Hessen

VIERNHEIM: Brand in Mehrfamilienhaus – Bewohner rechtzeitig in Sicherheit gebracht

 

Ein Wohnungsbrand in Viernheim sorgt in der Nacht für einen größeren Einsatz – Feuerwehr und Rettungskräfte evakuieren das Gebäude, verletzt wird niemand.

Am Donnerstag, 16. April 2026, wurde gegen 23:55 Uhr ein Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Pirmasenser Straße in Viernheim gemeldet. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Südhessen war es in einer Wohnung im ersten Obergeschoss zu einer Rauchentwicklung gekommen.

Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren schnell vor Ort und leiteten umgehend Maßnahmen ein. Zunächst wurden die Bewohner der insgesamt elf weiteren Wohnungen vorsorglich aus dem Gebäude ins Freie gebracht.

Wohnung stand leer – Feuer schnell gelöscht

In der betroffenen Wohnung befanden sich nach bisherigen Erkenntnissen keine Personen. Die Feuerwehr konnte den Brand zügig unter Kontrolle bringen und löschen.

Nachdem das Treppenhaus ausreichend belüftet worden war, konnten die evakuierten Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.

Kriminalpolizei ermittelt zur Ursache

Die Ermittlungen zur Brandursache sowie zur Höhe des entstandenen Schadens wurden von der Kriminalpolizei in Heppenheim übernommen. Weitere Erkenntnisse liegen derzeit noch nicht vor.

Rauchentwicklung in Gebäuden sollte immer ernst genommen werden. Im Ernstfall gilt: Gebäude umgehend verlassen, andere Bewohner warnen und den Notruf wählen. Eigene Löschversuche sollten nur erfolgen, wenn keine Gefahr für die eigene Sicherheit besteht.
Symbolfoto

ALSBACH-HÄHNLEIN: Einbruch in Supermarktkiosk – Täter schlagen Glasfront ein und flüchten mit Beute

 

In den frühen Morgenstunden dringen zwei Täter in einen Kiosk in Alsbach-Hähnlein ein – sie stehlen Zigaretten und entkommen unerkannt. Die Polizei sucht Zeugen.

Am Freitag, 17. April 2026, gegen 03:00 Uhr, kam es in der Straße In der Pfarrtanne in Alsbach-Hähnlein zu einem Einbruch in einen Supermarktkiosk. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Südhessen verschafften sich zwei bislang unbekannte Täter gewaltsam Zugang zu dem Geschäft.

Nach bisherigen Erkenntnissen beschädigten die Männer zunächst die Glasfront des Marktes, um in die Verkaufsräume zu gelangen. Im Inneren entnahmen sie anschließend mehrere Zigarettenpackungen aus der Auslage des Kiosks.

Täter flüchten unerkannt

Nach der Tat verließen die beiden dunkel gekleideten Männer den Tatort und konnten unerkannt entkommen. Der entstandene Schaden wird nach ersten Schätzungen auf mehrere tausend Euro beziffert.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft nun mögliche Spuren sowie Hinweise aus der Bevölkerung.

Polizei bittet um Hinweise

Zeugen, die in den frühen Morgenstunden verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich beim zuständigen Kommissariat 21/22 in Darmstadt zu melden. Die Ermittler sind unter der Telefonnummer 06151 / 969-0 erreichbar.

Wer ungewöhnliche Geräusche oder verdächtige Bewegungen in den Nachtstunden bemerkt, sollte umgehend die Polizei verständigen. Frühzeitige Hinweise können helfen, Einbrüche schneller aufzuklären und Täter zu identifizieren.

DARMSTADT: Zeuge meldet verdächtige Männer – 21-Jähriger nach Festnahme in Untersuchungshaft

 

Am Donnerstagmorgen beobachtet ein Zeuge in Darmstadt zwei Männer an einem Auto – kurz darauf nimmt die Polizei zwei Tatverdächtige fest, einer sitzt nun in Untersuchungshaft.

