Rhein Neckar Kreis

Unterstützung für Unternehmen beim Klimaschutz Neue Infomappe der Stabsstelle Wirtschaftsförderung

RNKneu

Klimaschutz wird immer wichtiger. Auch für die Wirtschaft – denn gerade angesichts steigender Energiekosten sind Einsparungen nicht nur ein Gewinn für das Klima, sondern auch fürs Geschäft. Doch im unternehmerischen Alltag sind Klimaschutzmaßnahmen oft nicht leicht umzusetzen. Unternehmen aus der Region, die jetzt handeln wollen und noch nicht genau wissen, wie oder wo sie dabei am besten ansetzen sollen, erhalten jetzt Unterstützung: Die Stabsstelle Wirtschaftsförderung im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis hat eine Infomappe zum Thema Klimaschutz angelegt.

In dieser Mappe finden sich – nach Themenfeldern wie Emissionen, Mobilität, Energieeffizienz oder Fördermittel geordnet – Angebote und Ansprechpersonen, die Unternehmen und Selbstständige in ihrem Bemühen um mehr Klimaschutz unterstützen können. Best-Practice-Beispiele von Unternehmen, die bereits entsprechende Maßnahmen umgesetzt haben, machen das jeweilige Themenfeld noch greifbarer.

„Klimaschutz erfordert kontinuierliche Arbeit – unsere Mappe ebenfalls“, erklärt die Verantwortliche Dr. Anja Brandt. „Angebote und Ansprechpersonen werden immer wieder ergänzt oder aktualisiert. Wir freuen uns auch immer wieder über Hinweise auf neue Angebote und Akteure auf dem Gebiet.“

Entsprechende Meldungen können per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. gesandt werden. Die Mappe kann kostenlos per Post angefordert oder unter www.rhein-neckar-kreis.de/wirtschaft/investorenservice heruntergeladen werden.

Corona-Teststraße in Reilingen muss in dieser Woche geschlossen bleiben

RNKneu
Das PCR-Test-Center in Reilingen (Wilhelmstraße 86) muss in dieser Woche (KW 42) geschlossen bleiben und es werden dort keine Tests durchgeführt, teilt das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis mit. Personen, die dort einen Testtermin gebucht haben, werden telefonisch oder per E-Mail über die kurzfristige Schließung informiert.

„Der Personaldienstleister, mit dem wir in Reilingen zusammenarbeiten, hat uns heute mitgeteilt, dass er in dieser Woche wegen mehrerer gleichzeitiger Corona-Fälle bei seinem Personal den Betrieb nicht mehr aufrechterhalten kann“, erklärt die Gesundheitsdezernentin Doreen Kuss. Das Landratsamt geht davon aus, dass ab Montag, 24. Oktober, wieder PCR-Tests im Reilinger Test-Center angeboten werden können.

Personen mit Symptomen, die auf eine Infektion mit dem Coronavirus hinweisen oder nach einem positiven Antigen-Test beziehungsweise Selbsttest wenden sich bitte an ihren Hausarzt oder die Telefonnummer 116 117, um sich dann mit einem PCR-Test testen zu lassen. Terminbuchungen für das Reilinger Test-Center sind grundsätzlich möglich unter undefined oder montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr über die Hotline des Gesundheitsamtes (06221/522-1881).

POL-MA: Hockenheim/Rhein-Neckar-Kreis: Schwerer Unfall wegen Rotlichtverstoß auf der L722

14.10.2022 – 12:06

Polizeipräsidium Mannheim

retwa
Hockenheim (ots)

Am Donnerstag gegen 18.00 Uhr kam es im Kreuzungsbereich der L722/ AS Hockenheim A61 zu einer Kollision zweier Autofahrer. Ein 23-Jähriger befuhr mit seinem Renault die Talstraße in Fahrtrichtung Ketsch. An der Talhauskreuzung übersah dieser aus bislang unbekannten Gründen das Rotlicht der dortigen Lichtzeichenanlage und fuhr in die Kreuzung ein. Der 45-Jährige BMW Fahrer befuhr die verlängerte Hockenheimer Straße von Ketsch kommend und wollte an der Kreuzung nach links in Fahrtrichtung B 39 abbiegen. Er hatte grünes Licht und fuhr ebenfalls in die Kreuzung ein. Hierbei kam es zwischen den beiden Fahrzeugführern zu einem Frontalzusammenstoß. Beide Fahrer wurden bei dem Zusammenstoß leicht verletzt und wurden in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. An beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Für die Dauer der Bergungsarbeiten und der Unfallaufnahme wurden vereinzelt Straßenteile gesperrt. Die Fahrbahn wurde gegen 19.50 Uhr wieder freigegeben.

POL-MA: Hirschberg, Leutershausen, Rhein-Neckar-Kreis: Hunde-Wurstköder mit Rasierklingen ausgelegt, Zeugenaufruf

13.10.2022 – 17:36

Polizeipräsidium Mannheim

Giftköder
Hirschberg, Leutershausen, Rhein-Neckar-Kreis (ots)

Gerade noch so, konnte ein Hundehalter beim Gassigehen, verhindern, dass sein Hund einen Wurstköder mit Rasierklingen verschlang. Für den Hund wäre es sicherlich tödlich gewesen.

Bislang unbekannte Täter legten in der Mannheimer Straße einen Köder mit Rasierklingen auf dem Gehweg aus.

Der Hundehalter konnte den Köder seinem Hund noch wegnehmen und später zur Spurensicherung der Polizei übergeben. Das Tier wurde glücklicherweise nicht verletzt.

Die Anwohnerschaft wird gebeten, "verdächtige" Gegenstände wie beispielsweise Köder, die möglicherweise von Unbekannten auf Gehwegen entlang ihrer Anwesen ausgelegt werden, zu entfernen und die Polizei zu verständigen.

Zeugen werden gebeten, sich mit dem Polizeiposten Schriesheim (während der regulären Dienstzeiten) unter der Telefonnummer 06203 61301 oder mit dem Polizeirevier Weinheim (rund-um-die Uhr) unter 06201 1003-0 in Verbindung zu setzen.

POL-MA: Altlußheim: Bankmitarbeiter vereitelt Betrug durch falsche Polizeibeamte

12.10.2022 – 12:12

Polizeipräsidium Mannheim

falschenpolizisten
Altlußheim (ots)

Am Dienstag gegen 10.45 Uhr erhielt ein 70-Jähriger einen Anruf einer unterdrückten Nummer. Am Telefon gab sich ein Mann als Polizist aus und gab an, dass die Tochter des 70-Jährigen einen tödlichen Unfall verursacht habe. Im Hintergrund war eine weinerliche weibliche Stimme zu hören. Der Senior fiel zunächst auf den Betrug herein und gab an, dass er den Betrag in fünfstelliger Höhe als Kaution bereitstellen könne. Hierzu musste er allerdings zu einer Bank in Mannheim fahren. Während dieser Zeit und auch in der Bank blieb der Täter am Telefon. Die Abhebung eines solch hohen Geldbetrages kam dem Mitarbeiter der Bank jedoch seltsam vor, sodass er den Mann fragte, für was er das Geld so dringend benötige. An dieser Stelle fiel der Betrug auf und der Anrufer beendete umgehend das Telefonat. Der 70-Jährige hatte großes Glück und konnte sein Hab und Gut gerade noch vor den Betrügern retten.

Berufliche Tipps und Unterstützung für Frauen aus Wiesloch und Umgebung - Beratungstag am 26. Oktober 2022

RNKneu

Kostenlos und individuell: Die Kontaktstelle Frau und Beruf Mannheim – Rhein-Neckar-Odenwald bietet eine berufliche Beratung für Frauen aus Wiesloch und Umgebung an: Interessierte können für den 26. Oktober 2022 ganztägig Termine vereinbaren. Die Beratungen sind vertraulich und finden vor Ort im Landratsamt, Außenstelle Wiesloch, Adelsförsterpfad 7 statt.

„Wir unterstützen Frauen dabei, sich beruflich zu orientieren, die richtigen Stellen zu finden und sich zu bewerben, aber auch beim Wiedereinstieg, einer Existenzgründung oder Weiterbildung. In Kooperation mit der Wirtschaftsförderung des Rhein-Neckar-Kreis bieten wir regelmäßig Beratungstage im Rhein-Neckar-Kreis an“, beschreibt die Beraterin Johannah Illgner die Arbeit der Kontaktstelle Frau und Beruf Mannheim – Rhein-Neckar-Odenwald.

Eine Terminvereinbarung für Frauen aus Wiesloch und dem Rhein-Neckar-Kreis ist erforderlich und kann unter Tel. 0621 293 2590 oder per E-Mail vorgenommen werden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..

Als Landesprogramm beraten die Kontaktstellen Frau und Beruf seit 1994 Frauen in ganz Baden-Württemberg zu beruflichen Themen.

Die Kontaktstelle Frau und Beruf Mannheim – Rhein-Neckar-Odenwald wird gefördert vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg, der Stadt Mannheim, Abteilung Gleichstellung im Fachbereich Demokratie und Strategie, dem Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg und der Wirtschaftsförderung des Rhein-Neckar-Kreises. Trägerin der Kontaktstelle ist die Abteilung Gleichstellung der Stadt Mannheim.

Weitere Informationen gibt es unter: www.frauundberuf-mannheim.de oder www.frauundberuf-bw.de.

Alles rund um den Apfel



Die Streuobstwiese in Hockenheim ist ein wenig bekanntes Schmuck-
stückchen. Entlang der Lußheimer Straße neben Aldi gelegen bietet
sie Spaziergängern eine kleine Oase. Auf die Bedeutung der Streu-
obstwiese aufmerksam zu machen hat sich die Agenda-Gruppe „Tag
der Natur“ zum Ziel gesetzt und lädt zum „Tag der Streuobstwiese“ am
23. Oktober ein. Von 14 bis 16.30 Uhr dreht sich alles der Jahreszeit
entsprechend um den Apfel. Für Kinder gibt es ein Apfel-Scrabble, ein
Apfel-Quiz und einen Apfellauf-Parcours. Für Feinschmecker gibt es
leckeren selbstgebackenen Apfelkuchen.

Um 15 Uhr lädt der Pomologe (Obstbaukundler) Erwin Holzer aus Bad
Schönborn zu einem Rundgang über die Wiese ein und vermittelt
seine Fachkenntnisse an die Gäste. Beim Stand des Obsthof Hoff-
mann aus Neulußheim lassen sich Äpfel verkosten sowie erwerben.
Das große Insektenhotel auf der Streuobstwiese ist im Sommer einem
Brand zum Opfer gefallen. Das Team „Tag der Natur“ hofft, an diesem
Nachmittag handwerklich geschickte Menschen zu finden, die das In-
sektenhotel neu aufbauen. Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter
statt.
Streuobst
Foto: Stadtverwaltung Hockenheim
Rund um den Apfel: Der Tag soll die Bedeutung der Streuobstwiese her-
vorheben.

Interview mit Dr. Christoph Harter, ärztlicher Leiter der Koordinierungsstelle Testen und Impfen im Landratsamt, zu Auffrischungsimpfungen mit den an Omikron angepassten Impfstoffen

Dr.Harter

Die Corona-Fallzahlen steigen wieder deutlich an – der beste Schutz gegen einen schweren Verlauf von Covid-19 ist nach wie vor eine Impfung. Seit dem 29. September 2022 werden nun auch an den Impfstützpunkten des Rhein-Neckar-Kreises die speziell an die derzeit vorherrschende Omikron-Variante BA.5 angepassten Vakzine verimpft. Dr. Christoph Harter, ärztlicher Leiter der Koordinierungsstelle Testen und Impfen im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, erklärt, für wen (weitere) Auffrischimpfungen sinnvoll sind.

