Nach dem Brand eines Einfamilienhauses in Sinsheim-Reihen hat die Polizei weitere Einzelheiten bekannt gegeben. Die Hauseigentümerin erlitt schwere Verbrennungen und musste in eine Spezialklinik eingeliefert werden. Das Feuer verursachte einen Sachschaden von rund 300.000 Euro.
Wie das Polizeipräsidium Mannheim mitteilt, brach das Feuer am Dienstag, 28. Juli, kurz nach 22 Uhr in einem Einfamilienhaus in der Lindenstraße im Sinsheimer Stadtteil Reihen aus. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Gebäude bereits in Flammen.
Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich die 46-jährige Hauseigentümerin zum Zeitpunkt des Brandausbruchs allein im Haus. Der Frau gelang es noch, sich selbstständig ins Freie zu retten. Sie erlitt dabei jedoch schwere Verbrennungen und wurde nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in eine Spezialklinik gebracht. Nach Angaben der Polizei bestand keine Lebensgefahr.
Feuerwehr verhindert Ausbreitung
Den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Sinsheim gelang es, den Brand zügig unter Kontrolle zu bringen. Dadurch konnte verhindert werden, dass die Flammen auf benachbarte Gebäude übergriffen.
Der entstandene Sachschaden wird nach ersten Schätzungen auf rund 300.000 Euro beziffert.
Kriminalpolizei ermittelt zur Brandursache
Die Kriminalpolizei Heidelberg hat die Ermittlungen zur Ursache des Feuers aufgenommen. Nach derzeitigem Stand sind die genauen Umstände, die zum Brandausbruch führten, noch unklar. Die Ermittlungen dauern an.