Am 29. April 2026 wurde Ministerpräsident Winfried Kretschmann nach 15 Jahren an der Spitze Baden-Württembergs offiziell aus dem Amt des Ministerpräsidenten
verabschiedet.
Am 29. April 2026 wurde Ministerpräsident Winfried Kretschmann nach 15 Jahren an der Spitze Baden-Württembergs offiziell aus dem Amt des Ministerpräsidenten verabschiedet.
Ins Neue Schloss Stuttgart waren politische Wegbegleiter, darunter auch ehemalige Ministerpräsidenten wie Malu Dreyer, Günther Oettinger, Armin Laschet oder auch Reiner Haseloff, Vertreter aus Wirtschaft, Verbänden, Kirchen, Adel, Kultur, Gesellschaft, Sport und Institutionen und auch Familie und Freunde eingeladen.
Nach einem Festakt fand ein Empfang statt und dem folgte auf dem Ehrenhof eine Serenade des Heeresmusikkorps Ulm der Bundeswehr.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (vorne links) bei der Serenade mit Thomas Strobl (vorne rechts), seinem langjährigen Stellvertreter und Innenminister, dahinter v.l. seine Ehefrau Gerlinde Kretschmann, Cem Özdemir, der voraussichtlich am 13. Mai 2026 als Nachfolger im Amt des Ministerpräsidenten gewählt wird, Landtagspräsidentin Muhterem Aras sowie Anette Schavan (4.v.r.) bei der Serenade.

Winfried Kretschmann dankt dem Heeresmusikkorps Ulm der Bundeswehr.

Gerne erfüllte das Heeresmusikcorps Ulm Winfried Kretschmanns musikalische Wünsche.

Den Empfang im Marmorsaal des Neuen Schlosses nutzten viele der Gäste für Worte des Dankes und des Abschieds.

Winfried Kretschmann im Gespräch

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (1.v.l.) und seine Frau Gerlinde (2.v.r.) mit Bundespräsident a.D. Joachim Gauk (4.v.l.) im Kreise der Familie.

Katharina Schulze, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bayerischen Landtag, überreichte Winfried Kretschmann als Geschenk die Baumpatenschaft für eine Esskastanie im Schwarzwald und auf der Urkunde ist zu lesen: „“Was wir heute pflanzen, trägt morgen“. Ein Sinnbild für Dein politisches Wirken, verantwortungsbewusst, geduldig, zukunftsorientiert.“

v.l.: Boris Palmer, Oberbürgermeister von Tübingen, Thomas Strobl, langjähriger Stellvertretender Ministerpräsident und Innenminister, Muhterem Aras, langjährige Landtagspräsidentin, Bundespräsident a. D. Joachim Gauck, Reinhard Bütikofer, der wie Winfried Kretschmann seit den Anfängen der Grünen in den 1980-Jahren für sie politisch aktiv war - im Wahlkreis Heidelberg.

v.l. Dr. Marcus Ehm, Bürgermeister von Sigmaringen mit Karl Friedrich Fürst von Hohenzollern und Wilhelm Friedrich Herzog von Württemberg.

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, langjährige Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus (Mitte), die auch dem neu gewählten Landtag angehört, mit dem Architekten Dr. Werner Sobek (links) und dem Manager Wilfried Porth (rechts).

v.l. Stuttgarts Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper, Manuel Hagel, der bis 2026 Fraktionsvorsitzender der CDU Baden-Württemberg und Spitzenkandidat bei der Landtagswahl war, mit Siegfried Lorek, der bis 2026 Staatssekretär war, beide gehören auch dem neuen Landtag an.
Beim eigentlichen Festakt im Weißen Saal wurde die offizielle Rede zur Verabschiedung von Bundespräsident a. D. Joachim Gauck gehalten. Zudem würdigten der Stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl und auch Petra Olschowski, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Winfried Kretschmanns drei Amtsperioden umfassendes Wirken. Dem schloss sich die Erwiderung des scheidenden Ministerpräsidenten an. Er ist der erste und bisher einzige Ministerpräsident von Bündnis 90/Die Grünen und kann auf die längste Amtszeit eines baden-württembergischen Ministerpräsidenten zurückblicken. Umrahmt wurde die Feierstunde mit einem Pas de Deux aus Peter Tschaikowskys „Schwanensee“ getanzt von Erster Solistin und Kammertänzerin Elisa Badenes und Erstem Solisten und Kammertänzer Friedemann Vogel vom Stuttgart Ballett in einer Choreographie von John Cranko sowie der Arie “Il mio tresor“ aus Wolfgang Amadeus Mozarts Oper „Don Giovanni“, gesungen von Moritz Kallenberg, Tenor an der Staatsoper Stuttgart. Außerdem gab es einen Beitrag von Dodokay, der sich dem schwäbischen Dialekt verschrieben hat und Musik von den Hanke Brothers.
Text und Foto: Diana Rasch