Herr Harter, die Ständige Impfkommission (StIKO) hat am 6. Oktober die Empfehlung zum erneuten Booster nur für Menschen über 60 oder mit besonderem Risiko bestätigt. Was ist mit den anderen?
Dr. Christoph Harter: Wir verzeichnen derzeit in unseren Impfstützpunkten eine erhöhte Nachfrage – der STIKO-Empfehlung wird also erfreulicherweise nachgekommen. Generell ist es nun vor dem Herbst und Winter wichtig, besonders die vulnerablen Gruppen, also die besonders Gefährdeten, im Blick zu haben. Nach wie vor besteht seit Monaten eine Impflücke in der Altersgruppe der über 60-Jährigen. In Baden-Württemberg haben nur 60 Prozent der Bevölkerung eine Booster-Impfung und 10 Prozent der über 60-Jährigen sind nicht geimpft. In dieser Gruppe besteht also gerade vor dem Hintergrund des aktuell stark ansteigenden Infektionsdrucks unbedingt Handlungsbedarf.

Menschen über 70 Jahre sind oftmals schon zweimal geboostert. Ist bei ihnen eine dritte Impfung mit den an Omikron angepassten Impfstoffen sinnvoll?
Dr. Harter: Eine weitere Boosterung kann auch in diesen Fällen sinnvoll sein; hierzu ist allerdings eine individuelle ärztliche Einschätzung erforderlich. Impfwillige können sich diesbezüglich auch in unseren Impfstützpunkten beraten lassen.

Viele Menschen hatten in diesem Sommer eine Covid-19-Infektion. Ist eine Impfung für sie im Herbst überhaupt sinnvoll?
Dr. Harter: Aufgrund der hohen Infektionszahlen im Sommer 2022 ist von einer relevanten Immunitätslage in der Bevölkerung auszugehen. Jedoch haben Personen, die im Frühjahr eine SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht haben, nur einen schwachen Schutz gegen die derzeit vorherrschende Variante BA.5. Immunologische Untersuchungen und kli¬nische Beobachtungsstudien ergaben, dass ein so¬lider Schutz vor Infektion und schwerer Erkran¬kung durch SARS-CoV-2-Varianten erst durch eine mehrmalige Auseinandersetzung mit dem Spike¬protein von SARS-CoV-2 zu erlangen ist. Dies kann entweder durch eine mehrmalige Impfung oder durch eine Kom¬bination von natürlicher Infektion und Impfung (hybride Immunität) erreicht werden. Daher sollen auch Personen mit einer oder mehreren zurücklie¬genden SARS-CoV-2-Infektionen geimpft werden. Eine entsprechende Auffrischimpfung sollte in diesem Fall mit einem Abstand von mindestens drei Monaten nach der Infektion verab¬reicht werden.

Wie wichtig ist die Corona-Schutzimpfung im Hinblick auf Long Covid?
Dr. Harter: Allgemein gilt, dass Infektionen auch hinsichtlich der bis dato in ihrer Gesamtheit noch nicht erfassten Bedeutung von Post- oder Long-Covid weiterhin unbedingt vermieden werden sollten. Nach einer im Juni 2022 veröffentlichten Studie (The Lancet) entwickeln bis zu 4,5 Prozent der infizierten Personen nach einer Omikron-Infektion ein Post-Covid-Syndrom. Das ist zwar deutlich weniger als nach einer Infektion mit der Delta-Variante (10,8 Prozent), stellt jedoch aufgrund der weiterhin insgesamt erhöhten Fallzahlen ein erhebliches Risiko dar.

Wie kommen wir am besten durch den Herbst/Winter?
Dr. Harter: Es ist weiterhin wichtig, sich durch Impfungen und Maßnahmen, wie etwa das Tragen von Masken, vor der Infektion zu schützen – das gilt für vulnerable Personen, aber auch für die jüngeren Altersgruppen, da insbesondere letztere von Post (Long)-Covid erheblich beeinträchtigt sein können. Es ist also jetzt für alle besonders wichtig, Auffrischimpfungen wahrzunehmen, um einen schweren Verlauf oder gar Tod zu vermeiden und sich vor Long-Covid zu schützen.

