Griesheim: Falsche Polizeibeamte bringen Seniorin um Bargeld – Kriminalpolizei warnt erneut vor Betrugsmasche
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Griesheim: Falsche Polizeibeamte bringen Seniorin um Bargeld – Kriminalpolizei warnt erneut vor Betrugsmasche

 

Mit der Masche der „falschen Polizeibeamten“ haben Betrüger in Griesheim eine Seniorin um Bargeld gebracht. Die Kriminalpolizei ermittelt und bittet Zeuginnen und Zeugen um Hinweise.

Nach Angaben des Polizeipräsidiums Südhessen wurde eine Seniorin aus der Mainstraße bereits in der vergangenen Woche von bislang unbekannten Tätern telefonisch kontaktiert. Die Anrufer gaben sich als Polizeibeamte aus und behaupteten, im Zusammenhang mit Ermittlungen gegen ihre Bank müssten ihre Wertsachen zu ihrer eigenen Sicherheit in Verwahrung genommen werden.

Am Mittwoch (22. Juli) gegen 11.15 Uhr erschien schließlich ein bislang unbekannter Abholer bei der Frau und nahm Bargeld entgegen. Anschließend entfernte sich der Täter in unbekannte Richtung.

Kriminalpolizei bittet um Hinweise

Die Kriminalpolizei in Darmstadt hat die Ermittlungen übernommen. Zeuginnen und Zeugen, die im Bereich der Mainstraße verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06151 969-0 zu melden.

Die Polizei weist darauf hin, dass Betrüger insbesondere ältere Menschen gezielt anrufen und mit erfundenen Geschichten verunsichern. Häufig behaupten sie, eine Einbrecherbande sei festgenommen worden oder es habe Straftaten in der Nachbarschaft gegeben. Ziel ist es, Informationen über Vermögenswerte zu erhalten und die Opfer zur Übergabe von Bargeld oder Schmuck zu bewegen.

Nach bisherigen Erkenntnissen gaben sich die Täter als Polizeibeamte aus und veranlassten die Übergabe von Bargeld. Die Ermittlungen dauern an.
Leserhinweis: Die Polizei fordert niemals telefonisch die Herausgabe von Bargeld, Schmuck oder anderen Wertsachen. Geben Sie keine Auskünfte über Ihr Vermögen oder Aufbewahrungsorte. Beenden Sie verdächtige Gespräche sofort und verständigen Sie die örtliche Polizei oder wählen Sie den Notruf 110. Sprechen Sie insbesondere mit älteren Angehörigen über diese Betrugsmasche.