„Dem Wald in Rheinland-Pfalz geht es schlecht“ – Experten schlagen Alarm und rufen zur gemeinsamen Verantwortung auf
„Dem Wald in Rheinland-Pfalz geht es schlecht“ – Experten schlagen Alarm und rufen zur gemeinsamen Verantwortung auf - Baumsterben in Rheinland-Pfalz Bildrechte: Jonathan Fieber
Sehr geehrter Herr Binder,
Ludwigshafen/Neustadt a.d. Weinstraße, den 30. Mai 2025 – Der Zustand der Wälder in Rheinland-Pfalz ist alarmierend. 87,5 Prozent der Bäume sind geschädigt, mehr als die Hälfte davon deutlich. Besonders betroffen sind Eichen und Buchen – einst tragende Säulen unserer heimischen Wälder. Trockenheit, Hitze und Schädlingsbefall haben die Situation in den vergangenen Jahren dramatisch verschärft. Das zeigt der aktuelle Waldzustandsbericht Rheinland-Pfalz, herausgegeben vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität Rheinland-Pfalz.
„Dem Wald in Rheinland-Pfalz geht es schlecht, die Waldschäden durch Trockenheit und Hitze nehmen jedes Jahr zu. Das können wir in ganz Rheinland-Pfalz sehen. So sterben manche Bäume direkt ab, andere sind geschwächt und dadurch anfälliger für Schädlinge, die ihnen dann den Garaus machen“, sagt Stefan Asam, Direktor der Zentralstelle der Forstverwaltung der Landesforsten Rheinland-Pfalz. „Wir haben ganze Waldflächen verloren, die es jetzt dringend wieder zu bewalden gilt.“
Wälder als Rückgrat des Ökosystems
Der Wald spielt eine entscheidende Rolle für Biodiversität, Klimaschutz, Wasserkreisläufe und Erholung. Angesichts der dramatischen Entwicklung fordern Fachleute und Initiativen eine stärkere gesellschaftliche Verantwortung und gezielte Aufforstungsmaßnahmen.
Um geschädigte Flächen wieder zu bepflanzen und klimaresiliente Mischwälder zu entwickeln, braucht es gemeinschaftliche Anstrengungen. „Pflanzungen sind notwendig, weil wir so die Baumartenvielfalt erhöhen. Fällt dann eine Baumart in der Klimakrise aus, können andere das kompensieren und der Wald bleibt auch zukünftigen Generationen erhalten“, so Asam weiter.
Initiativen und Stiftungen leisten Beiträge zur Wiederbewaldung
Einige Initiativen haben bereits konkrete Projekte gestartet, um der Entwicklung entgegenzuwirken. So engagiert sich die fit4future foundation seit 2020 bundesweit in der Wiederbewaldung. Über 500.000 Bäume wurden bislang gepflanzt. „Bis 2030 soll die Zahl auf eine Million Bäume steigen. Mit Rheinland-Pfalz als weiterem Bundesland wächst diese Gemeinschaft – für einen Wald, der als Lebensraum und Klimaschützer erhalten bleibt“, erklärt Malte Heinemann, Geschäftsführer der fit4future foundation.
Gesellschaftliche Verantwortung gefordert
Auch in Rheinland-Pfalz haben Bürgerinnen und Bürger nun die Möglichkeit, sich an Aufforstungsprojekten zu beteiligen. Über Spendenplattformen und gezielte Initiativen können Gelder gesammelt und Pflanzungen organisiert werden – unter fachlicher Begleitung von Landesforsten Rheinland-Pfalz.
Ein Beispiel dafür ist die gemeinsame Aktion von Lotto Rheinland-Pfalz und dem größten privaten Radiosender des Landes, RPR1.: Im Rahmen der Initiative „Baum für Baum in die Zukunft“ wurde am vergangenen Sonntag auf dem Rheinland-Pfalz-Tag in Neustadt an der Weinstraße ein symbolischer „Baumscheck“ über 1.000 Bäumeüberreicht. Die Pflanzungen erfolgen in besonders geschädigten Waldgebieten und tragen dazu bei, die klimastabilen Mischwälder von morgen zu entwickeln.
