Ettlingen: Steine von Brücke auf A5 geworfen – mehrere Autos beschädigt, Polizei ermittelt

Ettlingen: Steine von Brücke auf A5 geworfen – mehrere Autos beschädigt, Polizei ermittelt

 

Unbekannte werfen am späten Abend Gegenstände von einer Brücke auf die A5. Mehrere Fahrzeuge werden beschädigt – die Polizei spricht von einem gefährlichen Eingriff in den Verkehr.

Am Freitag, 1. Mai 2026, kam es gegen 23:00 Uhr auf der Autobahn 5 zwischen dem Rastplatz Schleifweg und der Anschlussstelle Karlsruhe-Süd in Fahrtrichtung Norden zu einem gefährlichen Vorfall. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Karlsruhe warfen bislang unbekannte Täter mehrere Waschbetonsteine sowie einen großen Ast von einer Brücke auf die Fahrbahn.

Mehrere Verkehrsteilnehmer meldeten die Hindernisse auf der Autobahn. In der Folge überfuhren mehrere Fahrzeuge die auf der Fahrbahn liegenden Gegenstände und wurden dabei beschädigt. Drei Autos waren anschließend nicht mehr fahrbereit.

Nach bisherigen Erkenntnissen könnten die Täter die Steine aus einer nahegelegenen Kleingartenanlage entwendet haben, bevor sie diese von der Brücke auf die Autobahn warfen.

Autobahn kurzzeitig gesperrt

Zur Beseitigung der Gefahrenstelle musste die A5 in Fahrtrichtung Norden vorübergehend gesperrt werden. Einsatzkräfte entfernten die Trümmerteile sowie den Ast von der Fahrbahn.

Im Rahmen der Fahndung war zeitweise auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz. Tatverdächtige konnten bislang jedoch nicht festgestellt werden.

Nach derzeitigem Stand wurde niemand verletzt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist noch unklar.

Kriminalpolizei sucht Zeugen und Geschädigte

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr aufgenommen und bittet weitere Zeugen sowie mögliche Geschädigte, sich zu melden.

Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Karlsruhe unter der Telefonnummer 0721 666-5555 entgegen.

Wer Hindernisse auf der Fahrbahn bemerkt, sollte sofort die Geschwindigkeit reduzieren und den Notruf verständigen. Solche Eingriffe stellen eine erhebliche Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer dar.