Limburgerhof: Obduktion nach Flugzeugabsturz – Keine Hinweise auf gesundheitliche Ursache

Limburgerhof: Obduktion nach Flugzeugabsturz – Keine Hinweise auf gesundheitliche Ursache

 

Nach dem Absturz eines Kleinflugzeugs in Limburgerhof liegen erste Ergebnisse der rechtsmedizinischen Untersuchungen vor. Die Obduktion ergab bislang keine Hinweise auf eine Erkrankung der beiden Insassen als mögliche Absturzursache.

Im Zusammenhang mit dem Absturz eines Kleinflugzeugs in Limburgerhof haben die Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) und das Polizeipräsidium Rheinpfalz neue Erkenntnisse veröffentlicht.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurden die Leichname der beiden beim Unglück ums Leben gekommenen Flugzeuginsassen rechtsmedizinisch untersucht. Die Obduktionen sind inzwischen abgeschlossen, ein endgültiges Gutachten steht jedoch noch aus.

Polytrauma als Todesursache festgestellt

Nach dem vorläufigen Ergebnis der Obduktion kann bei beiden Verstorbenen ein sogenanntes Polytrauma als Todesursache angenommen werden. Dabei handelt es sich um multiple schwere Verletzungen, wie sie bei schweren Unglücksfällen auftreten können.

Nach aktuellem Stand der Untersuchungen ergaben sich keine Hinweise auf Erkrankungen oder gesundheitliche Beeinträchtigungen, die möglicherweise zum Absturz des Flugzeugs geführt haben könnten.

Ermittlungen dauern an

Die Ursache des Flugzeugabsturzes ist weiterhin Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die nun vorliegenden rechtsmedizinischen Erkenntnisse schließen nach derzeitigem Stand lediglich gesundheitliche Ursachen bei den beiden Insassen als Auslöser nicht ein.

Weitere Untersuchungen zur technischen und flugbetrieblichen Ursache des Unglücks dauern an.

Bei Flugunfällen werden neben den strafrechtlichen Ermittlungen regelmäßig auch luftfahrttechnische Untersuchungen durchgeführt. Ziel ist die genaue Klärung der Unfallursache, um vergleichbare Ereignisse künftig zu verhindern.