Wo kann ich mich impfen lassen und wie schnell komme ich an einen Termin?
Dr. Harter: Aktuell haben wir in allen unseren drei Impfstützpunkten Eberbach (neuer Standort seit 7. Oktober: Theodor-Frey-Straße 2), Patrick-Henry-Village Heidelberg (South-Gettysburg-Avenue 45) und Sinsheim (Breite Seite 3) noch genügend Termine frei. Diese können schnell und unkompliziert über das Buchungstool undefined oder telefonisch über die Corona-Hotline 06221/522-1881 (montags bis freitags jeweils von 8 bis 12 Uhr) vereinbart werden. Zudem gibt es auch eine landesweite Übersicht unter www.impftermin-bw.de.

Für Flüchtende aus der Ukraine ist der legale Aufenthalt ohne Aufenthaltstitel nur noch 90 Tage ab erstmaliger Einreise möglich

RNKneu

Das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis macht darauf aufmerksam, dass ukrainische Staatsangehörige nur noch für 90 Tage ab erstmaliger Einreise von der Verpflichtung befreit sind, bei Einreise und Aufenthalt in der Bundesrepublik einen Aufenthaltstitel zu führen. Die Befreiung vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels gilt nur für Personen, die bis zum 30. November 2022 eingereist sind. Hintergrund ist eine Änderung der Ukraine-Aufenthalts-Übergangsverordnung zum 1. September 2022.

Bisher war es dem von der Ukraine-Aufenthalts-Übergangsverordnung erfassten Personenkreis möglich, nach einer Ausreise (z.B. in die Ukraine) in die Bundesrepublik wiedereinzureisen, auch wenn noch kein Aufenthaltstitel erteilt worden war. Die legale Einreise bzw. der legale Aufenthalt ohne Aufenthaltstitel ist nun nur noch 90 Tage ab erstmaliger Einreise möglich. Nach Ablauf der 90 Tage nach Ersteinreise ist keine erneute legale Einreise in die Bundesrepublik möglich.
In diesem Zusammenhang weist das Landratsamt darauf hin, dass Schutzsuchende aus der Ukraine von den zuständigen Ausländerbehörden erkennungsdienstlich behandelt werden müssen. Diese Maßnahme muss zwingend vor Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis und der gegebenenfalls darauffolgenden Leistungsgewährung erfolgen, so dass darum gebeten wird, entsprechende Termine wahrzunehmen.

Info:
Im Service-Point Ukraine im Czernyring 22/12 in Heidelberg (Jobcenter Rhein-Neckar-Kreis) können aus der Ukraine geflüchtete Menschen Anträge auf Erteilung eines Aufenthaltstitels abgeben sowie mit Mitarbeitenden des Landratsamtes grundsätzliche Fragen, etwa zur Leistungsgewährung und Unterbringung, besprechen. Der Service-Point ist montags und mittwochs von 7.30 bis 17 Uhr sowie dienstags, donnerstags und freitags von 7.30 bis 12 Uhr geöffnet.

POL-MA: Hockenheim, Rhein-Neckar-Kreis: Kind bei Verkehrsunfall verletzt - Unfall aufgenommen

12.10.2022 – 14:23

Polizeipräsidium Mannheim

RettungHeli
Hockenheim / Rhein-Neckar-Kreis (ots)

Nach einem Verkehrsunfall, bei dem ein Kind verletzt wurde, ist die Unfallaufnahme abgeschlossen.

Ein 13-jähriges Kind geriet beim Spielen mit einem Ball gegen 13.40 Uhr auf den Radweg im Bereich der Schubert- und Arndtstraße. Ein sich nähernder Radfahrer konnte trotz schneller Reaktion nicht mehr ausweichen, wobei das Kind mit dem Zweirad zusammenstieß. Während der Radfahrer unverletzt blieb, erlitt das Kind zumindest einen Schock und kam zur weiteren Untersuchung mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus.

POL-MA: Ketsch/Rhein-Neckar-Kreis: Hochwertiger BMW entwendet - Zeugen gesucht!

11.10.2022 – 11:00

Polizeipräsidium Mannheim

Pol11
Ketsch/Rhein-Neckar-Kreis (ots)

Ein oder mehrere unbekannte Täter entwendeten in der Zeit zwischen Sonntag, den 09.10.2022, gegen 17:30 Uhr und Montag, den 10.10.2022, gegen 7 Uhr einen hochwertigen schwarzen BMW, der vor dem Anwesen der 56-jährigen Besitzerin in der Leipziger Straße abgestellt war. Das fast 55.000 Euro teure Fahrzeug verfügt über eine Keyless Go-Funktion, das sich Diebe für ihre Taten immer wieder zu Nutzen machen. Ob der BMW ebenfalls auf diese Weise entwendet wurde, ist Gegenstand der Ermittlungen.

Die Kriminalpolizeidirektion Heidelberg hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Hinweise auf die Täterschaft liegen bislang nicht vor. Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten, sich unter dem kriminalpolizeilichen Hinweistelefon, Tel.: 0621 174 4444 zu melden.

Viele hochwertige Fahrzeuge sind mit einem Keyless Go-System ausgestattet. Mit Hilfe dieses Systems erkennen damit ausgestattete Fahrzeuge über ein Funksignal den zugehörigen Schlüssel, wenn er sich in der Nähe des Fahrzeugs befindet, wodurch sich das Auto öffnen und starten lässt. Allerdings bergen diese Systeme auch Sicherheitslücken.

Oft sehen es die Täter auch gezielt auf Fahrzeuge ab, die unmittelbar vor oder in der Nähe zum Hauseingang abgestellt sind.

Die Polizei bittet daher um Beachtung der nachfolgenden Präventionsmaßnahmen:

- Legen Sie den Schlüssel, wenn möglich, nicht in der Nähe der
Haus- oder Wohnungstüre ab.
- Falls doch, dann schirmen Sie das Funksignal durch geeignete
Maßnahmen ab (z. B. durch den Kauf spezieller Behältnisse).
Machen Sie dazu den Selbsttest am Fahrzeug.
- Achten Sie stets auf verdächtige Fahrzeuge und Personen in Ihrer
Nachbarschaft und rufen Sie im Zweifel die Polizei.
- Sie können auch bei dem Hersteller Ihres Fahrzeuges sowie bei
der Fachwerkstatt Ihres Vertrauens nachfragen, ob und welche
weitere Möglichkeit es speziell für Ihr Fahrzeug gibt.
- Weitere Informationen, wie Sie Ihr Fahrzeug richtig sichern,
erhalten Sie auch unter www.polizei-beratung.de sowie bei den
regionalen Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen.
Betroffene werden wiederum gebeten, so schnell wie möglich die Polizei zu verständigen und den Autodiebstahl anzuzeigen.

POL-MA: Mannheim/St-Leon-Rot/Rhein-Neckar-Kreis: Erneut erfolgreiche WhatsApp Betrugsmasche - Unbekannte ergaunern mehrfach hohe Geldbeträge

10.10.2022 – 11:40

Polizeipräsidium Mannheim

whatsapp
Mannheim/St.Leon (ots)

In Mannheim-Neckarau meldete sich bislang unbekannte Täterschaft per WhatsApp bei einer 63-Jährigen und gab sich als deren Sohn aus. In einem Chatverlauf gab der angebliche Sohn an, dass er Rechnungen zu begleichen hätte und hierfür Geld benötige. Die Überweisungen sollte die 63-Jährige für den angeblichen Sohn auf verschiedene Konten durchführen. Diese überwies seit dem 20.09 mehrfach Geld an unterschiedliche Konten, bis ihr der Betrug am 07.10.2022 auffiel. An diesem Tag meldete sich ihr im Ausland lebender Sohn und sie hatten erstmalig Kontakt. Der Betrug fiel sofort auf. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie jedoch bereits einen Betrag in fünfstelliger Höhe überwiesen, den sie nicht mehr zurückholen konnte.