„Der Wald ist für viele Menschen nicht nur ein wichtiger Erholungsraum, sondern auch Teil der Heimat und des kulturellen Erbes. Diesen Schatz zu erhalten und zukunftsfähig zu machen, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“, betont Andreas Holz, Programmleiter des beteiligten Radiosenders.
Auch Jürgen Häfner, Geschäftsführer von Lotto Rheinland-Pfalz, sieht darin einen wichtigen Beitrag: „Für uns ist es selbstverständlich, Verantwortung für das Gemeinwohl zu übernehmen. Mit Aktionen wie dieser leisten wir gemeinsam mit vielen engagierten Menschen einen konkreten Beitrag für den Klimaschutz und die Zukunft unserer Wälder.“
Aktueller Waldzustandsbericht unterstreicht Dringlichkeit
Der im Januar veröffentlichte Waldzustandsbericht Rheinland-Pfalz 2024 weist auf die höchsten Schadenswerte seit vier Jahrzehnten hin. Besonders besorgniserregend: Nur noch 3,2 Prozent der Eichen und 9,9 Prozent der Buchen zeigen keine Schäden. Der Borkenkäferbefall hält an, klimawandelbedingte Schädlinge wie der Eichenprachtkäfer nehmen zu.
„Wir müssen mit dem Ökosystem Wald so umgehen, dass er die besten Möglichkeiten hat, resilienter zu werden. Das ist ein langfristiger Prozess, den wir geduldig und beharrlich verfolgen müssen“, erklärt Umweltministerin Eder in ihrem Vorwort zum Bericht.
Jeder Beitrag zählt
Neben großflächigen staatlichen Maßnahmen leisten auch Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Initiativen einen wichtigen Beitrag, indem sie Aufforstungsaktionen unterstützen oder selbst Pflanzaktionen ins Leben rufen. Denn klar ist: Nur gemeinschaftlich kann der Wald für kommende Generationen erhalten und klimastabiler gestaltet werden.
RPR1. ist das reichweitenstärkste private Hörfunkprogramm in Rheinland-Pfalz.
Gestartet als erster landesweiter privater Radiosender in Deutschland ist RPR1. heute eine über die Landesgrenzen hinaus bekannte Medienmarke in Deutschland.
Mit hoher Informationskompetenz, abwechslungsreichem Musik-Mix, regionalen Events und Comedy sowie stündlichen Nachrichten aus Rheinland-Pfalz und seinen Regionen ist RPR1. fest bei den Menschen im Südwesten verankert.
Kernzielgruppe sind Menschen im Südwesten zwischen 30 und 59 Jahren.
Das Programm wird regionalisiert für die Großräume Koblenz, Trier, Mainz sowie Ludwigshafen, es ist auch in Teilen NRWs und Baden-Württembergs zu empfangen.
Der gemeinnützige Verein „RPR Hilft e.V.“ unterstützt seit vielen Jahren Familien und Hilfsorganisationen in Rheinland-Pfalz.
RPR1. erreicht 1,141 Millionen Hörer pro Tag (ma 2025 Audio I) und generiert 2,255 Millionen Online Audio Sessions pro Monat (ma 2025 IP Audio I). Produziert und verantwortet wird das Programm von der Audiotainment Südwest.
Einfach mal reinhören!
