Ludwigshafen: Knallkörper auf Schulhof gezündet – zwei Schüler klagen über Ohrenschmerzen
Während einer Pause an einer Ludwigshafener Realschule zündete ein 13-Jähriger einen Knallkörper. Die Polizei griff sofort ein, zwei Schüler wurden vorsorglich ihren Eltern übergeben.
Der Vorfall ereignete sich am Donnerstag, 5. Februar 2026, gegen 10:10 Uhr auf dem Schulhof der Karolina-Burger-Realschule plus in Ludwigshafen. Nach Angaben der Polizei zündete ein 13-jähriger Schüler während der großen Pause einen Knallkörper.
Polizeikräfte hielten sich zu diesem Zeitpunkt auf der gegenüberliegenden Seite des Schulhofs auf und konnten den Jungen unmittelbar als Verursacher identifizieren. Der Schüler wurde anschließend seinen Erziehungsberechtigten übergeben. Zudem führten die Einsatzkräfte eine sogenannte Gefährderansprache mit ihm durch.
Keine weiteren Knallkörper gefunden
Weitere Böller oder Knallkörper führte der 13-Jährige nach bisherigen Erkenntnissen nicht mit sich. Um welche Art von Knallkörper es sich handelte und wie der Schüler diesen erhalten hatte, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.
Zwei weitere Schüler klagten nach dem Knall über Ohrenschmerzen. Eine medizinische Versorgung vor Ort war jedoch nicht erforderlich. Auch sie wurden vorsorglich in die Obhut ihrer Erziehungsberechtigten gegeben.