Karlsruhe: Aquaplaning-Unfall auf der A5 löst nächtliche Vollsperrung aus

Karlsruhe: Aquaplaning-Unfall auf der A5 löst nächtliche Vollsperrung aus

 

Ein Lkw-Unfall auf der A5 bei Karlsruhe hat in der Nacht zum Donnerstag für erhebliche Behinderungen gesorgt. Trümmerteile beschädigten weitere Fahrzeuge auf beiden Fahrbahnen.

Nach Angaben des Polizeipräsidiums Karlsruhe ereignete sich der Unfall gegen 00.10 Uhr auf der A5 in Fahrtrichtung Norden auf Höhe der Ausfahrt Karlsruhe-Durlach.

Ein 37 Jahre alter Fahrer war mit seiner Sattelzugmaschine auf regennasser Fahrbahn unterwegs, als er nach bisherigen Erkenntnissen aufgrund von Aquaplaning die Kontrolle über das Fahrzeug verlor. Der Lastwagen prallte anschließend gegen die linke Betonleitwand.

Durch die Wucht des Aufpralls verteilten sich Fahrzeug- und Betonteile großflächig auf der Nord- und Südfahrbahn der Autobahn.

Ein Ford, der zeitgleich in Richtung Basel unterwegs war, überfuhr die Trümmerteile. Dabei wurden Reifen und Unterboden beschädigt, sodass das Fahrzeug abgeschleppt werden musste.

Auch ein Opel Corsa in Fahrtrichtung Norden kollidierte mit auf der Fahrbahn liegenden Teilen. Der Fahrer konnte sein Fahrzeug anschließend selbstständig in einer angrenzenden Parkbucht zum Stillstand bringen.

Für die Unfallaufnahme sowie umfangreiche Reinigungsarbeiten sperrte die Polizei die A5 vorübergehend in beide Fahrtrichtungen vollständig. Die Sperrung der Nordfahrbahn dauerte laut Polizei bis etwa 5.00 Uhr am Morgen an.

Der entstandene Gesamtschaden wird derzeit auf rund 26.000 Euro geschätzt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Bei starkem Regen steigt insbesondere auf Autobahnen die Gefahr von Aquaplaning deutlich an. Die Polizei empfiehlt, Geschwindigkeit und Sicherheitsabstand den Wetterverhältnissen anzupassen.