B45/Rodenbach: Private Fahndungsmaßnahmen führen zu Anzeigen – Polizei warnt eindringlich
Am Montagabend, 2. Februar 2026, kam es auf der B 45 bei Rodenbach im Zusammenhang mit privaten Fahndungsmaßnahmen zu einem Polizeieinsatz. Mehrere Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet.
Nach Angaben des Polizeipräsidiums Südhessen kam es am Montagabend im Zusammenhang mit einem zuvor gemeldeten Raub in Messel zu einem Vorfall, der durch private Fahndungsmaßnahmen mehrerer Personen ausgelöst wurde.
Gegen 23 Uhr hörte ein Zeuge auf der Bundesstraße 45 ein Schussgeräusch und verständigte die Polizei. Das Geräusch lokalisierte er im Umfeld zweier Fahrzeuge, die auf der B 45 in Fahrtrichtung Hanau unterwegs waren.
Im Rahmen der umgehend eingeleiteten Fahndung stellten Polizeistreifen die beiden mutmaßlich beteiligten Fahrzeuge in Rodenbach fest, wo sie verkehrsbedingt zum Stehen kamen. Nach bisherigen Erkenntnissen soll noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte ein Mann aus einem Fahrzeug ausgestiegen sein und mit einer Stange auf das andere Auto eingeschlagen haben.
Die eingesetzten Beamten nahmen die beteiligten Personen vorläufig fest. Erste Ermittlungen ergaben, dass eigenständige Fahndungsmaßnahmen zu dem Vorfall geführt haben sollen, die im Zusammenhang mit dem Raub in Messel stehen.
Bei der Durchsuchung der Fahrzeuge fanden die Einsatzkräfte unter anderem eine Schreckschusswaffe in einem der Autos. Die Waffe wurde sichergestellt. Gegen die Beteiligten wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet.