Karlsruhe: 15-Jähriger flüchtet vor Polizei und verursacht Unfall

Karlsruhe: 15-Jähriger flüchtet vor Polizei und verursacht Unfall

Karlsruhe: 15-Jähriger flüchtet vor Polizei und verursacht Unfall

In der Nacht zum 20. März 2026 kam es in Karlsruhe zu einem Unfall mit einem 15-Jährigen am Steuer. Verletzt wurde niemand, der Schaden liegt bei rund 16.000 Euro.

Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Vorfall in der Nacht auf Freitag gegen 1:30 Uhr in einem Wohngebiet der Karlsruher Nordweststadt.

Ein 15-Jähriger hatte unbefugt den Pkw seines Vaters genutzt, obwohl er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Als eine Polizeistreife das Fahrzeug kontrollieren wollte, beschleunigte der Jugendliche plötzlich und versuchte, sich der Kontrolle zu entziehen.

Mit offenbar deutlich überhöhter Geschwindigkeit fuhr er durch die Straßen des Wohngebiets. In der Wiesbadener Straße kam es schließlich zum Unfall.

Kollision beim Einparken

Zur gleichen Zeit parkte ein 25-Jähriger mit seinem Audi, in dem sich zwei weitere Insassen befanden, rückwärts in eine Hofeinfahrt ein. Der herannahende Jugendliche erkannte das Fahrzeug nach bisherigen Erkenntnissen zu spät und konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen.

Es kam zur Kollision der beiden Fahrzeuge. Sowohl der 15-Jährige als auch die drei Insassen des anderen Fahrzeugs blieben unverletzt.

Hoher Sachschaden und strafrechtliche Folgen

Der entstandene Sachschaden wird auf rund 16.000 Euro geschätzt. Die Polizei beschlagnahmte das Fahrzeug und übergab den Jugendlichen im Anschluss an seinen Vater.

Den 15-Jährigen erwartet nun unter anderem eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.

Leserhinweis: Das Fahren ohne Fahrerlaubnis ist strafbar und kann erhebliche rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Zudem gefährdet überhöhte Geschwindigkeit besonders in Wohngebieten andere Verkehrsteilnehmer.