Hessen

Darmstadt: Ohne Versicherung und unter Drogen unterwegs – Fahrer nur Stunden später erneut gestoppt

Darmstadt: Ohne Versicherung und unter Drogen unterwegs – Fahrer nur Stunden später erneut gestoppt

Ein 28-Jähriger wurde am 1. April in Darmstadt unter Drogeneinfluss und ohne Versicherung gestoppt – am nächsten Tag fiel er erneut der Polizei auf.

Ein 28-jähriger Autofahrer ist in Darmstadt gleich zweimal innerhalb kurzer Zeit ins Visier der Polizei geraten. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Südhessen wurde der Mann am späten Mittwochabend, 1. April 2026, gegen 23:40 Uhr auf der Rheinstraße von einer Streife der Polizeiautobahnstation Südhessen kontrolliert.

Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass das Fahrzeug nicht über die erforderliche Pflichtversicherung verfügte. Zudem ergaben sich Hinweise auf den Konsum von Cannabis. Der Mann musste die Polizeistreife zur Blutentnahme auf die Wache begleiten. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Fahrens unter Drogeneinfluss sowie eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet. Die Weiterfahrt wurde untersagt, das Fahrzeug auf dem Besucherparkplatz der Dienststelle abgestellt.

Erneuter Verstoß am nächsten Tag

Am Donnerstagvormittag erschien der 28-Jährige erneut an der Polizeiautobahnstation. Dort versah er das abgestellte Fahrzeug mit Kennzeichen, die nicht für das Auto vorgesehen waren, und fuhr davon. Eine Polizeistreife bemerkte dies unmittelbar und stoppte den Mann kurze Zeit später erneut.

Nun muss sich der Fahrer in einem weiteren Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Urkundenfälschung sowie eines erneuten Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz verantworten. Nach Angaben der Polizei stand er zudem weiterhin beziehungsweise erneut unter dem Einfluss von Cannabis, weshalb eine weitere Blutentnahme durchgeführt wurde.

Fahren ohne Versicherungsschutz und unter Drogeneinfluss stellt ein erhebliches Risiko dar und hat strafrechtliche Konsequenzen. Wer ein Fahrzeug führt, sollte stets nüchtern sein und die gesetzlichen Vorgaben einhalten.

Mörfelden-Walldorf: Vandalismus an Schule – mehrere tausend Euro Schaden

Mörfelden-Walldorf: Vandalismus an Schule – mehrere tausend Euro Schaden

Am Mittwochabend kam es an der Bertha-von-Suttner-Schule zu Sachbeschädigungen. Unbekannte zerstörten Fenster und beschädigten einen Container erheblich.

An der Bertha-von-Suttner-Schule An den Nußbäumen in Mörfelden-Walldorf ist es am Mittwoch, 1. April 2026, gegen 20:00 Uhr zu einem Fall von Vandalismus gekommen. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Südhessen beschädigten bislang unbekannte Täter einen auf dem Gelände stehenden Container erheblich.

Die Unbekannten zerstörten zwei Fensterscheiben, rissen Rollläden herunter und beschädigten zusätzlich Fensterrahmen. Laut Polizei kamen dabei auch gezündete Böller zum Einsatz.

Schaden im vierstelligen Bereich

Der entstandene Sachschaden wird nach ersten Schätzungen auf mehrere tausend Euro beziffert. Die Polizei hat Ermittlungen wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung aufgenommen.

Zeugen gesucht

Die Polizeistation Mörfelden-Walldorf bittet Personen, die Hinweise zu dem Vorfall geben können oder verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich zu melden.

Hinweise werden unter der Telefonnummer 06105 / 4006-0 entgegengenommen.

Vandalismus an öffentlichen Einrichtungen verursacht nicht nur hohe Kosten, sondern beeinträchtigt auch den Alltag vieler Menschen. Hinweise aus der Bevölkerung können helfen, solche Taten schneller aufzuklären.

Rüsselsheim: 33 Temposünder und Drogenfund – Polizei zieht Bilanz aus Innenstadt-Kontrollen

Rüsselsheim: 33 Temposünder und Drogenfund – Polizei zieht Bilanz aus Innenstadt-Kontrollen

Bei Kontrollen am 1. April in Rüsselsheim stellte die Polizei zahlreiche Verkehrsverstöße fest. Zudem wurden am Löwenplatz Drogen in einem Blumenkasten entdeckt.

Im Rahmen des Programms Sichere Innenstadt hat die Polizei am Mittwoch, 1. April 2026, umfangreiche Kontrollen im Stadtgebiet von Rüsselsheim durchgeführt. Zwischen 10:00 Uhr und 18:00 Uhr überprüften Einsatzkräfte der Polizeistation Rüsselsheim gemeinsam mit der hessischen Bereitschaftspolizei den Straßenverkehr sowie Personen in der Innenstadt.

Im Kurt-Schumacher-Ring und in der Johann-Sebastian-Bach-Straße wurden insgesamt 33 Fahrerinnen und Fahrer registriert, die die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten hatten. Den höchsten Wert stellte ein Fahrzeug mit 81 km/h bei erlaubten 50 km/h dar.

Zahlreiche Gurtverstöße und Handynutzung

Darüber hinaus ahndeten die Beamten 26 Verstöße gegen die Gurtpflicht, darunter auch zahlreiche Fälle mit Kindern. In fünf Fällen wurde die Nutzung von Mobiltelefonen während der Fahrt festgestellt.

