LUDWIGSHAFEN / RHEINPFALZ: Unfallzahlen stabil – deutlich mehr Verkehrstote im Jahr 2025

LUDWIGSHAFEN / RHEINPFALZ: Unfallzahlen stabil – deutlich mehr Verkehrstote im Jahr 2025

LUDWIGSHAFEN / RHEINPFALZ: Unfallzahlen stabil – deutlich mehr Verkehrstote im Jahr 2025

Die Verkehrsunfallbilanz 2025 zeigt stabile Unfallzahlen, jedoch einen deutlichen Anstieg bei tödlichen Unfällen. Besonders betroffen sind ältere Verkehrsteilnehmende.

Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Rheinpfalz wurden im Jahr 2025 insgesamt 30.291 Verkehrsunfälle registriert. Damit bewegt sich die Gesamtzahl auf dem Niveau des Vorjahres. Die Zahl der verunglückten Personen stieg leicht auf 4.125 an.

Deutlich gestiegen ist hingegen die Zahl der Verkehrstoten. Insgesamt kamen 33 Menschen ums Leben, im Jahr zuvor waren es noch 22. Besonders häufig betroffen war die Altersgruppe der über 65-Jährigen, auf die 14 der tödlichen Unfälle entfielen.

Senioren häufig Unfallverursacher

Die Zahl der an Unfällen beteiligten Seniorinnen und Senioren ging leicht zurück. Insgesamt waren 7.267 Personen über 65 Jahre in Verkehrsunfälle verwickelt. In rund 72 Prozent der Fälle wurden sie als Hauptverursachende eingestuft. Auffällig ist insbesondere die Gruppe der über 75-Jährigen, die in drei von vier Fällen als Unfallverursacher gelten.

Junge Fahrende und Kinder

Bei den jungen Fahrenden im Alter von 18 bis 24 Jahren ist ein Rückgang der Unfallzahlen zu verzeichnen. Insgesamt waren sie an 5.316 Unfällen beteiligt.

Die Zahl der Unfälle mit Kindern stieg hingegen um 15 Prozent auf 346 Fälle. Insgesamt wurden 345 Kinder verletzt, davon 21 schwer und 324 leicht. Wie im Vorjahr kam kein Kind ums Leben.

Neue Entwicklungen im Straßenverkehr

Ein deutlicher Anstieg zeigt sich bei Unfällen mit Elektrokleinstfahrzeugen. Die Zahl stieg auf 265 Fälle und damit deutlich über das Vorjahresniveau. Auch die Beteiligung von Schwerverkehr nahm zu und lag bei 3.370 Unfällen.

Unfälle unter Einfluss berauschender Mittel gingen auf 541 zurück. In den meisten Fällen spielte Alkohol eine Rolle, daneben auch Drogen und Medikamente. Insgesamt wurden bei Kontrollen zahlreiche Verstöße festgestellt.

Die Unfallursache überhöhte Geschwindigkeit bleibt weiterhin relevant, auch wenn die Zahl der entsprechenden Unfälle im Vergleich zum Vorjahr zurückging.

Prävention im Fokus

Die Polizei setzt weiterhin verstärkt auf Präventionsarbeit und Kontrollen. Im Jahr 2025 wurden unter anderem zahlreiche Schulklassen erreicht und Verkehrskontrollen intensiviert. Zudem wurden Millionen Fahrzeuge im Rahmen von Geschwindigkeitsmessungen erfasst.

Auch europaweite Kontrollaktionen sind Teil der Maßnahmen mit dem Ziel, die Zahl der Verkehrsunfälle langfristig zu reduzieren.

Unfälle entstehen häufig durch Unachtsamkeit, Alkohol oder überhöhte Geschwindigkeit. Wer aufmerksam fährt und Regeln einhält, trägt aktiv zur Sicherheit im Straßenverkehr bei.