Eine Frau erhält einen Anruf zu einem vermeintlichen Lotterievertrag. Als Kontodaten gefordert werden, reagiert sie richtig – ein Schaden entsteht nicht.
In Rauenberg im Rhein-Neckar-Kreis ist eine 60-jährige Frau am Donnerstag, 23. April 2026, Ziel eines Betrugsversuchs geworden. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Mannheim erhielt sie gegen 11:30 Uhr einen Anruf von einer unbekannten Telefonnummer.
Die Anruferin gab sich als Vertreterin einer Lotteriegesellschaft aus und erklärte, die Frau habe im Januar an einem zunächst kostenfreien Lotteriespiel teilgenommen. Dieser Vertrag habe sich nun automatisch um ein Jahr verlängert. Für eine Kündigung sei eine Gebühr fällig.
Misstrauen verhindert Schaden
Im Verlauf des Gesprächs versuchte die Anruferin mehrfach, an die Kontodaten der 60-Jährigen zu gelangen. Die Angerufene wurde misstrauisch, beendete das Gespräch und erkannte im Nachhinein den Betrugsversuch. Sie informierte anschließend die Polizei.
Ein finanzieller Schaden entstand nach derzeitigem Stand nicht.
Polizei warnt vor Telefonbetrug
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, bei unerwarteten Anrufen besonders vorsichtig zu sein – insbesondere wenn persönliche Daten oder Geldforderungen im Raum stehen.
Hinweis der Polizei: Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen und geben Sie keine sensiblen Daten preis. Legen Sie im Zweifel auf und prüfen Sie die Angaben in Ruhe. Weitere Informationen finden Sie unter www.polizei-beratung.de.