MICHAEL WEILAND
Rheinland-Pfalz
28.05.2025 – 11:09
POL-PDLU: Polizeibeamte beleidigt
Speyer (ots)
Am Dienstag, den 27.05.2025, gegen 22:10 Uhr wurden Polizeibeamte der Polizei Speyer zu einer randalierenden Person in der Notaufnahme eines Speyerer Krankenhauses gerufen. Noch bei der Anfahrt teilte das Krankenhauspersonal mit, dass die randalierende Person nun andere Patienten körperlich angehe. Bereits bei Ansprache bewarf die Person die Polizeibeamten mit einem Plastikbecher, welches zur Hälfte mit Wasser befüllt war. Zudem beleidigte der 35-jährige Mann die Polizeibeamten durchgehend auf übelste Art und Weise. Da bei dem Mann kein Behandlungsbedarf bestand, sollte dieser das Krankenhaus verlassen. Dagegen wehrte sich der 35-jährige und bestand auf seinen Aufenthalt im Krankenhaus. Der Mann wurde im Anschluss aufgrund seines aggressiven Verhaltens und zum Zwecke der Durchsetzung des Hausrechts auf die Dienststelle verbracht und durfte im Polizeigewahrsam nächtigen.
Immer wieder werden Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte Opfer von Gewalt. Die Taten reichen von Beleidigungen, über Drohungen, anspucken bis hin zu körperlichen angriffen. Die Polizei duldet keine Gewalt. Nicht gegen Bürgerinnen und Bürger und auch nicht gegen Polizeikräfte. Jedwede Gewaltanwendung wird strafrechtlich verfolgt! Bei einer Widerstandshandlung drohen dem Täter bis zu drei Jahre Freiheitsstrafe oder eine Geldstrafe.
27.05.2025 – 11:21
POL-PDLU: Zivilcourage verhindert wohl Schlimmeres
Hochdorf-Assenheim (ots)
Zu einem Streit zwischen einem Kunden und einer Angestellten eines Supermarktes kam es am Montagabend in der Straße "Im Keltenfeld". Nachdem ein 25-jähriger die 28-jährige Angestellte beleidigt und bedroht hatte, wurde der Aggressor vom Parkplatz des Marktes verwiesen. Als der 25-jährige immer aggressiver wurde und die Angestellte weiterhin bedrohte, zeigten zwei Kunden des Marktes Zivilcourage und vertrieben den Mann. Den 25-jährigen erwartet nun ein Verfahren wegen Beleidigung und Bedrohung. Die beiden Kunden, die der Verkäuferin zu Hilfe kamen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06235 - 495-0 oder per E-Mail (
27.05.2025 – 09:04
POL-PDLU: Untersagung der Weiterfahrt
Speyer (ots)
Am Dienstag, den 27.05.2025, gegen 03:05 Uhr wurde ein 27-jähriger Fahrer eines VW Lupo am St.-Guido-Stifts-Platz einer Verkehrskontrolle unterzogen. Bei der Kontrolle stellten die Polizeibeamten fest, dass beide Vorderreifen des PKW erheblich abgefahren waren. Am linken Vorderreifen schaute bereits die Karkasse heraus. Dem Fahrzeugführer wurde die Weiterfahrt untersagt und ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Zudem wurden beide Kennzeichen sichergestellt.
Rebenrausch in der Pfalz
Entspannte Ausflüge zu den schönsten Weinorten der Region Im Weinland Pfalz ist der Genuss zu Hause! Ob am Rhein, im Pfälzerwald oder entlang der Deutschen Weinstraße: Wer hier unterwegs ist, sollte „Weinorte in der Pfalz“ mitnehmen. Michael Landgraf hat seine 76 Highlights rund um den Wein ausgewählt. Mit seinen Tipps erlebt man mediterranes Flair zwischen Reben und Zypressen, spaziert über den Walk of Fame des Weins und trifft freche Elwetritsche. Und auch das Genießen kommt nicht zu kurz – in modernen Vinotheken, auf fröhlichen Weinfesten und in urigen Straußwirtschaften. Schon das Betrachten der großformatigen Fotos – größtenteils vom Autor selbst beigesteuert – macht Lust, die wunderbare Region zwischen Kirchheimbolanden und Bad Bergzabern, Zweibrücken und Kaiserslautern zu entdecken. Beim gemütlichen Schlendern in den Städtchen kommt man an kunstvollen Brunnen und kleinen Museen vorbei. Kleine Wanderungen bieten herrliche Naturerlebnisse und weite Blicke über die Landschaft. Und wer nicht zu Fuß gehen mag, kann die Planwagenfahrt mit Weinprobe buchen. Michael Landgraf schwärmt: „Überall lebt die Weinkultur im umfassenden Sinn, mit Kunst, Musik und Literatur, man entdeckt Philosophisches und Lehrreiches rund um den Rebensaft sowie viele Wein-Superlative, auf die Pfälzerinnen und Pfälzer stolz sind. In der Pfalz wird das ganze Jahr über der Wein gefeiert, selbst im Winter gibt es herausragende Events.“ Er ist in Neustadt an der Deutschen Weinstraße zu Hause und kennt sich bestens dort aus – das zeigen auch seine kurzweiligen Texte und Geschichten zum Weinort selbst und dessen Umgebung. Mit vielen Fotos und Übersichtskarte Bei der Ausflugsplanung hilft eine Übersichtskarte. Dazu gibt es viele Tipps und Informationen rund um den Wein. „Weinorte in der Pfalz“ ist im Droste Verlag erschienen.
