Hockenheim: Mitarbeiterin erkennt Betrugsversuch durch falschen Geschäftsführer

Hockenheim: Mitarbeiterin erkennt Betrugsversuch durch falschen Geschäftsführer

Hockenheim: Mitarbeiterin erkennt Betrugsversuch durch falschen Geschäftsführer

Am Montagvormittag, 3. Februar 2026, wurde eine Mitarbeiterin in Hockenheim per E-Mail von Betrügern getäuscht. Der Betrugsversuch wurde rechtzeitig erkannt.

Nach Angaben des Polizeipräsidiums Mannheim gab sich eine bislang unbekannte Täterschaft als Geschäftsführer einer Firma aus, die in der Mannheimer Straße ansässig ist, und kontaktierte eine 26-jährige Mitarbeiterin per E-Mail.

In der Nachricht wurde die Frau aufgefordert, Gutscheine im Wert von 1.000 Euro zu erwerben und die Codes an eine angegebene E-Mail-Adresse weiterzuleiten.

Als sie kurz darauf eine weitere E-Mail mit einer ähnlichen Aufforderung erhielt, wurde die Mitarbeiterin skeptisch und erkannte den Betrug. Ein finanzieller Schaden entstand nach bisherigen Erkenntnissen nicht.

Das Polizeirevier Hockenheim hat die Ermittlungen aufgenommen.

Polizei gibt Präventionstipps

So schützen Sie sich vor sogenanntem CEO-Fraud: Achten Sie darauf, welche Informationen Sie über Ihr Unternehmen veröffentlichen. Informieren Sie Ihre Mitarbeiter über diese Betrugsmasche und führen Sie klare Abwesenheitsregelungen sowie interne Kontrollmechanismen ein. Bei ungewöhnlichen Zahlungsaufforderungen sollte geprüft werden, ob die Absenderadresse korrekt ist und ob die Aufforderung tatsächlich vom genannten Auftraggeber stammt, beispielsweise durch einen Rückruf. Zudem sollte die Geschäftsleitung oder der jeweilige Vorgesetzte informiert werden. Bei Auffälligkeiten oder Fragen wenden Sie sich an Ihre örtliche Polizeidienststelle oder an das zuständige Landeskriminalamt.