Hockenheim: Flugunfall in 800 Metern Höhe – Zwei Luftfahrzeuge kollidieren über dem Rhein-Neckar-Kreis

Hockenheim: Flugunfall in 800 Metern Höhe – Zwei Luftfahrzeuge kollidieren über dem Rhein-Neckar-Kreis

 

Über Hockenheim sind am Sonntagnachmittag ein Motorsegler und ein Motorflugzeug zusammengestoßen. Trotz Beschädigungen konnten beide Piloten ihre Maschinen sicher landen.

Ein Flugunfall im Luftraum über Hockenheim hat am Sonntagnachmittag Ermittlungen von Polizei und Flugunfall-Experten ausgelöst. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Mannheim kollidierten kurz nach 16 Uhr ein Motorsegler und ein Motorflugzeug in rund 800 Metern Höhe.

Nach bisherigen Erkenntnissen kam es aus bislang ungeklärter Ursache zu einer leichten Kollision der beiden Luftfahrzeuge. Dabei wurden an dem Motorsegler der Propeller sowie eine Tragfläche beschädigt.

Auch das Motorflugzeug wurde bei dem Zusammenstoß in Mitleidenschaft gezogen. Dort entstanden Schäden an einer Tragfläche und am Heckleitwerk.

Trotz der Beschädigungen gelang es dem 30 Jahre alten Piloten des Motorflugzeugs, seine Maschine sicher zum Flugplatz Speyer zurückzufliegen und dort zu landen.

Der 63-jährige Pilot des Motorseglers konnte ebenfalls sicher in Hockenheim landen. Der 20 Jahre alte Fluggast im Motorsegler blieb ebenso unverletzt wie die beiden Piloten.

Die Ermittlungen zur Ursache des Zwischenfalls dauern an. Zuständig ist das Fachdezernat des Kriminalkommissariats Mannheim. Zudem wurde die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung in die weiteren Untersuchungen eingebunden.

Flugunfälle und Zwischenfälle im Luftraum werden in Deutschland durch spezialisierte Ermittlungsstellen untersucht. Ziel ist es, mögliche Ursachen genau zu klären und daraus Erkenntnisse für die Flugsicherheit zu gewinnen.