17.05.2025 – 07:36
POL-PDLU: Drei entwichene Esel sorgen für Aufruhr
Bobenheim-Roxheim (ots)
Am Freitag, den 17.05.2025, wurde gegen 07:00 Uhr von mehreren Anwohnern drei freilaufende Esel im Bereich der Theodor-Heuss-Straße in Bobenheim-Roxheim gemeldet. Der Eselhengst und die beiden Eselstuten konnten in der Mittelstraße festgestellt und bis zum Eintreffen des Eigentümers mittels Absperrband eingezäunt werden. Zu einer Gefährdung des Straßenverkehrs kam es nicht.
26.05.2025 – 10:29
POL-PDLU: Reifen zerstochen
Speyer (ots)
Im Zeitraum vom 24.05., 18:00 - 25.05.2025, 15:30 Uhr stellte ein 23-jähriger seinen PKW Mercedes-Benz in der Mühlturmstraße ordnungsgemäß am Fahrbahnrand ab. Durch unbekannte Täterschaft wurden die beiden dem Fahrbahnrand zugewandten Reifen zerstochen.
Wer hat zur oben genannten Zeit in der Nähe der Tatörtlichkeit verdächtige Wahrnehmungen gemacht, kann Täterhinweise oder sonstige sachdienliche Hinweise geben? Die Polizei bittet Zeugen um Mitteilung an Tel. 06232/137-0 oder per E-Mail an
„Bedeutender Schritt fürs Sparkassenquartier“
Generalunternehmer für Sparkassenquartier Speyer gefunden - Bietergemeinschaft aus Heberger Hoch-, Tief- und Ingenieurbau GmbH (Schifferstadt) und Implenia Hochbau GmbH (Karlsruhe) erhält den Zuschlag
Die Umgestaltung der Sparkassenhauptstelle in Speyer zum Sparkassenquartier hat den nächsten Meilenstein erreicht. Für die Bauausführung wurde nun nach der Ausschreibung ein Generalunternehmer (GU) gefunden: Die Bietergemeinschaft aus Heberger Hoch-, Tief- und Ingenieurbau GmbH (Schifferstadt) und Implenia Hochbau GmbH (Karlsruhe) hat den Zuschlag erhalten.
Ein Generalunternehmer ist ein Unternehmen, das die Verantwortung für die gesamte Durchführung eines Bauprojekts übernimmt. Dies umfasst die Planung, Organisation und Koordination aller Bauarbeiten sowie die Beauftragung und Überwachung von Subunternehmern. Der Generalunternehmer sorgt dafür, dass das Projekt termingerecht, im Rahmen des Budgets und gemäß den festgelegten Qualitätsstandards abgeschlossen wird.
„Die Beauftragung unseres GU markiert einen bedeutenden Schritt in der Realisierung des Sparkassenquartiers Speyer. Wir sind überzeugt, dass die Zusammenarbeit mit solch erfahrenen Partnern dazu beiträgt, unsere Vision für einen modernen und nachhaltigen Beitrag zur Stadtentwicklung zu verwirklichen“, betont Thomas Traue, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Vorderpfalz.
