HEIDELBERG: Farbschmierereien in der Altstadt verursachen hohen Schaden

HEIDELBERG: Farbschmierereien in der Altstadt verursachen hohen Schaden

 

Mehrere Gebäude in der Heidelberger Innenstadt sind Ende Mai Ziel von Farbschmierereien geworden. Die Polizei ermittelt und sucht Zeugen, die Hinweise auf die bislang unbekannten Täter geben können.

Die Kriminalpolizei Heidelberg ermittelt nach einer Serie von Sachbeschädigungen in der Heidelberger Altstadt. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Mannheim wurden zwischen Mittwoch, 27. Mai 2026, und Freitag, 29. Mai 2026, an mehreren Orten Farbschmierereien festgestellt.

Nach bisherigen Erkenntnissen nutzte die bislang unbekannte Täterschaft Schablonen, um verschiedene Symbole auf Fassaden aufzubringen. Die aufgesprühten Darstellungen sollen laut Polizei überwiegend einen propalästinensischen Bezug aufweisen.

Mehrere Straßenzüge betroffen

Von den Sachbeschädigungen betroffen waren insbesondere Gebäude in der Fischergasse, der Pfaffengasse, der Unteren Straße, der Oberen Neckarstraße sowie in der Grabengasse.

Der entstandene Schaden kann derzeit noch nicht abschließend beziffert werden. Nach ersten Schätzungen dürfte er jedoch im oberen vierstelligen Eurobereich liegen.

Kriminalpolizei übernimmt Ermittlungen

Die weiteren Ermittlungen wurden von der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg übernommen. Dabei wird unter anderem geprüft, wer für die Farbschmierereien verantwortlich sein könnte und ob ein Zusammenhang zwischen den einzelnen Tatorten besteht.

Zeugen gesucht

Personen, die im genannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise auf die Täter geben können, werden gebeten, sich beim kriminalpolizeilichen Hinweistelefon unter der Telefonnummer 0621 / 174-4444 zu melden.

Die Ermittlungen dauern an.

Hinweis: Sachbeschädigungen durch Graffiti und Farbschmierereien verursachen jedes Jahr hohe Kosten für Eigentümer und Kommunen. Wer verdächtige Beobachtungen macht, sollte diese möglichst zeitnah der Polizei melden und dabei auf Personenbeschreibungen, Fluchtrichtungen oder genutzte Fahrzeuge achten.