Während der ROADPOL-Kontrollwoche wurden in der Rheinpfalz über 280.000 Fahrzeuge überprüft. Mehr als 7.000 davon waren zu schnell unterwegs.
Im Zeitraum vom 13. bis 19. April 2026 beteiligte sich das Polizeipräsidium Rheinpfalz an der europaweiten ROADPOL-Kontrollwoche mit dem Schwerpunkt Geschwindigkeit. Ziel der Maßnahmen war es, überhöhte Geschwindigkeit im Straßenverkehr zu reduzieren und die Risiken stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.
Nach Angaben der Polizei wurden in dieser Woche rund 282.000 Fahrzeuge durch Einsatzkräfte sowie stationäre Messanlagen kontrolliert. Dabei stellten die Beamtinnen und Beamten etwa 7.100 Geschwindigkeitsverstöße fest.
Marathon-Tag mit zahlreichen Verstößen
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem sogenannten Marathon-Tag am 15. April 2026. An diesem Tag wurden knapp 30.000 Fahrzeuge überprüft. Mehr als 800 Fahrerinnen und Fahrer waren schneller unterwegs als erlaubt.
Geschwindigkeit bleibt zentrale Unfallursache
Überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit zählt weiterhin zu den häufigsten Ursachen für Verkehrsunfälle. Im Jahr 2025 registrierte die Polizei im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Rheinpfalz insgesamt 1.791 Unfälle in diesem Zusammenhang. Im Jahr 2024 lag die Zahl noch bei 2.027 Fällen.
Die Polizei nutzt solche Kontrollaktionen nicht nur zur Ahndung von Verstößen, sondern auch zur direkten Ansprache der Verkehrsteilnehmer. An Kontrollstellen wurden Fahrerinnen und Fahrer gezielt auf ihr Verhalten und die damit verbundenen Gefahren hingewiesen.
Kontrollen bleiben fester Bestandteil
Die Verkehrsüberwachung gehört laut Polizei zu den zentralen Aufgaben im Alltag. Entsprechende Kontrollen finden daher nicht nur punktuell, sondern das gesamte Jahr über statt.
Weitere Informationen zur Verkehrsunfallstatistik 2025 stellt die Polizei unter https://s.rlp.de/YSXrl zur Verfügung.