Bei der Ausschreibung von Bau- und Sanierungsarbeiten werden von der Sparkasse regionale Unternehmen und Kunden der Sparkasse berücksichtigt. „Als regional verwurzelte Sparkasse sehen wir darin eine direkte Förderung unserer Wirtschaftsregion. Der Generalunternehmer wird bei der Vergabe von Aufträgen an Subunternehmer in gleicher Weise vorgehen“, fügt Traue hinzu.
„Wir freuen uns sehr als regional verankertes Unternehmen ein derart besonderes sowie wichtiges Projekt für die Stadt Speyer und für die Sparkasse Vorderpfalz realisieren zu dürfen. Das Projekt hat uns von Beginn an fasziniert und wir sehen der herausfordernden Bauaufgabe mit Begeisterung entgegen”, sagt Christian Hildenbrand, Mitglied der Geschäftsführung der Heberger Hoch-, Tief- und Ingenieurbau GmbH.
Mit der Neugestaltung des Sparkassengebäudes in der Wormser Str. 39 in Speyer zum Sparkassenquartier hat für die Sparkasse Vorderpfalz eines der zentralen Entwicklungsprojekte der kommenden Jahre begonnen. Ziel ist es, ein modernes Banking-Erlebnis zu schaffen und die Attraktivität der Speyerer Innenstadt zu fördern. Auf dem Gelände entstehen im Sparkassenquartier neben der Geschäftsstelle auch Mietwohnungen mit einer Gesamtfläche von rund 2.500 Quadratmetern und einer Sozialquote von 25 Prozent. Das Projekt unterstreicht die soziale Verantwortung der Sparkasse und leistet einen wichtigen Beitrag zur Stadtentwicklung. Der Umbau umfasst außerdem die Aufwertung der umliegenden Freiflächen des 8.700 Quadratmeter großen Areals. Die Fertigstellung ist für 2027 geplant.
Bildunterschrift: Die Fertigstellung des Sparkassenquartiers Speyer ist für 2027 geplant.
16.05.2025 – 09:14
POL-PDLU: Verkehrsunfallflucht mithilfe von aufmerksamen Zeugen geklärt
Speyer (ots)
Am Donnerstag, den 15.05.2025, gegen 10:40 Uhr befuhr eine 75-jährige mit ihrer Mercedes-Benz C-Klasse die B9 auf der linken Fahrspur in Fahrtrichtung Ludwigshafen. Aufgrund der aktuellen Baustelle auf der B9 Höhe der Ausfahrt Dudenhofen / Römerberg wird der Verkehr von der linken auf die rechte Spur geleitet. Die Fahrerin des PKW wechselte zu spät auf die rechte Spur und kollidierte infolgedessen mit Pylonen, welche auf der linken Spur aufgestellt waren. Trotz ihres stark beschädigten PKW setzte die 75-jährige ihre Fahrt unbeirrt fort. Ein 35-jähriger aufmerksamer Verkehrsteilnehmer beobachtete den Vorfall, fuhr der Unfallverursacherin hinterher und verständigte zeitgleich die Polizei. Auf einem Parkplatz in Speyer-Nord konnte die Fahrzeugführerin einer Kontrolle unterzogen werden. Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten fest, dass die 75-jährige durch die gesplitterte Windschutzscheibe oberflächliche Verletzungen im Bereich des Kinns erlitt. Am PKW entstand ein Schaden in Höhe von 5.000 Euro. Der Fahrzeugführerin wurde die Weiterfahrt untersagt und ein Strafverfahren wegen unerlaubtem Entfernens vom Unfallort eingeleitet. Die Führerscheinstelle wird über den Vorfall in Kenntnis gesetzt.
