Karlsruhe: Bewohner aus verrauchten Wohnungen gerettet – erneut Brand in Mehrfamilienhaus

Karlsruhe: Bewohner aus verrauchten Wohnungen gerettet – erneut Brand in Mehrfamilienhaus

 

Ein Kellerbrand in der Karlsruher Weststadt hat am Sonntagabend einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Mehrere Bewohner mussten über Drehleitern gerettet werden.

Ein Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Yorkstraße in Karlsruhe hat am Sonntagabend, 25. Mai, Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei beschäftigt.

Nach Angaben des Polizeipräsidiums Karlsruhe bemerkten Bewohner gegen 20.40 Uhr Rauch, der aus einem Kellerfenster des Gebäudes drang, und alarmierten den Notruf.

Als die Einsatzkräfte eintrafen, war das Treppenhaus bereits stark verraucht. Mehrere Bewohner konnten ihre Wohnungen nicht mehr eigenständig verlassen und mussten von der Feuerwehr über Drehleitern in Sicherheit gebracht werden.

Eine Bewohnerin vorsorglich im Krankenhaus

Der Rettungsdienst versorgte die geretteten Bewohner noch vor Ort. Eine Frau wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.

Im Verlauf der Löscharbeiten ergaben sich Hinweise darauf, dass das Feuer im Kellerbereich des Hauses ausgebrochen sein könnte.

Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf rund 50.000 Euro geschätzt.

Kriminalpolizei prüft Zusammenhang mit früheren Bränden

Zur Klärung der bislang unklaren Brandursache wurde die Kriminaltechnik hinzugezogen. Die Ermittler sicherten Spuren am Brandort.

Besonders brisant: Bereits am 7. und 8. November 2025 hatte es im selben Gebäude Brände im Eingangsbereich sowie im Keller gegeben.

Die Kriminalpolizei Karlsruhe prüft nun auch einen möglichen Zusammenhang zwischen den Vorfällen.

Bei starker Rauchentwicklung sollten Bewohner verrauchte Treppenhäuser möglichst meiden und sich an Fenstern oder Balkonen bemerkbar machen. Rauch ist bei Bränden häufig gefährlicher als die Flammen selbst.