ST. LEON-ROT / A6: Betrunkener Lkw-Fahrer gefährdet Verkehr – Polizei stoppt Sattelzug und nimmt Fahrer fest

ST. LEON-ROT / A6: Betrunkener Lkw-Fahrer gefährdet Verkehr – Polizei stoppt Sattelzug und nimmt Fahrer fest

 

Auf der A6 fiel ein Sattelzug durch Schlangenlinien auf. Der Fahrer stand unter Alkoholeinfluss und musste nach einem dramatischen Einsatz gestoppt werden.

Am Sonntag, 12. April 2026, war ein 34-jähriger Mann mit einem Sattelzug auf der Autobahn 6 in Fahrtrichtung Mannheim unterwegs und gefährdete dabei offenbar andere Verkehrsteilnehmer. Gegen 21:50 Uhr ging bei der Autobahnpolizei Walldorf der Hinweis eines Zeugen ein, dass der Lastwagen in starken Schlangenlinien fahre.

Auf Höhe der Anschlussstelle Wiesloch/Rauenberg konnte eine Streife das Fahrzeug feststellen und die auffällige Fahrweise bestätigen. Der Sattelzug wurde schließlich auf einem nahegelegenen Autobahnparkplatz gestoppt.

Über 1,8 Promille festgestellt

Bei der Kontrolle des Fahrers stellten die Beamten deutlichen Alkoholgeruch fest. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,8 Promille.

Situation eskaliert kurzzeitig

Nachdem dem Mann die weiteren polizeilichen Maßnahmen erläutert worden waren, entnahm er ein Messer aus einem Staufach und hielt es sich an die Hand. Dabei äußerte er, dass sein Leben keinen Sinn mehr mache, wenn ihm der Führerschein entzogen werde. Durch Zureden gelang es den Einsatzkräften, den Mann zur Aufgabe zu bewegen. Er konnte anschließend widerstandslos festgenommen werden.

Führerschein sichergestellt – Einweisung in Klinik

Der 34-Jährige wurde zur Dienststelle gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Sein Führerschein sowie die Fahrzeugschlüssel wurden einbehalten. Da er sich offenbar in einer psychischen Ausnahmesituation befand, wurde er anschließend in eine Fachklinik gebracht.

Polizei sucht weitere Geschädigte

Die Autobahnpolizei Walldorf ermittelt wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und Gefährdung des Straßenverkehrs. Verkehrsteilnehmer, die durch die Fahrweise des Sattelzugs gefährdet wurden, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06221 35826-0 zu melden.

Auffälliges Fahrverhalten sollte umgehend der Polizei gemeldet werden. Frühzeitige Hinweise können helfen, gefährliche Situationen im Straßenverkehr rechtzeitig zu unterbinden.