In Mannheim-Rheinau fiel eine 58-Jährige ebenfalls auf die Betrugsmasche herein und überwies an zwei aufeinanderfolgenden Tagen einen Betrag in vierstelliger Höhe. Als sie Kontakt zu ihrer Familie aufnahm, erkannte diese den Betrug. Die Überweisungen konnten jedoch nicht mehr gestoppt werden.

Auch in St. Leon-Rot ereignete sich mit der gleichen Masche ein Betrug. Hierbei wurde eine 62-Jährige um einen Betrag in vierstelliger Höhe betrogen. Ihr fiel der Betrug jedoch rechtzeitig auf und sie informierte ihre Bank. Diese sperrte die Beträge und gaben den Empfängerbanken sofort Bescheid. Glück im Unglück für die 62-Jährige.

An dieser Stelle weisen wir erneut darauf hin, sich bei Erhalt einer solchen Nachricht mit Geldforderungen vorerst mit einem oder mehreren Familienmitgliedern in Verbindung zu setzen und dies zu hinterfragen. Bitte nutzen Sie hierfür die alte und ihnen bekannte Nummer und nicht die neue Nummer, die Sie kontaktiert hat.

POL-MA: Hoffenheim/Rhein-Neckar-Kreis: Verkehrsunfall infolge medizinischen Notfalls

12.10.2022 – 12:26

Polizeipräsidium Mannheim

Rettungsdienst
Hoffenheim/Rhein-Neckar-Kreis (ots)

Am Dienstagmorgen, gegen 09:45 Uhr befuhr ein 44-Jähriger mit seinem BMW die Sinsheimer Straße in Fahrtrichtung Sinsheim, als er aufgrund eines medizinischen Notfalls auf der Höhe des Elsenzweg rechts von der Fahrbahn abkam und mit einem dort geparkten VW kollidierte. Dadurch wurde der VW auf einen weiteren parkenden Mercedes aufgeschoben. An allen drei Fahrzeugen entstand Sachschaden, dessen Höhe bislang noch nicht beziffert werden kann. Sowohl der BMW, als auch der VW mussten abgeschleppt werden.

Das Polizeirevier Sinsheim hat die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs infolge körperlicher Mängel aufgenommen.

Projekt FREIRÄUME der Stabsstelle Wirtschaftsförderung: Online-Umfrage für Unternehmen und Selbstständige in der Metropolregion Rhein-Neckar zu multifunktionalen Räumen / Weitere Umfragen laufen bis 31. Oktober

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Unternehmen und Selbstständige aus der Metropolregion Rhein-Neckar sind gefragt: Wie stehen sie Homeoffice-Tätigkeiten gegenüber? Welche Bedingungen müssen erfüllt sein, damit ihre Mitarbeitenden an Coworking-Arbeitsplätzen arbeiten können? Wie wichtig sind dabei flexible Mietzeiten und eine besonders moderne oder umweltfreundliche Ausstattung? Anlass für die Befragung ist das Projekt FREIRÄUME der Stabsstelle Wirtschaftsförderung des Rhein-Neckar-Kreises.

Damit werden Umlandgemeinden der Oberzentren dabei unterstützt, Begegnungsstätten für unterschiedliche Anlässe und für unterschiedlichste Nutzerinnen und Nutzer aufzubauen. Die FREIRÄUME sollen auf drei Säulen basieren: frei mietbaren Arbeitsplätzen (Coworking-Angebote), nutzungsoffenen Räumlichkeiten (z.B. für Kulturveranstaltungen, Ausstellungen, Vereinsangebote) und Raum zur Erprobung smarter touristischer Informationsdienstleistungen.

Um insbesondere den Bedarf an Coworking-Angeboten besser einschätzen und Wünsche und Anforderungen der regionalen Unternehmen bei der Gestaltung der FREIRÄUME berücksichtigen zu können, startet nun eine Onlinebefragung. Sie richtet sich an alle Unternehmen und Selbstständigen der Metropolregion Rhein-Neckar.

