vielfalt - gegen Diskriminierung und mit der Forderung nach gleichen Rechten für alle - durch die Stuttgarter Innenstadt gezogen. Vorbei an etwa 200.000 Zuschauerinnen und Zuschauern am Straßenrand, von denen viele ebenfalls bunt und kreativ ihre Solidarität zeigten, oft auch mit Regenbogenfarben.

Danach folgte eine Kundgebung am Schlossplatz, bei der neben weiteren Rednerinnen und Rednern auch die diesjährige Schirmfrau, die baden-württembergische Landtagspräsidentin Muhterem Aras und auch Laura Halding-Hoppenheit, die sich seit Jahrzehnten für die „LSBTTIQ-Community“ in Stuttgart und auch weit darüber hinaus einsetzt sowie CSD-Vorstand Detlef Raasch, sprachen - über bislang Erkämpftes, aber auch über noch zu erreichende Ziele, hier bei uns in Deutschland und auch über kritisch zu sehende Entwicklungen in Ländern wie Russland, Ungarn und Rumänien, was die Rechte von lesbischen, schwulen, bisexuellen, transgender, transsexuellen, intersexuellen und queeren Menschen angeht.

Auf CSD-Parade und Kundgebung folgte die zweitätige CSD-Hocketse am Marktplatz und Schillerplatz, bei der Unterhaltung durch unterschiedlichste Künstlerinnen und Künstler, Party und auch die Möglichkeit zu Dialog und Austausch geboten war. Der CSD Stuttgart und auch weitere Veranstaltungen im Rahmen der zweiwöchigen Kulturveranstaltungen des „Stuttgart Pride“ wurden von den Ehrenamtlichen der IG CSD-Stuttgart e.V. durchgeführt.

Der erste Christopher Street Day in Stuttgart fand 1979 statt. 2022 wehte zum CSD die Regenbogenfahne vor dem Landtag, am Sozial- und Integrationsministerium, am Rathaus, auf dem Neuen Schloss und am Bahnhof.

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Text und Foto: Diana Rasch