Bretten: Nach Ladendiebstahl und Fluchtfahrt – 31-Jähriger in Untersuchungshaft
Ein mutmaßlicher Ladendieb flüchtet mit dem Auto, verursacht einen Unfall und wird festgenommen. Der 31-Jährige sitzt inzwischen in Untersuchungshaft.
Wie die Staatsanwaltschaft Karlsruhe und das Polizeipräsidium Karlsruhe mitteilen, steht ein 31-jähriger Mann im Verdacht, am Montagabend (17.03.2026) einen gewerbsmäßigen Ladendiebstahl begangen zu haben.
Demnach soll der Beschuldigte gegen 19:00 Uhr mehrere Parfümartikel aus einer Drogerie in der Pforzheimer Straße in Bretten entwendet haben. Anschließend flüchtete er mit einem Fahrzeug in Richtung Pforzheim.
Flucht endet mit Unfall
Im Rahmen der Fahndung sollte der Mann von Polizeikräften kontrolliert werden. Er missachtete jedoch die Anhaltesignale und setzte seine Flucht fort.
Auf der Landesstraße 611 verlor der 31-Jährige nach bisherigen Erkenntnissen aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit und mutmaßlichen Drogeneinflusses die Kontrolle über sein Fahrzeug.
Das Fahrzeug kam von der Fahrbahn ab, kollidierte mit einem Verkehrszeichen, streifte ein entgegenkommendes Auto und prallte schließlich gegen einen Baum.
Keine Verletzten – hoher Sachschaden
Der Fahrer sowie die 70-jährige Fahrerin des beteiligten Fahrzeugs blieben nach bisherigen Erkenntnissen unverletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 15.000 Euro geschätzt.
Festnahme und Haftbefehl
Die Polizei nahm den Mann vorläufig fest. Bei der Durchsuchung seines Fahrzeugs fanden die Einsatzkräfte zahlreiche Parfümartikel, bei denen es sich mutmaßlich um Diebesgut handelt.
Am Dienstag (18.03.2026) wurde der Beschuldigte einem Haftrichter am Amtsgericht Bruchsal vorgeführt. Dieser erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe Haftbefehl und ordnete die Untersuchungshaft an.
Zeugen gesucht
Die Polizei bittet insbesondere Verkehrsteilnehmer, die durch das Fahrverhalten des Mannes gefährdet wurden, sich zu melden.
Hinweise nimmt die Autobahnpolizei Pforzheim unter der Telefonnummer 07231 125810 entgegen.
Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe vom 19.03.2026.