Karlsruhe: Mehrere Verletzte nach Auseinandersetzung in der Innenstadt – Polizei sucht Zeugen
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Karlsruhe: Mehrere Verletzte nach Auseinandersetzung in der Innenstadt – Polizei sucht Zeugen

 

Am frühen Samstagmorgen ist es in der Karlsruher Innenstadt zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen. Durch den Einsatz von Pfefferspray wurden auch Unbeteiligte verletzt. Die Polizei bittet nun um Zeugenhinweise.

Nach bisherigen Erkenntnissen gerieten am Samstagmorgen gegen 5.00 Uhr zwei Personengruppen im Bereich eines Imbisses an der Kreuzung Amalienstraße/Hirschstraße aus bislang ungeklärter Ursache in Streit.

Die Auseinandersetzung eskalierte schnell. Die Beteiligten gingen körperlich aufeinander los. Mindestens eine Person setzte dabei Pfefferspray ein. Zudem soll sich ein bislang nicht an der Auseinandersetzung beteiligter Mann mit einem Messer in der Hand vor Ort aufgehalten haben. Nach Angaben der Polizei wurde jedoch niemand durch das Messer verletzt oder konkret bedroht.

Tatverdächtiger mit Messer kontrolliert

Noch bevor die alarmierten Polizeikräfte eintrafen, flüchteten die an der Schlägerei beteiligten Personen. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnten Einsatzkräfte den mutmaßlichen Messerträger antreffen und kontrollieren. Das mitgeführte Messer wurde sichergestellt.

Mehrere Verletzte durch Pfefferspray

Durch das versprühte Reizgas wurden neben den eigentlichen Beteiligten auch mehrere unbeteiligte Passanten sowie ein Mitarbeiter des Imbisses leicht verletzt. Die Betroffenen wurden entsprechend versorgt.

Polizei bittet um Hinweise

Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Auseinandersetzung dauern an. Das Polizeirevier Karlsruhe-Marktplatz bittet weitere mögliche Geschädigte sowie Zeugen, die Angaben zum Ablauf oder zu den beteiligten Personen machen können, sich unter der Telefonnummer 0721 666-3311 zu melden.

Nach bisherigen Erkenntnissen konnten die eigentlichen Tatverdächtigen vor dem Eintreffen der Polizei flüchten. Die Ermittler werten nun Zeugenaussagen aus, um den genauen Ablauf der Auseinandersetzung zu rekonstruieren.
Leserhinweis: Für alle möglicherweise Tatbeteiligten gilt bis zu einer rechtskräftigen gerichtlichen Entscheidung die Unschuldsvermutung. Wer den Vorfall beobachtet hat oder selbst betroffen war, wird gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen und sich dabei nicht selbst in Gefahr zu bringen.