Limburgerhof: Falsche Bankmitarbeiter bringen Seniorin um Erspartes – Polizei sucht Zeugen
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Limburgerhof: Falsche Bankmitarbeiter bringen Seniorin um Erspartes – Polizei sucht Zeugen

 

Mit einer perfiden Betrugsmasche haben Unbekannte eine Seniorin in Limburgerhof um einen vierstelligen Geldbetrag gebracht. Die Täter gaben sich als Bankmitarbeiter aus und ließen die Bankkarte der Frau direkt an ihrer Haustür abholen.

Nach Angaben des Polizeipräsidiums Rheinpfalz ereignete sich der Betrug am Mittwoch (22. Juli 2026) gegen 15 Uhr im Bereich der Mainstraße in Limburgerhof.

Die Täter kontaktierten die Seniorin telefonisch und gaben sich als Mitarbeiter ihrer Bank aus. Unter dem Vorwand, die Bezahlung einer angeblichen Rechnung verhindern zu müssen, überzeugten sie die Frau, ihre Girokarte samt PIN herauszugeben.

Während ein Täter die Seniorin weiter am Telefon beschäftigte, erschien ein zweiter Mann an ihrer Wohnung und holte die Bankkarte persönlich ab.

Als die Frau den Betrug bemerkte, hatten die Täter bereits einen vierstelligen Geldbetrag von ihrem Konto abgebucht.

Tatverdächtiger beschrieben

Der Abholer wurde von der Geschädigten wie folgt beschrieben:

  • männlich
  • etwa 30 bis 35 Jahre alt
  • ca. 170 bis 175 Zentimeter groß
  • dunkle Haare und dunkle Augen
  • Bart
  • keine Brille
  • weiß-blau kariertes, langärmliges Hemd
  • blaue Hose

Die Kriminalpolizei Ludwigshafen hat die Ermittlungen aufgenommen.

Zeugen gesucht: Wer am Mittwochnachmittag im Bereich der Mainstraße verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat oder Hinweise zu dem beschriebenen Mann geben kann, wird gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Ludwigshafen unter der Telefonnummer 0621 963-23312 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. zu melden.

Wichtiger Hinweis der Polizei: Banken holen niemals Girokarten oder PINs an der Haustür ab und verlangen diese auch nicht telefonisch. Geben Sie Ihre Bankkarte, Geheimnummer oder Zugangsdaten niemals an Dritte weiter. Beenden Sie verdächtige Gespräche sofort und verständigen Sie im Zweifel Ihre Bank oder die Polizei.