Nach einem Verkehrsunfall auf der A6 bei Ketsch musste ein 35-jähriger Autofahrer schwer verletzt in ein Mannheimer Krankenhaus gebracht werden. Die Autobahn war wegen eines Rettungshubschraubereinsatzes zeitweise vollständig gesperrt.
Weitere Einzelheiten liegen inzwischen zu dem Verkehrsunfall vor, der sich am Dienstagabend, 2. Juni 2026, auf der Bundesautobahn 6 bei Ketsch in Fahrtrichtung Mannheim ereignet hat. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Mannheim waren ein Mercedes Vito und ein Audi S5 an dem Unfall beteiligt.
Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der Mercedes Vito den linken Fahrstreifen. Zeitgleich überholte der Audi S5 das Fahrzeug von rechts. Dabei kam es zur Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen.
Audi kommt im Waldstück zum Stehen
Durch den Zusammenstoß wurde der Audi nach rechts von der Fahrbahn abgewiesen. Das Fahrzeug durchfuhr den Seitenbereich der Autobahn und kam schließlich in einem angrenzenden Waldstück zum Stillstand.
Beide Fahrzeugführer wurden bei dem Unfall verletzt. Der 65-jährige Fahrer des Mercedes erlitt leichte Verletzungen und wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus nach Mannheim gebracht.
Der 35-jährige Fahrer des Audi zog sich schwere Verletzungen zu. Er befindet sich derzeit in einem Mannheimer Krankenhaus in medizinischer Behandlung.
Rettungshubschrauber landet auf der Autobahn
Für die Versorgung der Verletzten wurde ein Rettungshubschrauber angefordert, der direkt an der Unfallstelle landete. Deshalb musste die Fahrtrichtung Mannheim zwischen etwa 17.50 Uhr und 18.55 Uhr vollständig gesperrt werden.
Im Anschluss konnte der Verkehr über den linken Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden.
Auch die Gegenfahrbahn musste für rund eine Stunde gesperrt werden, damit Rettungsfahrzeuge und Einsatzkräfte sicher zur Unfallstelle gelangen konnten.
Fahrzeuge abgeschleppt
Beide Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt und waren nicht mehr fahrbereit. Sie mussten durch Abschleppunternehmen geborgen werden.
Die genaue Höhe des entstandenen Sachschadens steht derzeit noch nicht fest.
Der Verkehrsdienst Heidelberg, Außenstelle Walldorf, hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.