Bretten: Vier Verletzte nach schwerem Unfall an Kreuzung von B293 und B35

Bretten: Vier Verletzte nach schwerem Unfall an Kreuzung von B293 und B35

Bretten: Vier Verletzte nach schwerem Unfall an Kreuzung von B293 und B35

Bei einem Verkehrsunfall in Bretten sind in der Nacht zum Mittwoch vier Menschen verletzt worden, eine Frau davon schwer. Zwei Autos kollidierten im Kreuzungsbereich der Bundesstraßen 293 und 35.

Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am späten Dienstagabend (10. März 2026) in Bretten ereignet. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Karlsruhe kollidierten gegen 23:25 Uhr zwei Fahrzeuge im Kreuzungsbereich der Bundesstraße 293 und der B35.

Nach bisherigen Erkenntnissen hielt ein 56-jähriger Fahrer eines Jaguars zunächst an einer roten Ampel an der Kreuzung an. Als die Ampel auf Grün wechselte, fuhr er in den Kreuzungsbereich ein. Zur gleichen Zeit missachtete offenbar ein 26-jähriger Fahrer eines Volkswagen das für ihn geltende Rotlicht.

In der Folge kam es in der Kreuzungsmitte zur Kollision der beiden Fahrzeuge. Der Volkswagen war mit insgesamt vier Personen besetzt.

Eine Person schwer verletzt

Bei dem Unfall erlitt eine 25-jährige Mitfahrerin auf der Rückbank des VW schwere Verletzungen. Die beiden Fahrer sowie ein weiterer 25-jähriger Mitfahrer des Volkswagens wurden leicht verletzt. Der Beifahrer des VW blieb nach bisherigen Erkenntnissen unverletzt.

Alarmierte Rettungskräfte brachten die verletzten Personen zur weiteren Behandlung in nahegelegene Krankenhäuser.

Kreuzung mehrere Stunden gesperrt

Für die Unfallaufnahme sowie anschließende Reinigungsarbeiten musste die Kreuzung bis etwa 02:00 Uhr gesperrt werden. Dadurch kam es zeitweise zu Verkehrsbehinderungen.

Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden wird auf rund 40.000 Euro geschätzt.

Hinweis der Polizei: Die Missachtung von Ampelsignalen gehört zu den häufigsten Ursachen schwerer Verkehrsunfälle. Verkehrsteilnehmer sollten insbesondere an Kreuzungen besonders aufmerksam sein und stets mit Fehlern anderer rechnen.

Quelle: Polizeipräsidium Karlsruhe, Pressemitteilung vom 11.03.2026, 09:38 Uhr.