Wormser Marktwinzer spenden an das Wormser Frauenhaus
Die Eröffnung der MarktWinzersaison 2025 fiel mit dem Weltfrauentag am 8.3. zusammen. Für die beteiligten Winzer (Thomas Schäfer, Christian Müsel aus Herrnsheim, Bio-Winzer Helmut Kloos aus Horchheim und die Abenheimer Christian Spohr, Alexander Weinmann und Christoph Lösch) war deshalb schnell klar, dass man für ein Wormser Frauenprojekt sammeln möchte. Eine Spendenkasse, in die die Besucher ihr Pfandgeld für den guten Zweck (Wormser Frauenhaus) einzahlen konnten, wurde aufgestellt. Der gesammelte Betrag der Besucher wurde von den Marktwinzern verdoppelt, so dass insgesamt ein Betrag von 1.260,- € zusammenkam.
Die Spende wurde am Siegfriedbrunnen an die Vertreterinnen des Wormser Frauenhauses, Sandra Noppenberger und Daniela Diel übergeben. Mit dem Geld und zusätzlich mit zwei schattenspendenden Schirmen soll der Garten des Wormser Frauenhauses aufgewertet werden.
Die Wormser MarktWinzer sind von März bis Oktober immer samstags an der Dreifaltigkeitskirche / Siegfriedbrunnen. Das Stadtmarketing Worms hat die Veranstaltung 2016 ins Leben gerufen und koordiniert gemeinsam mit den Winzern die Belegung des Platzes.
v.r.n.l.: Helmut Kloos, Alexander Weinmann, Christian Spohr, Sandra Noppenberger, Daniela Diel, Christoph Lösch, Thomas Schäfer, Christian Müsel, Kai Hornuf
18.05.2025 – 10:25
POL-PDLU: Zeugen zu möglichem Raubdelikt in Mutterstadt gesucht
Mutterstadt (ots)
Am Freitagvormittag, 16.05.2025, gegen 11:30 Uhr, kam es zu einem vermeintlichen Raubdelikt zwischen einem 28-Jährigen und einem 38-Jährigen im Bereich der Neustadter Straße / Speyerer Straße. Im Laufe einer Auseinandersetzung aufgrund zivilrechtlicher Streitigkeiten soll der Jüngere dem Älteren das Mobiltelefon entrissen haben und damit geflohen sein. Die Polizeiinspektion Schifferstadt sucht Zeugen oder Hinweisgeber zu dem Vorfall. Diese werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06235 - 4950 oder per E-Mail (
Investitionen in die Infrastruktur: IHK Pfalz fordert zügige Umsetzung zentraler Verkehrsprojekte für die Region
Ludwigshafen. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) für die Pfalz bezeichnet das Sondervermögen der neuen Bundesregierung in Höhe von 500 Milliarden Euro als „historische Chance für Mobilität und Wirtschaftswachstum“. Diese Mittel müssten jedoch klug investiert werden, fordert die IHK, die dazu eine zügige Umsetzung der dringend benötigten Projekte des Bundesverkehrswegeplans (BVWP) anmahnt.
„Die Infrastruktur in der Pfalz ist entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg der Region. Lücken und Engpässe im Verkehrsnetz behindern täglich den Wirtschafts- und Warenverkehr und führen zu Verzögerungen, die Unternehmen und Arbeitnehmer gleichermaßen belasten“, betont Nicole Rabold, Leiterin des Geschäftsbereichs Infrastruktur und Digitale Wirtschaft der IHK Pfalz. Besonders beim Ausbau der A 61 zwischen Speyer und Frankenthal, dem Bau der zweiten Rheinbrücke bei Wörth sowie dem Ausbau der B10 zwischen Pirmasens und Landau bestehe Handlungsbedarf. „Diese Projekte sind im aktuellen Bundesverkehrswegeplan 2030 gelistet, und zwar unter den bundesweit wichtigsten Vorhaben“, so Rabold. Damit hat sich der Bund dazu bekannt, für den Ausbau zu sorgen.
