Stutensee: Unterbringungsbefehl nach mutmaßlichem versuchten Tötungsdelikt in Arztpraxis

Stutensee: Unterbringungsbefehl nach mutmaßlichem versuchten Tötungsdelikt in Arztpraxis

 

Ein 33-jähriger Mann soll am Freitagmorgen, 26. Juni 2026, in einer Arztpraxis in Stutensee einen 64-Jährigen mit einem Teppichmesser am Hals verletzt haben. Gegen den Tatverdächtigen wurde inzwischen ein Unterbringungsbefehl erlassen.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe soll sich die Tat am Freitag gegen 8.15 Uhr in einer Arztpraxis in Stutensee ereignet haben. Nach bisherigen Ermittlungen griff der 33-jährige Beschuldigte einen 64-jährigen Mann im Wartezimmer unvermittelt mit einem Teppichmesser an und verletzte ihn am Hals.

Angestellte der Praxis sowie ein Arzt wurden auf das Geschehen aufmerksam und konnten den Angriff beenden, bevor Schlimmeres geschah. Kurz darauf trafen alarmierte Polizeibeamte ein und nahmen den Tatverdächtigen vorläufig fest.

Opfer erlitt leichte Verletzungen

Der 64-Jährige wurde bei dem Angriff leicht verletzt. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand besteht der Verdacht eines versuchten Tötungsdelikts.

Unterbringung in psychiatrischem Krankenhaus angeordnet

Nach derzeitigem Sachstand gehen die Ermittlungsbehörden davon aus, dass der Beschuldigte mutmaßlich aufgrund einer psychischen Erkrankung in einem wahnhaften Zustand gehandelt haben könnte.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe erließ der zuständige Ermittlungsrichter am Amtsgericht Karlsruhe einen Unterbringungsbefehl. Der 33-Jährige wurde daraufhin einstweilig in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht.

Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei Karlsruhe übernommen. Sie dauern an.

Nach bisherigem Ermittlungsstand verhinderten das schnelle Eingreifen von Praxispersonal und eines Arztes eine weitere Eskalation der Situation.
Hinweis: Wer Zeuge einer Gewalttat wird, sollte umgehend die Polizei über den Notruf 110 verständigen und sich nicht selbst in Gefahr bringen. Schnelle und präzise Angaben zum Geschehen können die Einsatzkräfte bei ihren Maßnahmen unterstützen.

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