BAB 6 Richtung Heilbronn: Verkehrsbehinderungen nach Lkw-Unfall bei Hockenheim
Eine Kollision zweier Lastwagen zwischen Wiesloch/Rauenberg und Sinsheim führte am Dienstagabend zu kurzfristigen Vollsperrungen und erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen auf der A6.
Wie das Polizeipräsidium Mannheim mitteilt, kam es am Dienstag, 14. Januar 2026, gegen 17:00 Uhr auf der Bundesautobahn 6 in Fahrtrichtung Heilbronn zu einem Verkehrsunfall, der in den Abendstunden spürbare Auswirkungen auf den Verkehrsfluss hatte. Zwischen den Anschlussstellen Wiesloch/Rauenberg und Sinsheim musste ein 62-jähriger Lkw-Fahrer seinen Sattelzug aufgrund einer technischen Panne auf dem Standstreifen abstellen. Ein 26-jähriger Lkw-Fahrer, der auf dem rechten der drei Fahrstreifen unterwegs war, geriet aus bislang ungeklärter Ursache zu weit nach rechts und touchierte beim Vorbeifahren den stehenden Lastwagen. Durch die Kollision riss die Ladefläche des fahrenden Lkw auf, sodass zahlreiche geladene Kunststoffpaletten auf die Fahrbahn fielen. Personen wurden bei dem Unfall nicht verletzt, auch weitere Fahrzeuge waren nicht beteiligt. Beide Lastwagen blieben fahrbereit und konnten nach der polizeilichen Unfallaufnahme sowie dem Umladen der Ladung ihre Fahrt fortsetzen. Der entstandene Gesamtsachschaden wird auf rund 15.000 Euro geschätzt. Für die notwendigen Reinigungsarbeiten musste die Autobahn zeitweise vollständig gesperrt werden. Die Sperrung dauerte rund 20 Minuten, die letzten verkehrlichen Einschränkungen konnten gegen 21:15 Uhr aufgehoben werden. Die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache führt die Autobahnpolizei Walldorf.
Die Polizei weist darauf hin, dass besondere Vorsicht beim Passieren von Pannenfahrzeugen auf dem Standstreifen geboten ist. Unaufmerksamkeit oder zu geringer Seitenabstand können schnell zu gefährlichen Situationen führen.