Obwohl für den Ausbau der A 61 zwischen Speyer und Frankenthal bereits seit Jahren Baurecht besteht, wartet die Wirtschaft noch immer auf den Beginn der Arbeiten. Als Flaschenhals bezeichnet Rabold auch die fehlende zweite Rheinquerung bei Wörth, die derzeit eine weitere Schleife im Planungsverfahren dreht. Beim Ausbau der B10 zwischen Landau und Pirmasens fehlten noch wichtige Abschnitte, auch wenn Teilstücke der Strecke bereits ausgebaut wurden und befahren werden können. Langwierige Planungsprozesse und überbordende Bürokratie verzögerten seit Jahren die Umsetzung dieser Projekte.
Im Planungsverzug befinde sich auch das für die Region wichtigste Vorhaben für die Binnenschifffahrt, die Abladeoptimierung am Mittelrhein. Durch die gezielte Vertiefung der Fahrrinnen an den besonders kritischen Abschnitten zwischen Mainz und Koblenz könnte die Transportkapazität rheinabwärts deutlich besser ausgenutzt werden. Gerade bei niedrigem Wasserstand wie in den vergangenen Wochen würde dieses Vorhaben entscheidend dazu beitragen, die Wasserstraße Rhein zukunftssicher zu machen und klimafreundliche Transporte zu fördern. Im Sinne eines umfassenden Mobilitätskonzepts für die Pfalz sieht die IHK auch für die Schiene Handlungsbedarf. Die Reaktivierung von Bahnstrecken wie die Zellertalbahn, die Wieslauterbahn und die Verbindung zwischen Landau und Germersheim seien notwendige Projekte für Klimaschutz und Verkehrseffizienz.
„Entscheidend ist jetzt, dass keine Zeit mehr verloren geht. Die neue Bundesregierung muss beim Planungsrecht dringend nachbessern, um den Stillstand zu beenden und so dafür sorgen, dass Investitionen fließen können“, so Rabold. „Die jetzt zur Verfügung stehenden Mittel bieten die einmalige Gelegenheit, Schwächen im Verkehrsnetz zu beheben und die Infrastruktur in der Pfalz nachhaltig zu stärken.“
25.05.2025 – 06:46
POL-PDLU: Ölspur führt zum Unfallverursacher
Neuhofen (ots)
Am 24.05.2025 wurden Beamte der Polizeiinspektion Schifferstadt auf eine frische Ölspur am Kreisverkehr in Richtung Limburgerhof aufmerksam. Am besagten Kreisverkehr konnten zudem frische Beschädigungen an den Begrenzungssteinen festgestellt werden. Als die Beamten die Ölspur verfolgten trafen sie im Ortsgebiet Neuhofen auf einen 18-Jährigen mit seinem beschädigten Auto. Dieser gab an, aufgrund von Unachtsamkeit über den Kreisverkehr gefahren zu sein. Hinweise auf eine Beeinflussung durch Alkohol oder Drogen ergaben sich nicht. Den 18-Jährigen erwartet nun ein Strafverfahren wegen unerlaubtem Entfernen vom Unfallort. Die Fahrbahn musste aufgrund der Ölverschmutzung durch eine Fachfirma gereinigt werden.
18.05.2025 – 08:05
POL-PDLU: Verkehrsunfall mit Personenschaden
Frankenthal (ots)
Am Mittag des 17.05.2025, gegen 14:20 Uhr, ereignete sich im Europaring in Frankenthal ein Verkehrsunfall mit verletztem Motorradfahrer. Zunächst befuhr ein 47-jähriger Autofahrer den Europaring in Frankenthal. An der Einmündung zur Turnhallstraße beabsichtigte er nach links in diese einzubiegen. Währenddessen fuhr ein 22-jähriger Motorradfahrer links an dem abbiegenden Pkw vorbei, um diesen zu überholen. Dabei kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Der Motorradfahrer stürzte und kollidierte mit einem Betonpoller. Dadurch erlitt er Verletzungen an einem Bein und Arm. Der Motorradfahrer wurde durch den Rettungsdienst in ein umliegendes Krankenhaus verbracht. Hinweise auf eine Fahruntüchtigkeit ergaben sich bei keinem der Unfallbeteiligten. Es entstand ein Sachschaden von ca. 15.000EUR. Gegen den Motorradfahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.
