Karlsruhe: Betrüger geben sich als Bankmitarbeiter aus – Polizei warnt und sucht Zeugen

Karlsruhe: Betrüger geben sich als Bankmitarbeiter aus – Polizei warnt und sucht Zeugen

Karlsruhe: Betrüger geben sich als Bankmitarbeiter aus – Polizei warnt und sucht Zeugen

Mehrere Opfer verloren in den vergangenen Wochen hohe Bargeldbeträge durch eine perfide Betrugsmasche. Die Kriminalpolizei Karlsruhe bittet um Hinweise zu zwei Tatverdächtigen.

In den vergangenen Wochen registrierte die Kriminalpolizei Karlsruhe mehrere Betrugsstraftaten im Phänomenbereich „Falscher Bankmitarbeiter“. Wie das Polizeipräsidium Karlsruhe mitteilt, wurden im Zeitraum vom 5. bis 12. Dezember 2025 bislang sechs entsprechende Fälle zur Anzeige gebracht. Nach bisherigen Erkenntnissen erhielten die Geschädigten zunächst einen Anruf eines angeblichen Bankmitarbeiters. Dieser gab vor, dass auf den Konten verdächtige Transaktionen oder Abbuchungen festgestellt worden seien. Um angebliche Schäden abzuwenden, müssten die Girokarten sowie die zugehörigen PIN-Codes dringend ausgetauscht werden. Im weiteren Verlauf meldete sich ein weiterer vermeintlicher Bankangestellter, der die Bankkarten direkt an der Wohnanschrift der Opfer abholte und vorgab, diese ersetzen zu wollen. Nach Übergabe der Karten hoben die Täter Bargeldbeträge im mittleren vierstelligen Bereich von den Konten der Geschädigten ab. In diesem Zusammenhang liegen der Polizei Beschreibungen von zwei Tatverdächtigen vor. Einer der Männer soll zwischen 25 und 30 Jahre alt sein und ein südländisches Erscheinungsbild haben. Der zweite Tatverdächtige wird auf etwa 20 Jahre geschätzt, ist schlank, trug einen leichten Drei-Tage-Bart sowie dunkle, kurze Haare und hatte ebenfalls ein südländisches Erscheinungsbild.
Zeugenaufruf:
Zeugen, die Hinweise zu den beiden bislang unbekannten Männern geben können oder zwischen dem 5. und 12. Dezember 2025 jeweils zwischen 14:00 und 18:00 Uhr verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0721 / 666-5555 bei der Kriminalpolizei Karlsruhe zu melden.

Betroffene Örtlichkeiten:
  • 68794 Oberhausen-Rheinhausen, Ortsteil Rheinhausen – Bereich Hauptstraße
  • 76661 Philippsburg, Ortsteil Rheinsheim – Oskar-Frey-Straße / Hauptstraße
  • 76344 Eggenstein-Leopoldshafen – Kantstraße / Friedrichstraße / Hebelstraße
  • 76297 Stutensee, Ortsteil Blankenloch-Büchig – Lilienweg / Rumpelstilzchenweg
  • 76297 Stutensee, Ortsteil Spöck – Friedrichstraße
Präventionstipps der Polizei:
Seien Sie misstrauisch bei Forderungen nach schnellen Entscheidungen sowie bei der Herausgabe persönlicher Daten, Bankkarten, PIN-Codes, Bargeld oder Wertgegenständen. Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen und legen Sie im Zweifel einfach auf. Wählen Sie anschließend den Polizeinotruf 110 – nutzen Sie dabei nicht die Rückruftaste. Sprechen Sie am Telefon niemals über Ihre finanziellen Verhältnisse und beraten Sie sich mit Angehörigen oder Vertrauenspersonen. Weitere Hinweise finden Sie unter www.polizei-beratung.de.