„Uns interessiert vor allem, welche Relevanz das Thema „Coworking“ in der Metropolregion hat und welche konkreten Weiterentwicklungen hier möglich sind. Die Ergebnisse der Onlinebefragung werden helfen, mögliche FREIRÄUME gemeinsam mit den Kommunen bedarfsgerecht zu entwickeln und auszustatten. Wenn wir durch die Befragung zudem Kontakt zu interessierten Unternehmen und Selbstständigen aufnehmen können, wäre das ein großartiger Mehrwert der Befragung“, führt Dorothee Wagner, Leiterin der Stabsstelle Wirtschaftsförderung und Projektleiterin, aus.

Über den QR-Code  (links) oder über den Direktlink undefined sind alle Unternehmen herzlich dazu eingeladen, sich einzubringen. Die Befragung erfolgt unter Berücksichtigung des Datenschutzes. Im Anschluss an die anonyme Befragung besteht jedoch die Möglichkeit, Kontaktdaten zu hinterlassen. Darüber kann die Metropolregion in einen bilateralen intensiveren Austausch zu FREIRÄUMEN gelangen. Die Befragung läuft bis 31. Oktober 2022.

Hintergrund:

FREIRÄUME ist ein Teilprojekt der Strategie „Smarte und nachhaltige Metropolregion Rhein-Neckar“. In diesem Rahmen möchte die Metropolregion Rhein-Neckar zur weiteren Umsetzung und Konkretisierung der Strategie ein breites Meinungsbild wichtiger Zielgruppen einholen. Daher starten nun zeitgleich insgesamt vier Onlinebefragungen, die jeweils bis 31. Oktober 2022 laufen. Alle Onlinebefragungen sind anonym. Rückfragen zum Modellprojekt Smart Region können an Frau Valerie Fuhl (Koordination) unter 0621/10708-230 oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. gestellt werden.

Neben der Onlinebefragung FREIRÄUME gibt es noch folgende Umfragen:

„Nachhaltige Mobilität und Lückenschlüssen“ richtet sich an die gesamte Bevölkerung der Metropolregion und untersucht das derzeitige Freizeitverhalten und Wünsche an eine zukünftige nachhaltigere Gestaltung des Freizeitverkehrs.

In der Onlinebefragung „Kulturerlebnisraum“ sollen sowohl kulturinteressierte Einwohnerinnen und Einwohner der Metropolregion als auch ihre kulturinteressierten Gäste befragt werden. Themen sind Vorlieben und Wünsche an eine geplante digitale Informations- und Serviceplattform für Kultur und Tourismus in der Metropolregion.

Für die Onlineumfrage „Besucherlenkung“ ist eine Befragung der touristischen Akteurinnen und Akteure sowie Betriebe der Metropolregion vorgesehen. Themen sind die derzeitigen Problembereiche und bereits umgesetzte Maßnahmen im Bereich Besucherlenkung sowie die Anforderungen an zukünftige stärker digitalisierte Lösungsansätze.  

Das Modellprojekt Smart Region wird gefördert durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen.

POL-MA: Rauenberg, Rhein-Neckar-Kreis: Arbeiter wird in Baugrube verschüttet

09.10.2022 – 08:33

Polizeipräsidium Mannheim

RettungHeli
Rauenberg, Rhein-Neckar-Kreis: (ots)

Am späten Nachmittag des 08.10. ereignete sich in Malschenberg ein Arbeitsunfall. Auf einer privaten Baustelle hatten zwei Mitarbeiter einer Fa. eine ca. 3 Meter tiefe Grube ausgehoben. Als einer der Mitarbeiter in der Grube stand und noch arbeiten ausführte gab die umliegende Erde nach und verschüttete den Mann. Lediglich die Brust und der Kopf waren noch frei. Durch Hilferufe aufmerksam geworden, eilte der zweite Mitarbeiter zur Hilfe. Der Hausbesitzer verständigte dann den Rettungsdienst und die Feuerwehr, die den Mann aus seiner misslichen Lage befreite. Aufgrund der unklaren Verletzungen des Mannes kam sogar ein Rettungshubschrauber zum Einsatz, der den Mann dann in eine Fachklinik transportierte. Es bestand aber zu keinem Zeitpunkt eine Lebensgefahr.