Am Donnerstag, 16. April 2026, gegen 6:30 Uhr, informierte ein Zeuge über den Notruf die Polizei über zwei verdächtige Personen in der Schleiermacherstraße in Darmstadt. Nach bisherigen Erkenntnissen sollen sich die Männer auffällig an einem geparkten Fahrzeug zu schaffen gemacht haben.

Mehrere Streifen des 1. Polizeireviers waren umgehend vor Ort und konnten die beschriebenen Personen, einen 21-jährigen sowie einen 37-jährigen Mann, in unmittelbarer Nähe des Einsatzortes festnehmen.

Scheibe eingeschlagen – Flucht ohne Beute

Im Zuge der ersten Ermittlungen geht die Polizei davon aus, dass der 21-jährige Tatverdächtige die Seitenscheibe eines grauen Audi mit einem Stein eingeschlagen hat. Anschließend sollen beide Männer ohne Beute geflüchtet sein.

Der 21-Jährige wurde noch am selben Tag einem Haftrichter vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Darmstadt erließ dieser einen Haftbefehl. Neben dem aktuellen Vorwurf wurden dabei auch drei weitere mutmaßliche Eigentums- und Vermögensdelikte berücksichtigt. Der Mann befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft und wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Zweiter Tatverdächtiger wieder auf freiem Fuß

Der 37-jährige Mann wurde nach seiner Festnahme und dem Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Gegen ihn lagen nach bisherigen Erkenntnissen keine Haftgründe vor.

Wer verdächtige Beobachtungen macht, sollte frühzeitig die Polizei über den Notruf informieren. Schnelle Hinweise aus der Bevölkerung können entscheidend dazu beitragen, Straftaten zu verhindern oder Tatverdächtige zeitnah zu stellen.

VIERNHEIM: Autofahrer flüchtet nach Zusammenstoß mit Kind – Polizei bittet um Hinweise

 

Am Mittwochmittag wurde ein 11-jähriger Junge in Viernheim bei einem Verkehrsunfall verletzt – der beteiligte Autofahrer entfernte sich unerlaubt vom Unfallort.

Am Mittwoch, 15. April 2026, kam es gegen 13:20 Uhr in Viernheim im Bereich Illerstraße / Ecke Nibelungenstraße zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Kind verletzt wurde. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Südhessen war ein 11-jähriger Junge mit seinem Fahrrad unterwegs, als es zu einer Kollision mit einem bislang unbekannten Fahrzeug kam.

Durch den Zusammenstoß stürzte der Junge und zog sich leichte Verletzungen zu. Der beteiligte Fahrzeugführer entfernte sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle, ohne sich um das Kind zu kümmern oder seine Personalien zu hinterlassen.

Polizei ermittelt wegen Unfallflucht

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet nun um Mithilfe aus der Bevölkerung. Bislang liegen keine näheren Informationen zum flüchtigen Fahrzeug oder dessen Fahrer vor.

Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise zum Unfallhergang beziehungsweise zum beteiligten Fahrzeug geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeistation Lampertheim-Viernheim zu melden. Die Beamten sind unter der Telefonnummer 06206 / 94400 erreichbar.

Unfallflucht ist kein Kavaliersdelikt. Wer einen Unfall verursacht oder daran beteiligt ist, muss an der Unfallstelle bleiben und Hilfe leisten. Zeugenhinweise können entscheidend sein, um solche Fälle aufzuklären.

HEPPENHEIM/LORSCH: Bus-Kontrollen zeigen Schwächen – nicht alle Fahrzeuge erfüllen die Vorgaben

 

Bei Kontrollen des ÖPNV am Donnerstag in Heppenheim und Lorsch überprüfte die Polizei 20 Linienbusse – mehrere Mängel wurden festgestellt, elf Fahrzeuge blieben ohne Beanstandung.

Am Donnerstag, 16. April 2026, haben Beamte der Verkehrsinspektion des Polizeipräsidiums Südhessen gemeinsam mit der Abteilung ÖPNV und Mobilität des Kreises Bergstraße den öffentlichen Personennahverkehr kontrolliert. Die Maßnahmen fanden sowohl am Bahnhof in Lorsch als auch in Heppenheim statt.

