Karlsruhe: 17-Jähriger nach Messerangriff am Stephanplatz in Untersuchungshaft
Nach einem Messerangriff in der Karlsruher Innenstadt sitzt ein 17-jähriger Tatverdächtiger in Untersuchungshaft. Ein 19-Jähriger blieb nur deshalb unverletzt, weil seine Jacke den Stich abfing.
In der Nacht auf Freitag (13. März 2026) kam es gegen 03:00 Uhr im Bereich des Stephanplatzes in Karlsruhe zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung. Darüber informieren die Staatsanwaltschaft Karlsruhe und das Polizeipräsidium Karlsruhe in einer gemeinsamen Pressemitteilung.
Nach bisherigen Ermittlungen gerieten zwei Männer zunächst in einen verbalen Streit. Im Verlauf der Auseinandersetzung soll ein 17-jähriger Tatverdächtiger seinem 19-jährigen Gegenüber zunächst mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen haben.
Messerstich in Richtung Bauch
Im weiteren Verlauf soll der Jugendliche ein Messer gezogen und damit in Richtung des Bauchbereichs des 19-Jährigen gestochen haben.
Die Jacke des Opfers fing den Stich jedoch ab, sodass der Mann unverletzt blieb.
Tatverdächtiger nach kurzer Flucht festgenommen
Nachdem ein Zeuge eingeschritten war, flüchtete der Tatverdächtige zunächst vom Tatort. Alarmierte Polizeikräfte konnten den Jugendlichen jedoch kurze Zeit später nach einer kurzen Verfolgung festnehmen.
Das Messer ließ der Beschuldigte nach bisherigen Erkenntnissen bereits zuvor fallen.
Untersuchungshaft angeordnet
Der 17-Jährige wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe noch am selben Tag einem Haftrichter am Amtsgericht Karlsruhe vorgeführt.
Der Richter erließ Haftbefehl wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung. Der Jugendliche befindet sich nun in Untersuchungshaft.
Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe vom 13.03.2026, 15:11 Uhr.