Zum zweiten Mal fand die Vertreterversammlung der VR Bank Rhein-Neckar digital statt. Die aktuelle Corona-Situation lässt eine Präsenzveranstaltung leider noch nicht zu.

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v.l.: Dr. Wolfgang Thomasberger (Vorstandsvorsitzender), Michael Mechtel (Mitglied des Vorstands), Walter Büttner (Aufsichtsratsvorsitzender), Roland Marsch (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender), Dr. Michael Düpmann (Mitglied des Vorstands).

Der Aufsichtsratsvorsitzende Walter Büttner berichtete den Vertreterinnen und Vertretern der Genossenschaftsbank von einem spannungsreichen Jahr 2020. Anspruchsvolle Rahmenbedingungen wie die anhaltenden Niedrigzinsen, neue regulatorische Anforderungen, die Corona-Pandemie und die gesamtwirtschaftliche Lage stellten die VR Bank Rhein-Neckar vor viele Herausforderungen. „Umso mehr sind wir mit unserem Geschäftsergebnis zufrieden“, so der Vorsitzende des Vorstands,
Dr. Wolfgang Thomasberger. Dass auch die Vertreterinnen und Vertreter mit diesen Erfolgszahlen zufrieden waren, machten sie in ihrem Abstimmungsverhalten deutlich. Vorstand und Aufsichtsrat wurden jeweils einstimmig entlastet. Das Ergebnis der VR Bank Rhein-Neckar lag leicht unterhalb des Vorjahresniveaus. Die Versammlung stimmte dem vorgestellten Gewinnverwendungsvorschlag zu. Die 85.361 Mitglieder werden mit einer Dividende in Höhe von 6 Prozent am Erfolg der Genossenschaft beteiligt. Davon stammen umgerechnet 4 Prozent aus dem Gewinnvortrag des Vorjahres und rechnerisch 2 Prozent aus Geschäftsjahr 2020. Zudem wurde das Eigenkapital gestärkt. Im Prüfungsbericht gab es keinerlei Anlass zu Beanstandungen.

Die Bilanzsumme der VR Bank Rhein-Neckar beträgt 4,7 Milliarden Euro und ist damit um 256 Millionen Euro höher als im Vorjahr. Die Kundeneinlagen und das Volumen ausgegebener Kundenkredite sind im Vergleich zu 2019 gestiegen. Insgesamt betreute die Genossenschaftsbank 2020 ein Kundenvolumen von 8,7 Milliarden Euro. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden stiegen auf 3,75 Milliarden Euro. Die Kundenkredite wuchsen stark und so vergab die VR Bank über 700 Millionen Euro neue Kredite in die Region.

 

Mit diesen Ergebniszahlen ist die VR Bank Rhein-Neckar gut für die Zukunft aufgestellt. „Zukunft heißt: digital, Plattformgeschäft, schlanke Prozesse, Nachhaltigkeit und Kosteneffizienz – unter Beibehaltung unserer regionalen Präsenz“, so Thomasberger.

Die zur Wiederwahl aufgestellten Aufsichtsratsmitglieder Frau Annette Kollmar, Herr Professor Linus Hofrichter und Herr Andreas Schmidt wurden von den Vertretern bestätigt.