Mannheim/BAB 6: 21-Jähriger verursacht zwei Auffahrunfälle auf der Autobahn
Riskanter Spurwechsel löst Kettenreaktion aus – der Unfallverursacher flüchtet zunächst vom Ort des Geschehens.
Am Dienstagmorgen, 14. Januar 2026, kam es gegen 8:30 Uhr auf der Bundesautobahn 6 zwischen dem Autobahnkreuz Viernheim und dem Kreuz Mannheim zu gleich zwei Verkehrsunfällen infolge eines riskanten Fahrmanövers. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Mannheim war ein 21-jähriger Fahrer eines Smart in Fahrtrichtung Mannheim unterwegs.Der junge Mann wechselte vom linken auf den mittleren Fahrstreifen und scherte dabei unmittelbar vor einer 34-jährigen Fahrerin eines VW ein. Um eine Kollision zu vermeiden, musste die Frau stark abbremsen. Ein hinter ihr fahrender Mercedes-Fahrer erkannte die Situation zu spät und fuhr auf den VW auf.Ein nachfolgender Sprinter-Fahrer leitete daraufhin eine Vollbremsung ein. Dem dahinterfahrenden 56-jährigen Fahrer eines 3,5-Tonners gelang es jedoch nicht mehr, rechtzeitig anzuhalten, sodass es zu einem weiteren Auffahrunfall kam. Der Smart-Fahrer entfernte sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle.Dank aufmerksamer Zeugen konnte der Flüchtige im Nachgang ermittelt werden. Gegen den 21-Jährigen wird nun unter anderem wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort ermittelt. Der entstandene Gesamtsachschaden wird auf rund 10.000 Euro geschätzt. Verletzt wurde bei dem Geschehen glücklicherweise niemand.Während der Unfallaufnahme mussten der rechte sowie der mittlere Fahrstreifen zeitweise gesperrt werden. Der Mercedes war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die weiteren Ermittlungen führt die Autobahnpolizei Mannheim.
Die Polizei weist darauf hin, dass abrupte Spurwechsel und unzureichender Sicherheitsabstand zu den häufigsten Ursachen schwerer Verkehrsunfälle auf Autobahnen zählen. Aufmerksamkeit und vorausschauendes Fahren können entscheidend zur Unfallvermeidung beitragen.