STUTENSEE: Falsche BKA-Beamte erbeuten 60.000 Euro – Polizei warnt vor Telefonbetrug

STUTENSEE: Falsche BKA-Beamte erbeuten 60.000 Euro – Polizei warnt vor Telefonbetrug

STUTENSEE: Falsche BKA-Beamte erbeuten 60.000 Euro – Polizei warnt vor Telefonbetrug

Am 18. Februar 2026 überwies ein 66-Jähriger nach einem Anruf angeblicher BKA-Beamter 60.000 Euro. Die Polizei Karlsruhe warnt eindringlich vor dieser Betrugsmasche.

Wie das Polizeipräsidium Karlsruhe am 19.02.2026 um 10:06 Uhr mitteilte, verursachten bislang Unbekannte bei einem 66-jährigen Mann aus Stutensee einen finanziellen Schaden in fünfstelliger Höhe.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand gab sich ein Betrüger am Mittwochmittag telefonisch als Beamter des Bundeskriminalamts aus. Gegen 13.00 Uhr schilderte er dem Geschädigten, im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens gegen ein Finanzinstitut seien unberechtigte Überweisungen in sechsstelliger Höhe von dessen Konto festgestellt worden.

Um das angeblich überwiesene Geld zurückzuholen, forderte der Anrufer den 66-Jährigen auf, mehrere Überweisungen vorzunehmen. In der Folge überwies der Mann in zwei Transaktionen insgesamt 60.000 Euro auf eine telefonisch mitgeteilte Kontonummer.

Als die Ehefrau des Geschädigten das Telefonat bemerkte, übernahm sie das Gespräch und beendete es kurz darauf. Zu diesem Zeitpunkt waren die Überweisungen bereits veranlasst.

Polizei rät zur Vorsicht

Aus aktuellem Anlass warnt die Polizei eindringlich vor vergleichbaren Betrugsmaschen. Bürgerinnen und Bürger sollten bei Forderungen nach schnellen Entscheidungen, der Kontaktaufnahme mit Fremden oder der Herausgabe persönlicher Daten, Bargeld, Schmuck oder Wertgegenständen misstrauisch werden.

Die Polizei rät, sich am Telefon nicht unter Druck setzen zu lassen und das Gespräch sofort zu beenden. Im Verdachtsfall sollte umgehend die Notrufnummer 110 gewählt werden. Dabei sollte nicht die Rückruftaste verwendet werden, da unter Umständen erneut eine Verbindung zu den Tätern hergestellt werden könnte.

Zudem empfiehlt die Polizei, am Telefon keine persönlichen oder finanziellen Verhältnisse preiszugeben, sich mit Familienangehörigen oder vertrauten Personen zu beraten und jeden Betrugsversuch zur Anzeige zu bringen.

Weitere Informationen und Präventionstipps bietet die Polizei unter www.polizei-beratung.de.