Hessen

Lampertheim: Riskantes Überholmanöver auf der L3110 – Polizei sucht Zeugen

Lampertheim: Riskantes Überholmanöver auf der L3110 – Polizei sucht Zeugen

Am Freitag gegen 5.45 Uhr überholte ein Pkw-Fahrer auf der L3110 bei Lampertheim mehrere Fahrzeuge grob verkehrswidrig. Nur Notbremsungen verhinderten einen Frontalzusammenstoß.

Wie das Polizeipräsidium Südhessen am 27. Februar 2026 um 6.40 Uhr mitteilte, kam es am frühen Freitagmorgen auf der L3110 zwischen Lampertheim-Neuschloss und Lampertheim-Hüttenfeld zu einer Gefährdung des Straßenverkehrs.

Gegen 5.45 Uhr überholte ein Pkw-Fahrer, der aus Richtung Neuschloss kam, unmittelbar vor der Autobahnbrücke über die A67 mindestens zwei Fahrzeuge. Nach bisherigen Erkenntnissen geschah dies grob verkehrswidrig und rücksichtslos, ohne auf den entgegenkommenden Verkehr zu achten.

Nur durch sofort eingeleitete Gefahrenbremsungen mehrerer entgegenkommender Fahrzeuge konnte ein Zusammenstoß verhindert werden. Der Fahrer des betreffenden Pkw wurde im Anschluss einer Verkehrskontrolle unterzogen.

Zeugen gesucht

Die Polizeistation Lampertheim-Viernheim bittet Zeuginnen und Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, sich zu melden. Insbesondere der Fahrer eines Pkw aus Richtung Hüttenfeld, der unmittelbar vor einem Streifenwagen unterwegs war, wird gebeten, Kontakt aufzunehmen.

Hinweise werden unter der Telefonnummer 06206 9440 0 entgegengenommen.

Verkehrshinweis: Überholmanöver dürfen nur erfolgen, wenn eine Gefährdung des Gegenverkehrs ausgeschlossen ist. Unübersichtliche Streckenabschnitte erhöhen das Risiko schwerer Unfälle erheblich.

Reinheim: 18-Jährige an Ampelkreuzung angefahren – roter Kleinwagen flüchtet

Reinheim: 18-Jährige an Ampelkreuzung angefahren – roter Kleinwagen flüchtet

Am 11. Februar zwischen 14 und 14.30 Uhr wurde eine 18-jährige Fußgängerin in Reinheim von einem roten Kleinwagen erfasst. Der Fahrer entfernte sich vom Unfallort.

Wie das Polizeipräsidium Südhessen am 26. Februar 2026 um 22.56 Uhr mitteilte, ereignete sich bereits am Mittwoch, 11. Februar, ein Verkehrsunfall an der Ampelkreuzung Darmstädter Straße und Willy-Brandt-Straße in Reinheim.

Nach bisherigen Erkenntnissen überquerte eine 18-jährige Fußgängerin zwischen 14.00 Uhr und 14.30 Uhr die dortige Fußgängerfurt, als sie von einem roten Kleinwagen erfasst wurde.

Der Unfallverursacher entfernte sich anschließend von der Unfallstelle, ohne seinen gesetzlichen Pflichten nachzukommen. Angaben zu Art und Schwere der Verletzungen wurden nicht gemacht.

Polizei bittet um Hinweise

Zeuginnen und Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise zu dem roten Kleinwagen beziehungsweise dessen Fahrer geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeistation Ober-Ramstadt unter der Telefonnummer 06154 633 00 zu melden.

Hinweis: Wer an einem Verkehrsunfall beteiligt ist, muss anhalten und die Feststellung der Personalien ermöglichen. Unfallflucht ist strafbar.

Rimbach: Sechsjähriges Mädchen bei Unfall im Albersbacher Weg schwer verletzt

Rimbach: Sechsjähriges Mädchen bei Unfall im Albersbacher Weg schwer verletzt

Am Donnerstag gegen 17.01 Uhr wurde in Rimbach ein 6-jähriges Kind mit einem Tretroller von einem Pkw erfasst. Das Mädchen erlitt schwere Verletzungen.

