Mannheim/Ludwigshafen: Zukunft der Rheinbrücken nimmt Form an – erste Bilanz nach 100 Tagen
"Rheinbrückengesellschaft Ludwigshafen-Mannheim mbh"
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Mannheim/Ludwigshafen: Zukunft der Rheinbrücken nimmt Form an – erste Bilanz nach 100 Tagen

Mannheim/Ludwigshafen: Zukunft der Rheinbrücken nimmt Form an – erste Bilanz nach 100 Tagen

100 Tage nach Gründung zieht die Rheinbrückengesellschaft eine erste Bilanz. Analysen laufen, Entscheidungen über Sanierung oder Neubau stehen noch aus.

Rund 100 Tage nach ihrer Gründung hat die Rheinbrückengesellschaft Ludwigshafen-Mannheim mbH eine erste Zwischenbilanz ihrer Arbeit gezogen. Seit dem Start wurden organisatorische Strukturen aufgebaut, personelle Schlüsselpositionen besetzt und erste fachliche Analysen angestoßen.

Mit Björn Berlenbach und Alexandre Hofen-Stein ist die Geschäftsführung vollständig besetzt. Beide treiben die Vorbereitungen für die künftige Entwicklung der Rheinquerungen zwischen Mannheim und Ludwigshafen voran.

Komplexe Entscheidungen stehen bevor

Im Mittelpunkt der aktuellen Arbeit steht die Frage, wie es mit den Rheinbrücken weitergeht. Nach Angaben der Gesellschaft handelt es sich um einen technisch, rechtlich und finanziell anspruchsvollen Prozess. In den ersten Monaten sei es daher vor allem darum gegangen, belastbare Grundlagen für spätere Entscheidungen zu schaffen.

Parallel dazu werden Verkehrsströme analysiert und verschiedene Handlungsoptionen geprüft. Auch Vorgaben des Bundesverkehrsministeriums sowie umfangreiche planungsrechtliche Anforderungen fließen in die Untersuchungen ein.

Team wird weiter ausgebaut

Die Gesellschaft baut ihr Team kontinuierlich aus. Neu hinzugekommen ist Ingenieurin Clara Witschel. Mitte des Jahres soll zudem Dr. Jan Reinheimer als Ingenieur und Abteilungsleiter die technischen Planungen verstärken. Für die Öffentlichkeitsarbeit ist Laura Grimm-Stengl zuständig.

Oberbürgermeister betonen Bedeutung

Die Oberbürgermeister beider Städte sehen in der bisherigen Aufbauarbeit einen wichtigen Schritt für die gesamte Region. Mannheims Oberbürgermeister Christian Specht betont die zentrale Bedeutung der Rheinquerungen für Mobilität, Wirtschaft und Lebensqualität. Ludwigshafens Oberbürgermeister Prof. Dr. Klaus Blettner hebt hervor, dass es sich um Infrastruktur mit langfristiger Wirkung handelt, deren Planung sorgfältig und transparent erfolgen müsse.

Derzeit befindet sich die Rheinbrückengesellschaft in einer intensiven Phase der Bestandsaufnahme. Ziel ist es, auf dieser Grundlage tragfähige Entscheidungen über Sanierung oder Neubau der Rheinbrücken zu ermöglichen.

Die Entwicklung der Rheinbrücken betrifft täglich tausende Pendler. Wer regelmäßig zwischen Mannheim und Ludwigshafen unterwegs ist, sollte die weiteren Planungen aufmerksam verfolgen.