Mehrere Jugendliche haben sich trotz eines bestehenden Hausverbots auf dem Gelände des Freibads in Ladenburg aufgehalten. Bei einer späteren Kontrolle stellte die Polizei zudem einen E-Scooter sicher.
Ein Einsatz im Bereich des Freibads in Ladenburg hat am Dienstagabend, 24. Juni 2026, zu mehreren Ermittlungsverfahren geführt. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Mannheim wurde die Polizei gegen 20.30 Uhr über mehrere Personen informiert, die sich unberechtigt auf dem Freibadgelände aufhielten.
Nach bisherigen Erkenntnissen handelte es sich um eine Gruppe von Jugendlichen und Heranwachsenden, gegen die bereits zuvor ein Hausverbot für das Freibad ausgesprochen worden war. Dennoch betraten mehrere Personen erneut das Gelände und nutzten unter anderem den Drei-Meter-Sprungturm.
Jugendliche flüchten vor Kontrolle
Ein Zeuge verständigte daraufhin die Polizei. Als die Einsatzkräfte die Gruppe im Bereich des angrenzenden Fährenplatzes kontrollieren wollten, flüchteten die Jugendlichen zu Fuß.
Im Rahmen der eingeleiteten Fahndung konnten schließlich drei Tatverdächtige im Alter von 17, 17 und 19 Jahren festgestellt und überprüft werden.
Ermittlungen wegen Hausfriedensbruchs
Gegen die beiden 17-Jährigen sowie den 19-Jährigen wurden Ermittlungen wegen des Verdachts des Hausfriedensbruchs eingeleitet.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durften die Jugendlichen ihren Weg fortsetzen.
E-Scooter sichergestellt
Wenig später fiel der 19-Jährige den Beamten erneut auf. In der Bahnhofstraße war er mit einem E-Scooter unterwegs, an dem kein Versicherungskennzeichen angebracht war.
Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der junge Mann nicht Eigentümer des Fahrzeugs war. Da der Verdacht bestand, dass der E-Scooter gestohlen worden sein könnte, wurde dieser sichergestellt.
Die Ermittlungen zu den Eigentumsverhältnissen des Fahrzeugs dauern derzeit an.