Bammental: Mit 2,9 Promille im Krankenfahrstuhl unterwegs – Polizei leitet Strafverfahren ein
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Bammental: Mit 2,9 Promille im Krankenfahrstuhl unterwegs – Polizei leitet Strafverfahren ein

 

Ein stark alkoholisierter Mann ist am späten Freitagabend in Bammental mit einem Krankenfahrstuhl im Straßenverkehr unterwegs gewesen. Die Polizei stellte bei einer Kontrolle einen Atemalkoholwert von rund 2,9 Promille fest.

Gegen 23.45 Uhr fiel einer Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Neckargemünd auf der Bundesstraße 45 an der Einmündung zur Landesstraße 600 ein Mann auf, der mit einem Krankenfahrstuhl unterwegs war. Die Beamten entschlossen sich zu einer Verkehrskontrolle.

Bereits beim ersten Gespräch nahmen die Polizisten deutlichen Alkoholgeruch bei dem 33-Jährigen wahr. Ein freiwilliger Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht: Das Messgerät zeigte einen Wert von rund 2,9 Promille an.

Blutprobe auf dem Polizeirevier

Zur Beweissicherung wurde der Mann auf das Polizeirevier gebracht. Dort entnahm ein Polizeiarzt eine Blutprobe.

Auch Fahrer sogenannter Krankenfahrstühle unterliegen den Vorschriften des Straßenverkehrsrechts. Wer ein entsprechendes Fahrzeug alkoholisiert führt und dadurch seine Fahrtüchtigkeit erheblich beeinträchtigt, muss mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen.

Ermittlungen eingeleitet

Das Polizeirevier Neckargemünd hat gegen den 33-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet.

Die gesetzlichen Alkoholvorschriften gelten nicht nur für Autofahrer. Auch wer mit einem Krankenfahrstuhl am öffentlichen Straßenverkehr teilnimmt, kann sich bei erheblicher Alkoholisierung strafbar machen.
Leserhinweis: Alkohol beeinträchtigt Reaktionsvermögen, Wahrnehmung und Koordination erheblich. Unabhängig vom Fahrzeugtyp appelliert die Polizei, alkoholisiert nicht am Straßenverkehr teilzunehmen, um sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden.