Hockenheim: Betrunkener Audi-Fahrer verursacht 45.000 Euro Schaden auf der A61
39-Jähriger fährt ungebremst auf Transporter auf – Atemalkoholtest ergibt knapp 1,6 Promille.
Wie das Polizeipräsidium Mannheim am 3. März 2026 um 11:39 Uhr mitteilte, kam es am Montagabend (2. März 2026) gegen 21:45 Uhr auf der A61 zwischen dem Autobahndreieck Hockenheim und Hockenheim in Fahrtrichtung Speyer zu einem Verkehrsunfall mit erheblichem Sachschaden.
Nach bisherigen Ermittlungen fuhr ein 39-jähriger Audi-Fahrer auf dem rechten Fahrstreifen ungebremst auf einen vorausfahrenden Fiat-Transporter auf, der von einem 68-Jährigen gesteuert wurde. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte der Fiat gegen die linksseitige Schutzplanke, wurde abgewiesen und kam quer auf dem rechten Fahrstreifen zum Stehen.
Der Audi wurde nach rechts über den Seitenstreifen gegen die Schutzplanke geschleudert und blieb ebenfalls quer auf der Fahrbahn stehen. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtsachschaden wird auf rund 45.000 Euro geschätzt. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.
Im Rahmen der Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise auf Alkoholeinfluss beim Audi-Fahrer. Ein Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht und zeigte einen Wert von knapp 1,6 Promille. Dem Mann wurde die Weiterfahrt untersagt, eine Blutprobe entnommen und der Führerschein einbehalten. Gegen ihn wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.
Für die Dauer der Unfallaufnahme, der Reinigungsarbeiten sowie der Bergung der Fahrzeuge musste der betroffene Streckenabschnitt zeitweise vollständig gesperrt werden. Es kam zu leichten Verkehrsbeeinträchtigungen. Die weiteren Ermittlungen führt der Verkehrsdienst Heidelberg.