Hockenheim/Altlußheim: Niedrigwasser im Rhein legt Handgranate frei – Kampfmittel kontrolliert gesprengt
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Hockenheim/Altlußheim: Niedrigwasser im Rhein legt Handgranate frei – Kampfmittel kontrolliert gesprengt

 

Ein außergewöhnlicher Fund am Rheinufer hat am Mittwochnachmittag einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Eine Spaziergängerin entdeckte aufgrund des niedrigen Wasserstands eine Handgranate, die anschließend kontrolliert gesprengt wurde.

Nach Angaben des Polizeipräsidiums Mannheim war eine Spaziergängerin am Mittwoch (29. Juli 2026) gegen 15 Uhr mit ihrem Hund am Rheinufer bei Altlußheim unterwegs, als sie einen ungewöhnlichen Gegenstand im Uferbereich entdeckte.

Aufgrund des derzeit niedrigen Rheinpegels lag eine Handgranate in Ufernähe frei sichtbar. Die Frau reagierte umsichtig und verständigte sofort über den Notruf die Polizei.

Landeskriminalamt übernimmt Einsatz

Eine Streife des Polizeireviers Hockenheim bestätigte den Fund. Anschließend wurden Spezialisten des Landeskriminalamts hinzugezogen.

Da die Handgranate vermutlich über viele Jahre oder sogar Jahrzehnte im Wasser gelegen hatte, entschieden die Experten, das Kampfmittel aus Sicherheitsgründen direkt vor Ort kontrolliert zu sprengen.

Fuß- und Radwege vorübergehend gesperrt

Für die Dauer der Sprengung sperrten Einsatzkräfte des Polizeireviers Hockenheim sowie der Polizeiinspektion Speyer die Fuß- und Radwege auf der baden-württembergischen und der pfälzischen Rheinseite.

Die kontrollierte Sprengung verlief ohne Zwischenfälle. Nach Angaben der Polizei entstand dabei kein Sachschaden.

Hinweis der Polizei: Werden vermeintliche Kampfmittel oder Munition entdeckt, sollten diese keinesfalls berührt oder bewegt werden. Verlassen Sie den Gefahrenbereich, sichern Sie die Fundstelle nach Möglichkeit und verständigen Sie umgehend über den Notruf die Polizei.