Walldorf: Schwerverletzte nach Frontalzusammenstoß auf der L 723

Walldorf: Schwerverletzte nach Frontalzusammenstoß auf der L 723

 

Nach einem schweren Verkehrsunfall zwischen Walldorf und Reilingen mussten am Freitagmorgen zwei Menschen in Krankenhäuser gebracht werden.

Nach dem schweren Verkehrsunfall auf der L 723 zwischen Walldorf und Reilingen liegen nun weitere Erkenntnisse zum Unfallhergang vor. Wie das Polizeipräsidium Mannheim mitteilt, ereignete sich der Zusammenstoß am Freitagmorgen gegen 7.15 Uhr.

Nach aktuellem Ermittlungsstand war ein 58 Jahre alter Fahrer eines Opel zunächst auf der Strecke von Walldorf in Richtung Reilingen unterwegs. An der Einmündung eines Feldwegs bog der Mann zunächst nach rechts ab. Anschließend setzte er mutmaßlich zu einem Wendemanöver an, um wieder in Richtung Walldorf zurückzufahren.

Dabei zog der Opel laut Polizei nach links auf die L 723 zurück und übersah offenbar einen entgegenkommenden Seat, der in Richtung Reilingen unterwegs war. Im weiteren Verlauf kam es zu einem Frontalzusammenstoß der beiden Fahrzeuge.

Die 40 Jahre alte Fahrerin des Seat erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Auch der Fahrer des Opel wurde schwer verletzt und zur weiteren Behandlung in eine Klinik eingeliefert.

An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf insgesamt rund 60.000 Euro.

Für die Dauer der Unfallaufnahme war der betroffene Streckenabschnitt zwischenzeitlich gesperrt. Gegen 9.15 Uhr konnte die L 723 wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang hat der Verkehrsdienst Heidelberg übernommen.

Die Polizei weist darauf hin, dass Wendemanöver auf Landstraßen besondere Vorsicht erfordern. Vor dem Wiedereinfahren in den fließenden Verkehr sollte der Gegenverkehr stets sorgfältig geprüft werden.

Quelle: Polizeipräsidium Mannheim