Ketsch: 19-Jähriger überschlägt sich mit Mini auf der A6 – Rettungshubschrauber im Einsatz

Ketsch: 19-Jähriger überschlägt sich mit Mini auf der A6 – Rettungshubschrauber im Einsatz

 

Ein schwerer Verkehrsunfall auf der A6 bei Ketsch hat am Sonntagabend einen Großeinsatz von Rettungskräften ausgelöst. Ein 19-jähriger Autofahrer überschlug sich mit seinem Fahrzeug und wurde verletzt in eine Klinik geflogen.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei ereignete sich der Unfall am Sonntag, 14. Juni 2026, kurz vor 19 Uhr auf der Bundesautobahn 6 in Höhe von Ketsch in Fahrtrichtung Heilbronn.

Ein 19-jähriger Fahrer eines Mini kam aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug überschlug sich und blieb schließlich auf dem Dach in einem Straßengraben liegen.

Fahrer erleidet leichte Verletzungen

Trotz des spektakulären Unfallhergangs hatte der junge Fahrer großes Glück. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Mannheim erlitt er lediglich leichte Verletzungen.

Zur weiteren medizinischen Behandlung wurde der 19-Jährige mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht.

Autobahn zeitweise gesperrt

Für die Unfallaufnahme sowie die Landung und den Einsatz des Rettungshubschraubers mussten auf der A6 kurzfristig Fahrbahnsperrungen eingerichtet werden. Zusätzlich waren Abschleppmaßnahmen erforderlich, da der Mini nicht mehr fahrbereit war.

Das Fahrzeug wurde von einem Abschleppunternehmen geborgen und abtransportiert.

Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf rund 11.000 Euro geschätzt.

Verkehr gegen 20:40 Uhr wieder freigegeben

Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren mit zahlreichen Kräften im Einsatz. Die letzte noch bestehende Sperrung konnte gegen 20:40 Uhr aufgehoben werden, sodass der Verkehr anschließend wieder ungehindert fließen konnte.

Warum der 19-Jährige die Kontrolle über seinen Wagen verlor, ist derzeit noch unklar. Die Ermittlungen dauern an.

Bei Unfällen auf Autobahnen sollten Verkehrsteilnehmer frühzeitig eine Rettungsgasse bilden und ausreichend Abstand zur Unfallstelle halten. Dies erleichtert den Einsatzkräften die Arbeit und kann im Ernstfall Leben retten.