Wie das Polizeipräsidium Südhessen am 26. Februar 2026 um 20.40 Uhr mitteilte, kam es am Donnerstagnachmittag im Albersbacher Weg in 64668 Rimbach zu einem schweren Verkehrsunfall mit Personenschaden.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 62-jähriger Autofahrer die Staatsstraße von Fürth kommend und wollte nach rechts in den Albersbacher Weg einbiegen. Im Einmündungsbereich befand sich zu diesem Zeitpunkt eine Gruppe von Kindern am rechten Fahrbahnrand.

Aus dieser Gruppe fuhr plötzlich ein 6-jähriges Mädchen mit einem Tretroller auf die Straße und kollidierte mit dem vorbeifahrenden Pkw. Das Kind geriet unter das Fahrzeug, wurde überrollt und schwer verletzt.

Nach ersten Ermittlungen besteht keine Lebensgefahr. Das Mädchen wurde mit einem Rettungshubschrauber zur weiteren medizinischen Abklärung in ein Krankenhaus gebracht.

Zur Klärung des genauen Unfallhergangs wurde ein Gutachter hinzugezogen. Der Albersbacher Weg war zwischen 17.15 Uhr und 20.20 Uhr voll gesperrt. Auf der Staatsstraße kam es infolge der polizeilichen Maßnahmen zu erheblichen Rückstaus in beide Fahrtrichtungen.

Zeugen gesucht

Da der Unfallhergang bislang nicht abschließend geklärt werden konnte, bittet die Polizeistation Heppenheim Zeuginnen und Zeugen, sich unter der Telefonnummer 06252 7060 zu melden.

Hinweis: Besonders im Bereich von Einmündungen und Wohngebieten ist mit unvorhersehbaren Bewegungen von Kindern zu rechnen. Angepasste Geschwindigkeit und erhöhte Aufmerksamkeit können helfen, schwere Unfälle zu vermeiden.

Groß-Gerau: Schwerer Auffahrunfall auf der B44 bei der Fasanerie – eine Fahrerin eingeklemmt

Groß-Gerau: Schwerer Auffahrunfall auf der B44 bei der Fasanerie – eine Fahrerin eingeklemmt

Am Donnerstag gegen 14.40 Uhr kam es auf der B44 bei Groß-Gerau zu einem Unfall mit drei Fahrzeugen. Eine 47-Jährige wurde schwer verletzt.

Wie das Polizeipräsidium Südhessen am 26. Februar 2026 um 17.20 Uhr mitteilte, ereignete sich am Donnerstagnachmittag auf der B44 in Höhe der Fasanerie in 64521 Groß-Gerau ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand kam es gegen 14.40 Uhr in Fahrtrichtung stadtauswärts bei stockendem Verkehr zu einer Kollision. Eine 47-jährige Autofahrerin fuhr aus bislang ungeklärter Ursache auf den verkehrsbedingt abbremsenden Pkw einer 54-jährigen Fahrerin auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieses Fahrzeug auf den davor befindlichen Pkw einer 42-jährigen Fahrzeugführerin geschoben.

Die 47-Jährige wurde schwer verletzt und war kurzzeitig in ihrem Fahrzeug eingeschlossen. Sie musste von der Feuerwehr aus dem Wagen befreit und anschließend in ein umliegendes Krankenhaus gebracht werden. Die 54-jährige Fahrerin erlitt leichte Verletzungen, eine stationäre Behandlung war nach aktuellem Stand nicht erforderlich.

An allen drei Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden von rund 25.000 Euro. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die B44 etwa 45 Minuten in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt.

Verkehrshinweis: Bei stockendem Verkehr ist ausreichender Sicherheitsabstand entscheidend. Reduzieren Sie frühzeitig die Geschwindigkeit, um Auffahrunfälle zu vermeiden.