Internationaler Museumstag am 18. Mai
Ein Tag voller Entdeckungen im Museum der Stadt Worms im Andreasstift
Am 18. Mai öffnet das Museum der Stadt Worms im Andreasstift bei freiem Eintritt seine Tore und lädt zum Internationalen Museumstag ein. Unter dem diesjährigen Motto „Museen entdecken“ können Besucherinnen und Besucher vielfältige Einblicke in die Kultur- und Stadtgeschichte von Worms erleben. Neben der Dauerausstellung bietet das Museum ein abwechslungsreiches Programm, das speziell für diesen Tag zusammengestellt wurde: Von einer kreativen Bastelstation für Kinder und Familien, über eine spannende Führung in der mittelalterlichen Andreaskirche, bis hin zu literarischen Spielszenen im historischen Kreuzhof – hier wird Geschichte lebendig. Abgerundet wird das Programm durch eine innovative Virtual-Reality-Station, die digitale Einblicke in die Geschichte der Stadt ermöglicht.
Der Internationale Museumstag wird in Deutschland von über 7.100 Museen gefeiert und lädt jedes Jahr dazu ein, Museen als lebendige Orte des gesellschaftlichen und kulturellen Austauschs zu entdecken. Weitere Informationen zum deutschlandweiten Aktionstag gibt es unter www.museumstag.de. Details zum Programm des Museums der Stadt Worms im Andreasstift findet man unter www.museum-andreasstift.de.
Im Museum der Stadt Worms im Andreasstift können Besucherinnen und Besucher von 11 bis 17 Uhr die Dauerausstellung entdecken.
Das Programm zum Internationalen Museumstag im Museum der Stadt Worms im Andreasstift beginnt am kommenden Sonntag um 12 Uhr mit einer kreativen Bastelstation für Kinder und Familien. Bis 14 Uhr haben die jüngsten Gäste die Gelegenheit, ihre Fantasie und Kreativität zu entfalten, kleine Kunstwerke zu gestalten und die Welt des Museums spielerisch zu entdecken.
Um 12.30 Uhr startet eine exklusive Führung für Kinder und Erwachsene in der Andreaskirche. Diese „Zeitreise durch die Geschichte von Worms“ führt die Besucherinnen und Besucher in sechs Stationen durch die Jahrtausende – von den Kelten bis zum Zweiten Weltkrieg. Die mittelalterliche Andreaskirche, die die Installation „Borbetografie“ des Künstlers Eichfelder beherbergt, bildet den stimmungsvollen Rahmen für diese besondere Tour. Hier wird anhand ausgewählter Objekte – die zum Teil Besuchern vorher noch nie gezeigt wurden – erzählt, wie Menschen in Worms Macht erlebten, Glauben lebten, den Alltag meisterten und dem Tod begegneten. Diese Führung öffnet Fenster in die Vergangenheit und lässt Geschichte lebendig werden.
Am Nachmittag um 14 Uhr entführt das Ensemble der Nibelungenlied-Gesellschaft Worms e.V. die Besucherinnen und Besucher in die sagenhafte Welt der Nibelungen. Im Kreuzhof des Museums Andreasstift werden unter dem Titel „wundersvil – Die Nibelungen in Worms“ literarische Spielszenen mit Musik präsentiert. Gezeigt werden Szenen aus dem Nibelungenlied (um 1200), dem Wormser Rosengartenlied (13. Jh.), dem Hürnen Seyfrid (16. Jh.) und der Benefizveranstaltung von Cornelius Heyl (1883). Musikalisch begleitet wird die Aufführung vom Duo Wormez, das traditionelle Lieder und aktuelle Eigenkompositionen spielt.
Den Abschluss des Programms bildet von 15.30 bis 16.30 Uhr eine Virtual-Reality-Station, an der Besucherinnen und Besucher in digitale Welten eintauchen können. Themen wie die Nibelungen, das Spectaculum oder das traditionelle Wormser Backfischfest werden hier auf innovative Weise erlebbar gemacht.
Der Eintritt ist den ganzen Tag frei. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.
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