Insgesamt wurden 20 Linienbusse inklusive ihrer Fahrer überprüft. Nach Angaben der Polizei konnten 11 Fahrzeuge ohne Beanstandung ihre Fahrt fortsetzen. Bei den übrigen Bussen stellten die Einsatzkräfte jedoch unterschiedliche Mängel fest.

Probleme bei Beschilderung und Technik

Bei drei Linienbussen funktionierten die Ziel- und Streckenschilder nicht. Für Fahrgäste war dadurch nicht erkennbar, welche Linie bedient wird oder welches Ziel der Bus ansteuert. Während der Kontrolle sprach ein Passant die Einsatzkräfte an und schilderte, dass er aufgrund der fehlenden Anzeige nicht wisse, welchen Bus er nehmen müsse.

Bei einem weiteren Fahrzeug wurde festgestellt, dass der Sicherheitsschalter an der Motorhaube manipuliert war. Nach bisherigen Erkenntnissen war dieser mit Kabelbindern fixiert. Der Sensor hat eine wichtige Funktion für die Arbeitssicherheit, da er verhindert, dass der Motor bei geöffneter Haube gestartet werden kann. Zusätzlich wurden an diesem Bus ein beschädigtes Zielschild sowie eine lose Kennzeichenbeleuchtung festgestellt. Die Polizei informierte die Berufsgenossenschaft und forderte das Busunternehmen auf, die Mängel umgehend zu beheben.

Mängel bei Ausrüstung und Dokumenten

Bei zwei weiteren Kontrollen konnten die Fahrer zunächst nicht alle vorgeschriebenen Ausrüstungsgegenstände vorzeigen. Konkret fehlten Erste-Hilfe-Material und ein Unterlegkeil. Bei einer späteren Überprüfung stellten sich die Gegenstände jedoch im Bus als vorhanden heraus, waren jedoch nicht auffindbar. Die Fahrer wurden zur sorgfältigeren Abfahrtskontrolle angehalten, eine Ahndung erfolgte nicht.

Darüber hinaus wurden zwei Feuerlöscher mit abgelaufener Prüffrist sowie ein Fahrer beanstandet, der weder Führerschein noch Qualifizierungsnachweis mitführte.

Für Fahrgäste gilt: Bei unklarer Linienanzeige oder offensichtlichen Mängeln sollte im Zweifel beim Fahrpersonal nachgefragt werden. Funktionierende Beschilderungen und Sicherheitsausstattung sind zentrale Voraussetzungen für einen verlässlichen und sicheren ÖPNV.
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RAUNHEIM: Nach Großbrand wird tote Person entdeckt – Ermittlungen laufen

 

Nach dem Feuer in einer Containerwohnanlage im Schnelser Weg wurde am Donnerstagnachmittag, 16. April, eine tote Person gefunden. Identität und Ursache sind noch unklar.

Nach dem Brand einer Containerwohnanlage in Raunheim in der Nacht zum Donnerstag, 16. April 2026, gibt es eine weitere Entwicklung. Wie die Staatsanwaltschaft Darmstadt und das Polizeipräsidium Südhessen mitteilen, wurde am Donnerstagnachmittag gegen 14:00 Uhr bei der Absuche des Brandortes eine tote Person entdeckt.

Die Identität der verstorbenen Person ist derzeit noch nicht geklärt. Auch die Todesursache muss im Rahmen einer Obduktion festgestellt werden.

Ermittlungen aufgenommen

Die Staatsanwaltschaft sowie die Kriminalpolizei haben die Ermittlungen aufgenommen. Die Brandursache ist nach aktuellem Stand weiterhin unklar.

Hinweise auf eine Straftat liegen bislang nicht vor. Die Untersuchungen zum genauen Hergang dauern an.

Polizei bittet um Hinweise

Personen, die im Zusammenhang mit dem Brand im Schnelser Weg Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Kommissariat 10 der Kriminalpolizei Rüsselsheim unter der Telefonnummer 06142 6960 in Verbindung zu setzen.

Bei Bränden oder ähnlichen Ereignissen können auch nachträgliche Beobachtungen wichtig sein. Hinweise sollten zeitnah an die Polizei weitergegeben werden.