Karlsruhe: Fastnachtsumzüge in Durlach und der Innenstadt – Polizei kündigt verstärkte Präsenz an
Am 15. und 17. Februar ziehen die Fastnachtsumzüge durch Durlach und die Karlsruher Innenstadt. Polizei und Stadt bereiten sich mit einem bewährten Sicherheitskonzept vor.
Die närrischen Tage rücken näher und damit auch die traditionellen Fastnachtsumzüge in Karlsruhe. Am Sonntag, 15. Februar 2026, findet der Umzug im Stadtteil Durlach statt, am Fastnachtsdienstag, 17. Februar 2026, folgt der große Umzug durch die Karlsruher Innenstadt. Polizei und Stadt Karlsruhe haben gemeinsam umfangreiche Vorbereitungen getroffen, um einen sicheren und reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.
Nach Angaben des Polizeipräsidiums Karlsruhe setzen die Verantwortlichen auch in diesem Jahr auf ein erprobtes Sicherheitskonzept. Ziel ist es, den tausenden Besucherinnen und Besuchern eine fröhliche, bunte und zugleich sichere Fastnacht zu ermöglichen.
Durlacher Fastnachtsumzug am Sonntag
Der Durlacher Fastnachtsumzug stellt sich am Sonntag ab 12.00 Uhr in der Rommelstraße auf. Um 14.11 Uhr setzt sich der Zug in Bewegung und führt über die Rommelstraße, die Auer Straße, die Christofstraße, die Gritzner Straße, die Pfinztalstraße sowie die Karlsburgstraße. Dort endet der Umzug voraussichtlich gegen 16.30 Uhr.
Entlang der Strecke und im Bereich der Durlacher Innenstadt ist mit Straßensperrungen und Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen. Die ersten Sperrungen werden ab 12.00 Uhr eingerichtet.
Fastnachtsumzug in der Karlsruher Innenstadt
Der Karlsruher Umzug am Dienstag stellt sich ebenfalls ab 12.00 Uhr auf dem Festplatz sowie entlang der Beiertheimer Allee im Bereich des Kongresszentrums auf. Der Start erfolgt um 14.11 Uhr. Die Strecke führt über die Beiertheimer Allee, die Mathystraße, die Karlstraße, die Kaiserstraße, den Marktplatz und den Rondellplatz. Das Ende des Umzugs ist gegen 16.30 Uhr vorgesehen.
Auch hier wird es in der Innenstadt zu Straßensperrungen und Verkehrsbehinderungen kommen. Der Karoline-Luise-Tunnel bleibt grundsätzlich befahrbar, lediglich die Ausfahrt in Richtung Stadtmitte von Westen kommend muss kurzzeitig gesperrt werden.
Polizei mit starker Präsenz und Kontrollen
Um flexibel auf unterschiedliche Einsatzlagen reagieren zu können, werden an beiden Fastnachtstagen zahlreiche Polizistinnen und Polizisten im Einsatz sein. An besonders frequentierten und sensiblen Punkten zeigt die Polizei verstärkt Präsenz und greift bei Störungen frühzeitig ein.
Darüber hinaus sind gezielte Personenkontrollen geplant. Diese konzentrieren sich insbesondere auf die Einhaltung des seit Juli 2025 geltenden Waffen- und Messerverbots im öffentlichen Personenverkehr, das auch bei öffentlichen Veranstaltungen wie Fastnachtsumzügen gilt.
Wie bereits in den Vorjahren werden entlang der Umzugsstrecken wieder sogenannte SOS-Inseln eingerichtet. Sie dienen als Anlaufstellen für Bürgerinnen und Bürger in Not- oder Gefahrensituationen. Unabhängig davon ist die Polizei jederzeit über den Notruf 110 erreichbar.
Polizei warnt vor Alkoholmissbrauch
Die Polizei weist zudem eindringlich auf die Gefahren von übermäßigem Alkoholkonsum hin. Zu viel Alkohol ist nach wie vor eine der Hauptursachen schwerer Verkehrsunfälle und kann auch bei Fastnachtsfeiern zu Konflikten, Belästigungen oder gewaltsamen Auseinandersetzungen führen.
Mit dem Appell, die närrischen Tage fröhlich, friedlich und rücksichtsvoll zu feiern, wünschen Polizei und Stadt Karlsruhe allen Närrinnen und Narren eine sichere Fastnacht.