Hessen

Südhessen: Telefonstörung bei der Polizei behoben

 

Die zwischenzeitliche Störung der Telefonanlagen bei der hessischen Polizei ist behoben. Polizeidienststellen sind wieder regulär erreichbar.

Die hessenweite Störung der Telefonanlagen bei der Polizei ist nach Angaben des Polizeipräsidiums Südhessen inzwischen vollständig behoben worden.

Zuvor waren einzelne Polizeidienststellen aufgrund technischer Probleme zeitweise nur eingeschränkt telefonisch erreichbar gewesen.

Wie die Polizei mitteilt, stehen die Dienststellen in Hessen nun wieder uneingeschränkt für telefonische Anfragen zur Verfügung.

Der Polizeinotruf 110 war von der technischen Störung nicht betroffen und blieb während des gesamten Zeitraums erreichbar.

In Notfällen gilt weiterhin: Sofort den Polizeinotruf 110 wählen. Für allgemeine Anliegen stehen die örtlichen Polizeidienststellen nun wieder regulär telefonisch zur Verfügung.

Lorsch: Massive Mängel bei Lkw-Kontrollen auf der A67 festgestellt

 

Bei großangelegten Kontrollen des gewerblichen Güterverkehrs auf der A67 haben Polizeikräfte zahlreiche teils gravierende Verstöße entdeckt. Mehrfach musste die Weiterfahrt untersagt werden.

Mit einem umfangreichen Kontrolltag haben Polizeikräfte aus Hessen sowie den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz am Dienstag, 12. Mai, den gewerblichen Gütertransport auf der A67 überwacht.

Die Kontrollen fanden zwischen 13.00 Uhr und 16.00 Uhr auf den Tank- und Rastanlagen Lorsch West und Ost statt. Insgesamt waren 60 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte im Einsatz. Unterstützt wurden sie von drei Sachverständigen für Ladungssicherung.

Im Verlauf der Aktion kontrollierten die Einsatzkräfte insgesamt 24 Fahrzeugeinheiten. Lediglich ein Fahrer konnte seine Fahrt ohne Beanstandung fortsetzen. Damit lag die Beanstandungsquote laut Polizeipräsidium Südhessen bei rund 95 Prozent.

Über 15.000 Euro Sicherheitsleistungen

Die festgestellten Verstöße betrafen unter anderem das Güterkraftverkehrsgesetz, Verstöße gegen EU-Sozialvorschriften, mangelhafte Ladungssicherung, fehlende Fahrerlaubnisse sowie Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung und die Straßenverkehrszulassungsordnung.

Die Polizei erhob Sicherheitsleistungen in Höhe von mehr als 15.000 Euro. In acht Fällen untersagten die Beamten die Weiterfahrt.

Besonders gravierende Mängel stellten die Kontrolleure bei einem osteuropäischen Lastwagen mit Anhänger fest, der drei Fahrzeuge transportierte. Nach Angaben der Polizei wurden Verstöße gegen Kabotagevorschriften festgestellt. Zudem soll der Fahrer Fahrten ohne eingelegte Fahrerkarte durchgeführt haben, um Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten zu verschleiern.

Bei einer anschließenden technischen Untersuchung entdeckten Sachverständige insgesamt 43 teils erhebliche und gefährliche Mängel. Der Anhänger verfügte nahezu über keine Bremswirkung mehr. Außerdem wurden Risse und Brüche an den Fahrgestellen festgestellt.

Die Polizei untersagte die Weiterfahrt des Fahrzeugs. Gegen Fahrer und Unternehmen wurden Sicherheitsleistungen von rund 4400 Euro erhoben.

Weitere Transporte gestoppt

Auch eine weitere Fahrzeugkombination aus Osteuropa mit sieben geladenen Neufahrzeugen durfte die Fahrt nicht fortsetzen. Bei diesem Transport stellten die Beamten Mängel an den Bremsanlagen von Zugfahrzeug und Anhänger fest.

Zudem überschritt die Kombination die zulässige Fahrzeuglänge. Der Fahrer musste die Fahrzeuge auf der Rastanlage neu verladen beziehungsweise umladen.

Nach Einschätzung der Polizei zeigen die Ergebnisse erneut, wie wichtig regelmäßige Schwerpunktkontrollen im gewerblichen Güterverkehr sind. Insbesondere die Vielzahl technischer Mängel sei aus Sicht der Einsatzkräfte alarmierend gewesen.

Technische Mängel, fehlende Ruhezeiten und mangelhafte Ladungssicherung können auf Autobahnen erhebliche Gefahren verursachen. Die Polizei kündigt an, vergleichbare Kontrollmaßnahmen auch künftig fortzusetzen.

Darmstadt: Unbekannte brechen Audi in der Mornewegstraße auf

 

In der Nacht zum Mittwoch haben Kriminelle in Darmstadt einen geparkten Audi aufgebrochen und eine Geldbörse gestohlen. Die Polizei sucht Zeugen.

Ein schwarzer Audi ist in der Nacht zum Mittwoch, 13. Mai, Ziel von Autoaufbrechern geworden. Das Fahrzeug war in der Mornewegstraße in Darmstadt abgestellt.

Nach Angaben des Polizeipräsidiums Südhessen verschafften sich die bislang unbekannten Täter zwischen 21.30 Uhr und 02.50 Uhr gewaltsam Zugang zum Innenraum des Fahrzeugs.

Die Kriminellen entwendeten anschließend eine Geldbörse und flüchteten unerkannt vom Tatort.

Die Ermittlungen werden vom Kommissariat 21/22 in Darmstadt geführt. Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, verdächtige Beobachtungen im Bereich der Mornewegstraße zu melden.

Hinweise nimmt das Kommissariat 21/22 in Darmstadt unter der Telefonnummer 06151/969-0 entgegen.
Die Polizei warnt davor, Wertgegenstände wie Geldbörsen, Taschen oder elektronische Geräte im Fahrzeug zurückzulassen. Täter nutzen oft schon kurze Gelegenheiten, um sichtbare Gegenstände aus Autos zu entwenden. Wer verdächtige Beobachtungen macht, sollte umgehend den Polizeinotruf 110 verständigen.

Pfungstadt: Kriminelle brechen Wohnmobil auf Supermarktparkplatz auf

 

Auf einem Parkplatz in der Eberstädter Straße haben Unbekannte ein Wohnmobil aufgebrochen und technische Ausrüstung im Wert von mehreren hundert Euro gestohlen.

Ein Wohnmobil des Typs Fiat Ducato ist am Dienstag, 12. Mai, Ziel von Kriminellen geworden. Das Fahrzeug war auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Eberstädter Straße in Pfungstadt abgestellt.

Nach Angaben des Polizeipräsidiums Südhessen verschafften sich die Täter zwischen 17.00 Uhr und 17.30 Uhr gewaltsam Zugang zum Innenraum des Fahrzeugs.

Anschließend entwendeten die Unbekannten eine tragbare Ladestation. Der entstandene Schaden liegt laut Polizei bei mehreren hundert Euro.

Wie die Täter vorgingen und in welche Richtung sie flüchteten, ist derzeit noch unklar. Die Kriminalpolizei in Darmstadt hat die Ermittlungen übernommen.

Zeugen, die im Bereich des Supermarktparkplatzes verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06151/969-0 beim Kommissariat CI 20 der Kriminalpolizei Darmstadt zu melden.
Die Polizei empfiehlt, Wertgegenstände und technische Geräte auch bei kurzen Aufenthalten nicht sichtbar in Fahrzeugen zurückzulassen. Besonders Wohnmobile geraten immer wieder ins Visier von Dieben.

Darmstadt-Kranichstein: Unbekannte zerkratzen VW Transporter im Carsonweg

 

Im Darmstädter Stadtteil Kranichstein haben Unbekannte einen geparkten VW Transporter beschädigt. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung.

Ein schwarzer VW Transporter ist am Dienstag, 12. Mai, im Carsonweg in Darmstadt-Kranichstein beschädigt worden.

Nach Angaben des Polizeipräsidiums Südhessen zerkratzten bislang unbekannte Täter zwischen 15.30 Uhr und 18.30 Uhr die Beifahrerseite des abgestellten Fahrzeugs.

Durch die Beschädigungen entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro.

Das 1. Polizeirevier in Darmstadt hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen und sucht nun Zeuginnen und Zeugen.

Wer im Bereich des Carsonwegs verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 06151/969-41110 beim 1. Polizeirevier Darmstadt zu melden.
Die Polizei empfiehlt, verdächtige Beobachtungen an abgestellten Fahrzeugen möglichst zeitnah zu melden. Hinweise von Passanten können bei der Aufklärung solcher Sachbeschädigungen entscheidend sein.

Raunheim: Zwei Frauen brechen in Wohnung ein und flüchten mit Schmuck

 

In einem Mehrfamilienhaus in der Neckarstraße in Raunheim haben zwei unbekannte Täterinnen am Dienstagnachmittag Schmuck und Münzen gestohlen.

Am Dienstagnachmittag, 12. Mai, sind zwei bislang unbekannte Frauen in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Neckarstraße in Raunheim eingebrochen.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei verschafften sich die Täterinnen gegen 15.40 Uhr über die Eingangstür Zugang zur Wohnung. Dort entwendeten sie Schmuck sowie Münzen.

Die Bewohnerin überraschte die Frauen offenbar bei ihrer Flucht und konnte eine der Täterinnen näher beschreiben.

Laut Polizeipräsidium Südhessen soll die Frau zwischen 20 und 30 Jahre alt und etwa 1,60 Meter groß gewesen sein. Auffällig seien blau-grüne helle Augen gewesen. Zum Tatzeitpunkt trug sie ein braunes Kopftuch, eine braune Jacke, eine schwarze Hose sowie hellgraue Schuhe. Zudem habe sie eine Maske getragen.

Zu der zweiten Täterin liegt bislang keine genauere Beschreibung vor.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Das Einbruchskommissariat K 21/22 in Rüsselsheim sucht nun Zeuginnen und Zeugen.

Hinweise nimmt das Einbruchskommissariat K 21/22 in Rüsselsheim unter der Telefonnummer 06142/696-0 entgegen.
Die Polizei empfiehlt, Haus- und Wohnungstüren stets sorgfältig zu verschließen und bei verdächtigen Personen im Wohnumfeld frühzeitig die Polizei zu verständigen.