Altrip: Radfahrerin stürzt ohne Helm – Ermittlungen wegen möglicher Trunkenheitsfahrt

Altrip: Radfahrerin stürzt ohne Helm – Ermittlungen wegen möglicher Trunkenheitsfahrt

Eine 47-jährige Radfahrerin ist in der Nacht zum Freitag in Altrip gestürzt und im Gesicht verletzt worden. Weil die Polizei starken Alkoholgeruch feststellte, wurde eine Blutprobe angeordnet.

Bei einem Alleinunfall in Altrip ist in der Nacht zum Freitag, 17. Juli 2026, eine 47 Jahre alte Radfahrerin verletzt worden. Nach Angaben der Polizeidirektion Ludwigshafen war die Frau gegen 0 Uhr auf der Moltkestraße unterwegs.

In der Schillerstraße stürzte sie ohne Fahrradhelm zu Boden und schlug nach bisherigen Erkenntnissen vermutlich mit dem Gesicht auf dem Asphalt auf. Ein Anwohner beobachtete den Unfall und verständigte den Rettungsdienst.

Platzwunde im Gesicht

Die Radfahrerin erlitt bei dem Sturz eine Platzwunde im Gesicht. Weitere Angaben zur Schwere der Verletzungen machte die Polizei nicht.

Bei der Unfallaufnahme stellten die eingesetzten Beamten starken Alkoholgeruch bei der Frau fest. Zu einem freiwilligen Atemalkoholtest war sie nach Polizeiangaben nicht in der Lage.

Blutprobe im Klinikum entnommen

Im Klinikum Ludwigshafen wurde der 47-Jährigen eine Blutprobe entnommen. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheitsfahrt ein.

Das Fahrrad wurde zur Eigentumssicherung sichergestellt. Der Lebensgefährte der Frau wurde über den Unfall informiert.

Alkohol am Lenker kann strafbar sein

  • Auch auf dem Fahrrad kann Alkohol die Reaktionsfähigkeit, das Gleichgewicht und die Wahrnehmung deutlich beeinträchtigen.
  • Wer Alkohol getrunken hat und sich nicht mehr sicher fühlt, sollte das Fahrrad stehen lassen und eine andere Möglichkeit für den Heimweg wählen.
  • Ein Fahrradhelm kann das Risiko schwerer Kopfverletzungen bei einem Sturz verringern.
  • Wer einen Unfall beobachtet, sollte die Unfallstelle absichern und bei Verletzungen umgehend Hilfe verständigen.