Mit Blick auf die bestehende Waffenverbotszone kontrollierte die Polizei zudem 16 Personen. Diese Überprüfungen verliefen nach bisherigen Erkenntnissen ohne Beanstandungen.

Drogenfund am Löwenplatz

Im Bereich des Löwenplatzes entdeckten die Einsatzkräfte in Blumenkästen versteckt rund 50 Gramm Haschisch beziehungsweise Marihuana. Gegen unbekannt wurde ein entsprechendes Verfahren eingeleitet.

Die Polizei betont, dass die Kontrollen Teil fortlaufender Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit in der Innenstadt sind.

Im Straßenverkehr gilt besondere Aufmerksamkeit: Anschnallen, Tempolimits einhalten und keine Ablenkung durch das Handy sind zentrale Voraussetzungen für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer.

Fürth: Polizei sucht wichtigen Zeugen nach schwerem Motorradunfall auf der B38

Fürth: Polizei sucht wichtigen Zeugen nach schwerem Motorradunfall auf der B38

Nach einem schweren Unfall mit einem jugendlichen Motorradfahrer sucht die Polizei einen wichtigen Zeugen. Der Mann war offenbar direkt am Unfallort.

Nach Angaben des Polizeipräsidiums Südhessen ereignete sich der Unfall am Freitag, 27.03.2026, auf der Bundesstraße 38 zwischen Krumbach und dem Gumpener Kreuz bei Fürth. Ein 16-jähriger Motorradfahrer wurde dabei verletzt.

Für die weiteren Ermittlungen sucht die Polizei nun gezielt nach einem bislang unbekannten Zeugen.

Zeuge war am Unfallort

Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Fahrer eines blauen Fahrzeugs zum Zeitpunkt des Unfalls hinter der Autofahrerin gefahren sein, die in den Zusammenstoß mit dem Motorradfahrer verwickelt war.

Der Mann hielt sich demnach bis zum Eintreffen der ersten Rettungskräfte am Unfallort auf, setzte seine Fahrt anschließend jedoch fort.

Polizei bittet um Kontaktaufnahme

Die Ermittler gehen davon aus, dass der Zeuge wichtige Angaben zum Unfallhergang machen kann. Er wird daher gebeten, sich bei der Polizeistation Heppenheim zu melden.

Hinweise werden unter der Telefonnummer 06252/706-0 entgegengenommen.

Leserhinweis: Zeugenhinweise können entscheidend zur Klärung von Unfallhergängen beitragen. Auch vermeintlich kleine Beobachtungen sind für die Ermittlungen wichtig.

Bad König: Unfallflucht in der Jakob-Maul-Straße – geparktes Auto beschädigt

Bad König: Unfallflucht in der Jakob-Maul-Straße – geparktes Auto beschädigt

In Bad König wurde am 31. März ein geparkter Mitsubishi in der Jakob-Maul-Straße beschädigt – der Verursacher entfernte sich laut Polizei unerlaubt vom Unfallort.

In der Jakob-Maul-Straße in Bad König ist es am Dienstag, 31. März, zu einer Verkehrsunfallflucht gekommen. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Südhessen wurde ein dort abgestellter grauer Mitsubishi Colt im Zeitraum zwischen 05:00 Uhr und 15:00 Uhr offenbar von einem bislang unbekannten Fahrzeug angefahren.

Der Unfallverursacher entfernte sich anschließend vom Ort des Geschehens, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Zurück blieb ein beschädigtes Fahrzeug. Der Sachschaden wird laut Polizei auf mindestens 1.500 Euro geschätzt.

Polizei bittet um Hinweise

Die Ermittlungen zu dem Vorfall dauern an. Die Polizei sucht Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise auf das verursachende Fahrzeug geben können.

Hinweise nimmt die Polizeistation Erbach unter der Telefonnummer 06062 / 9530 entgegen.

Wer einen Unfall verursacht, ist verpflichtet, am Unfallort zu bleiben und die notwendigen Feststellungen zu ermöglichen. Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort ist strafbar und kann empfindliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Bischofsheim: Geldbeutel aus geparktem Auto gestohlen – Scheibe eingeschlagen

Bischofsheim: Geldbeutel aus geparktem Auto gestohlen – Scheibe eingeschlagen

In Bischofsheim nutzten Unbekannte eine kurze Abwesenheit aus und stahlen einen Geldbeutel aus einem Auto. Die Polizei bittet um Hinweise.

Nach Angaben des Polizeipräsidiums Südhessen kam es am Mittwoch, 01.04.2026, zwischen 11.05 Uhr und 11.15 Uhr im Hessenring in Bischofsheim zu einem Autoaufbruch.

Nach bisherigen Erkenntnissen hatte eine Autofahrerin ihren Renault dort geparkt und ihren Geldbeutel im Innenraum zurückgelassen. Unbekannte Täter bemerkten offenbar die Geldbörse, schlugen eine Scheibe des Fahrzeugs ein und entwendeten den Geldbeutel samt Inhalt.

Kriminalpolizei ermittelt

Die Ermittlungen wurden vom Kommissariat 21/22 der Kriminalpolizei in Rüsselsheim aufgenommen. Hinweise auf die Täter liegen bislang nicht vor.

Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06142/696-0 zu melden.

Leserhinweis: Lassen Sie keine Wertgegenstände sichtbar im Fahrzeug zurück. Selbst kurze Abwesenheiten können von Tätern gezielt ausgenutzt werden.