Ein Fund im Rhein bei Lampertheim hat am Donnerstagabend einen Einsatz des Kampfmittelräumdienstes ausgelöst. Die Polizei warnt eindringlich davor, verdächtige Gegenstände aus Gewässern oder vom Ufer zu bergen.
Ein Mann entdeckte am Donnerstagabend (30. Juli 2026) aufgrund des derzeitigen Niedrigwassers mehrere verdächtige Metallgegenstände im Rhein. In der Annahme, es könne sich um gefährliche Munition handeln, brachte er die Fundstücke zur Feuerwehr.
Daraufhin wurde der Kampfmittelräumdienst hinzugezogen. Nach der Begutachtung stellte der Experte fest, dass es sich zwar nicht um Granaten, jedoch unter anderem um Infanteriemunition handelte.
Kampfmittel sicher abtransportiert
Der Kampfmittelräumdienst übernahm die Munition und sorgte für den ordnungsgemäßen und sicheren Abtransport.
Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.
Polizei warnt vor lebensgefährlichen Funden
Die Polizei weist darauf hin, dass insbesondere bei niedrigem Wasserstand im Rhein immer wieder Munition und Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg freigelegt werden. Diese können auch nach Jahrzehnten noch hochgefährlich sein.
• Verdächtige Gegenstände niemals berühren oder bewegen.
• Ausreichend Abstand halten und den Fundort sichern.
• Sofort die Polizei (110) oder die Feuerwehr (112) verständigen.
Die Einsatzkräfte übernehmen die weitere Sicherung und informieren bei Bedarf den Kampfmittelräumdienst.