Mit Beginn der großen Fest- und Festivalsaison informiert das Polizeipräsidium Karlsruhe am 29. Juni 2026 über wichtige Verhaltensregeln für Besucher öffentlicher Veranstaltungen im Stadt- und Landkreis Karlsruhe.
In den kommenden Sommerwochen locken zahlreiche Straßenfeste, Vereinsveranstaltungen, Festivals und Public-Viewing-Angebote Tausende Besucher in den Stadt- und Landkreis Karlsruhe. Zu den größten Veranstaltungen zählen unter anderem das Durlacher Altstadtfest, das Peter-und-Paul-Fest in Bretten sowie das Musikfestival „Das Fest“ in der Günther-Klotz-Anlage. Auch die laufende Fußball-Weltmeisterschaft sorgt für zahlreiche gemeinsame Feiern.
Wo viele Menschen zusammenkommen und Alkohol konsumiert wird, steigt jedoch auch das Risiko für Taschendiebstähle, Streitigkeiten oder gefährliche Situationen. Das Polizeipräsidium Karlsruhe appelliert deshalb an alle Besucher, aufmerksam zu bleiben und mit gegenseitiger Rücksicht zu einer sicheren Festatmosphäre beizutragen.
Wertsachen gut schützen
Gerade dichtes Gedränge bietet Taschendieben günstige Gelegenheiten. Geldbörsen, Smartphones und Schlüssel sollten möglichst körpernah in verschlossenen Innentaschen getragen werden. Handtaschen empfiehlt die Polizei mit der Verschlussseite zum Körper zu führen. Zudem sollte nur so viel Bargeld mitgenommen werden, wie tatsächlich benötigt wird.
Gehen Zahlungskarten verloren oder werden gestohlen, sollten sie umgehend über den Sperr-Notruf 116 116 gesperrt und der Vorfall bei der Polizei angezeigt werden.
Konflikte vermeiden und Hilfe holen
Alkoholkonsum kann Hemmschwellen senken und Konflikte schneller eskalieren lassen. Die Polizei rät deshalb zu einem deeskalierenden Verhalten. Wer bedroht oder belästigt wird, sollte gezielt andere Menschen ansprechen, laut um Hilfe bitten oder das Sicherheits- beziehungsweise Ordnungspersonal informieren. In akuten Notfällen ist der Polizeinotruf 110 zu wählen.
Zivilcourage sei wichtig, allerdings ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.
Vorsicht vor K.-o.-Tropfen
Getränke sollten niemals unbeaufsichtigt bleiben oder von unbekannten Personen angenommen werden. Die Polizei empfiehlt, Getränke stets selbst zu bestellen und im Blick zu behalten. Besteht der Verdacht, dass ein Getränk manipuliert wurde, sollte es keinesfalls mehr konsumiert werden. Betroffene sollten umgehend medizinische Hilfe in Anspruch nehmen und die Polizei verständigen.
Kein Alkohol am Steuer
Bereits geringe Mengen Alkohol oder anderer berauschender Mittel können die Fahrtüchtigkeit erheblich beeinträchtigen. Das Polizeipräsidium Karlsruhe kündigt konsequente Kontrollen an und weist darauf hin, dass Verstöße empfindliche straf- sowie führerscheinrechtliche Folgen nach sich ziehen können. Dies gilt ausdrücklich auch für Fahrten mit E-Scootern und Fahrrädern.
Für den Heimweg empfiehlt die Polizei öffentliche Verkehrsmittel, Taxis oder bereits vor Veranstaltungsbeginn einen nüchternen Fahrer innerhalb der Gruppe festzulegen.
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