Groß-Gerau: Mehrfachkollision auf der B44 – drei Verletzte und hoher Sachschaden

Groß-Gerau: Mehrfachkollision auf der B44 – drei Verletzte und hoher Sachschaden

Am Donnerstag gegen 14.06 Uhr kam es auf der B44 zwischen Helvetia Parc und Groß-Gerau zu einem schweren Unfall mit mehreren Fahrzeugen. Drei Personen wurden verletzt.

Wie das Polizeipräsidium Südhessen am 26. Februar 2026 um 19.15 Uhr mitteilte, ereignete sich am Donnerstagnachmittag auf der B44 zwischen dem Helvetia Parc und Groß-Gerau ein Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand beschleunigte eine 39-jährige Autofahrerin aufgrund eines Bedienfehlers ihr Fahrzeug und kollidierte mit einem vorausfahrenden Pkw. Durch den Aufprall wurde dieses Fahrzeug in den Gegenverkehr geschleudert und stieß dort mit einem entgegenkommenden Pkw zusammen.

Anschließend versuchte die Unfallverursacherin, die Kontrolle über ihr Fahrzeug zurückzuerlangen. Dabei geriet sie jedoch ebenfalls in den Gegenverkehr und kollidierte etwa 50 Meter hinter der ersten Unfallstelle mit einem weiteren entgegenkommenden Pkw.

Bei dem Unfall wurden drei Insassen der beteiligten Fahrzeuge verletzt. Sie wurden durch Rettungskräfte vor Ort medizinisch versorgt. An drei Fahrzeugen stellte die Polizei einen Totalschaden fest. Der Gesamtschaden wird auf rund 75.000 Euro geschätzt.

Für die Dauer der Unfallaufnahme, der Rettungsmaßnahmen und der Bergung der Fahrzeuge war die B44 für etwa zwei Stunden voll gesperrt.

Verkehrshinweis: Bedienen Sie Fahrzeugtechnik stets aufmerksam und angepasst an die Verkehrssituation. Unkontrollierte Beschleunigung kann besonders im Begegnungsverkehr schwerwiegende Folgen haben.

Heppenheim: 19-jähriger Radfahrer niedergeschlagen – Täter flüchten ohne Beute

Heppenheim: 19-jähriger Radfahrer niedergeschlagen – Täter flüchten ohne Beute

Zwischen 22 und 22.30 Uhr wurde ein 19-Jähriger in der Kalterer Straße angegriffen. Zwei Unbekannte versuchten, seinen Rucksack zu stehlen. Ein Autofahrer verhinderte Schlimmeres.

Wie das Polizeipräsidium Südhessen am 26. Februar 2026 um 16.02 Uhr mitteilte, wurde am Dienstagabend, 24. Februar, ein 19-jähriger Fahrradfahrer in der Kalterer Straße in Heppenheim Opfer eines gewaltsamen Übergriffs.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurde der junge Mann zwischen 22.00 Uhr und 22.30 Uhr auf dem Gehweg von einem Unbekannten angesprochen und hielt daraufhin an. Kurz darauf wurde er zu Boden gestoßen und geschlagen. Während der Attacke kam eine weitere Person hinzu und versuchte, dem 19-Jährigen den Rucksack zu entwenden.

Erst als ein vorbeifahrender Autofahrer hupte, ließen die Angreifer von ihrem Opfer ab und flüchteten ohne Beute vom Tatort. Der 19-Jährige erlitt Verletzungen im Gesicht.

Kriminalpolizei bittet um Hinweise

Die Kriminalpolizei Heppenheim, Kommissariat 10, ermittelt wegen versuchten Raubes. Zeuginnen und Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06252 7060 zu melden.

Insbesondere der bislang unbekannte Autofahrer, dessen Hupen die Täter offenbar vertrieb, wird gebeten, sich mit den Ermittlern in Verbindung zu setzen.

Hinweis: In bedrohlichen Situationen sollten Betroffene möglichst auf sich aufmerksam machen und um Hilfe rufen. Zeugen werden gebeten, Beobachtungen zeitnah der Polizei zu melden.